Titan(III)-oxid
| Kristallstruktur | ||||||||||||||||
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| Struktur von Aluminiumoxid | ||||||||||||||||
| Vorlage:Farbe Ti3+ Vorlage:Farbe O2− | ||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||
| Name | Titan(III)-oxid | |||||||||||||||
| Andere Namen |
Titansesquioxid | |||||||||||||||
| Verhältnisformel | Ti2O3 | |||||||||||||||
| Kurzbeschreibung |
dunkelvioletter Feststoff<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||
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| Eigenschaften | ||||||||||||||||
| Molare Masse | 143,73 g·mol−1 | |||||||||||||||
| Aggregatzustand |
fest<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Dichte |
4,49 g·cm−3 (25 °C)<ref name="Sigma" /> | |||||||||||||||
| Schmelzpunkt |
1839 °C<ref name="François Cardarelli">François Cardarelli: Materials Handbook: A Concise Desktop Reference. Springer, 2008, ISBN 978-1-84628-669-8, S. 619 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> | |||||||||||||||
| Siedepunkt |
3000 °C<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> | |||||||||||||||
| Löslichkeit |
nahezu unlöslich in Wasser, Salzsäure und Salpetersäure<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik"></ref> | |||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||
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| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||
Titan(III)-oxid ist eine anorganische chemische Verbindung des Titans und eines von mehreren Titanoxiden.
Vorkommen[Bearbeiten]
Das Mineral Tistarit ist eine sehr seltene und bisher einzige bekannte natürliche Bildung von Titan(III)-oxid.<ref></ref>
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Titan(III)-oxid kann durch Reaktion von Titan mit Titan(IV)-oxid bei 1600 °C gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1366.</ref>
- <math>\mathrm{Ti + 3 \ TiO_2 \longrightarrow 2 \ Ti_2O_3}</math>
Es kann auch durch Reaktion von Kohlenmonoxid mit Titan(IV)-oxid bei 800 °C hergestellt werden.<ref name="Ralf Alsfasser, Erwin Riedel, H. J. Meyer">Ralf Alsfasser, Erwin Riedel, H. J. Meyer: Moderne Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019060-5, S. 295 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Eigenschaften[Bearbeiten]
Titan(III)-oxid ist ein dunkelviolettes bis schwarzes Pulver, das unlöslich in Wasser ist.<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> Es löst sich in Schwefelsäure unter Violettfärbung der Säure. Bei Erwärmung mit Flusssäure und Königswasser erfolgt eine Zersetzung. Seine Kristallstruktur ist trigonal, isotyp zu der von Korund mit Raumgruppe R3c (Raumgruppen-Nr. 167) (a = 514,8 pm, c = 1363,6 pm).<ref name="brauer" /> Die Verbindung existiert im Bereich von TiO1,49 bis TiO1,51. Unterhalb von 200 °C ist es ein Halbleiter, darüber metallisch leitend.<ref name="Erwin Riedel, Christoph Janiak">Erwin Riedel, Christoph Janiak: Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 3-11-022566-2, S. 793 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Verwendung[Bearbeiten]
Titan(III)-oxid wird als Ausgangsmaterial für Interferenzschichten, Dünnschichtwiderstände und Kondensatoren verwendet.<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. Taylor & Francis US, 2011, ISBN 1-4398-1462-7, S. 479 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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- Titanverbindung
- Oxid
- Beschichtungswerkstoff