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Titan(III)-oxid

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Kristallstruktur
Struktur von Aluminiumoxid
Vorlage:Farbe Ti3+ 0 Vorlage:Farbe O2−
Allgemeines
Name Titan(III)-oxid
Andere Namen

Titansesquioxid

Verhältnisformel Ti2O3
Kurzbeschreibung

dunkelvioletter Feststoff<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 215-697-9
ECHA-InfoCard 100.014.271
PubChem 123111
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 143,73 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

4,49 g·cm−3 (25 °C)<ref name="Sigma" />

Schmelzpunkt

1839 °C<ref name="François Cardarelli">François Cardarelli: Materials Handbook: A Concise Desktop Reference. Springer, 2008, ISBN 978-1-84628-669-8, S. 619 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Siedepunkt

3000 °C<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" />

Löslichkeit

nahezu unlöslich in Wasser, Salzsäure und Salpetersäure<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik"></ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Titanium(III) oxide, −100 mesh, 99.9% trace metals basis bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
keine GHS-Piktogramme

H- und P-Sätze H: keine H-Sätze
P: keine P-Sätze
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Titan(III)-oxid ist eine anorganische chemische Verbindung des Titans und eines von mehreren Titanoxiden.

Vorkommen[Bearbeiten]

Das Mineral Tistarit ist eine sehr seltene und bisher einzige bekannte natürliche Bildung von Titan(III)-oxid.<ref></ref>

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Titan(III)-oxid kann durch Reaktion von Titan mit Titan(IV)-oxid bei 1600 °C gewonnen werden.<ref name="brauer">Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1366.</ref>

<math>\mathrm{Ti + 3 \ TiO_2 \longrightarrow 2 \ Ti_2O_3}</math>

Es kann auch durch Reaktion von Kohlenmonoxid mit Titan(IV)-oxid bei 800 °C hergestellt werden.<ref name="Ralf Alsfasser, Erwin Riedel, H. J. Meyer">Ralf Alsfasser, Erwin Riedel, H. J. Meyer: Moderne Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2007, ISBN 3-11-019060-5, S. 295 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Titan(III)-oxid ist ein dunkelviolettes bis schwarzes Pulver, das unlöslich in Wasser ist.<ref name="Jean d'. Ans, Ellen Lax, Roger Blachnik" /> Es löst sich in Schwefelsäure unter Violettfärbung der Säure. Bei Erwärmung mit Flusssäure und Königswasser erfolgt eine Zersetzung. Seine Kristallstruktur ist trigonal, isotyp zu der von Korund mit Raumgruppe R3c (Raumgruppen-Nr. 167)Vorlage:Raumgruppe/167 (a = 514,8 pm, c = 1363,6 pm).<ref name="brauer" /> Die Verbindung existiert im Bereich von TiO1,49 bis TiO1,51. Unterhalb von 200 °C ist es ein Halbleiter, darüber metallisch leitend.<ref name="Erwin Riedel, Christoph Janiak">Erwin Riedel, Christoph Janiak: Anorganische Chemie. Walter de Gruyter, 2011, ISBN 3-11-022566-2, S. 793 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Titan(III)-oxid wird als Ausgangsmaterial für Interferenzschichten, Dünnschichtwiderstände und Kondensatoren verwendet.<ref name="Dale L. Perry">Dale L. Perry: Handbook of Inorganic Compounds, Second Edition. Taylor & Francis US, 2011, ISBN 1-4398-1462-7, S. 479 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Titanoxide