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Tithonia

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Tithonia
Datei:Starr 070403-6479 Tithonia diversifolia.jpg

Mexikanische Sonnenblume (Tithonia diversifolia)

Systematik
Euasteriden II
Ordnung: Asternartige (Asterales)
Familie: Korbblütler (Asteraceae)
Unterfamilie: Asteroideae
Tribus: Heliantheae
Gattung: Tithonia
Wissenschaftlicher Name
Tithonia
Desf. ex Juss.

Die Tithonia, eingedeutscht manchmal Tithonien genannt, sind eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Die zehn bis elf Arten sind von den südwestlichen USA über Mexiko bis Zentralamerika verbreitet. Die Sorten weniger Arten werden als Zierpflanzen verwendet und, unabhängig davon, zu welcher Art sie gehören, Mexikanische Sonnenblumen genannt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Tithonia diversifolia (Hemsley).jpg
Illustration der Mexikanischen Sonnenblume (Tithonia diversifolia)
Datei:Tithonia diversifolia 2 (4642172052).jpg
Blütenkorb im Detail der Mexikanischen Sonnenblume (Tithonia diversifolia)
Datei:Tithonia rotundifolia seeds.jpg
Achänen der Rundblättrigen Tithonie (Tithonia rotundifolia)

Erscheinungsbild und Blätter[Bearbeiten]

Tithonia-Arten wachsen als einjährige bis ausdauernde krautige Pflanzen, oder wenn es verholzende Arten sind bilden sie: Halbsträucher, Sträucher bis selten Bäume. Sie erreichen je nach Art meist Wuchshöhen von etwa 0,70 bis 5, selten bis zu 7 Metern. Die aufrechten Stängel sind meist verzweigt.

Die im oberen Bereich oft gegenständig und ansonsten meist wechselständig an den Stängeln verteilt angeordneten Laubblätter sind gestielt oder ungestielt. Die Blattspreite ist einfach mit selten einem, meist drei oder fünf Blattnerven bereits ab oder nahe der Spreitenbasis. Der Blattrand ist glatt oder manchmal drei- bis fünflappig. Die Blattoberflächen sind je nach Art glatt bis unterschiedlich behaart.

Blütenstände, Blüten und Früchte[Bearbeiten]

Die lang gestielten köpfchenförmigen Blütenstände stehen einzeln und endständig. Die Blütenkörbe weisen Durchmesser von 1 bis über 2 Zentimetern auf. In zwei bis fünf Reihen stehen 12 bis mehr als 28 Hüllblätter; sie sind in Form und Größe fast gleich bis stark verschieden. Die Korbböden sind halbkugelig bis konvex. Es sind Spreublätter vorhanden.

Die Blütenkörbe enthalten acht bis 30 Zungenblüten und meist 40 bis 120, selten bis über 200 Röhrenblüten. Die ungeschlechtigen, sterilen, zygomorphen Zungenblüten (= Strahlenblüten) sind gelb bis orangefarben (bei Züchtungen auch rot). Die zwittrigen, fertilen Röhrenblüten (= Scheibenblüten) sind meist gelb mit fünf Kronzipfel. Die schwarzen, braunen oder strohfarbenen Staubbeutel besitzen eiförmige Anhängsel. Auch die zwei Narbenäste besitzen Anhängsel.

Die drei-, vierkantigen oder bikonvexen Achänen sind braun oder schwarz. Der Pappus ist kronenförmig und besteht aus zwei mehr oder weniger verwachsenen Schuppen oder er fehlt.

Datei:Mexican Sunflower Tithonia rotundifolia 'Torch' Side.jpg
Blütenkorb im Detail der Sorte Tithonia rotundifolia ‘Torch’
Datei:Tithonia rotundifolia, blomme, Groenkloof NR.jpg
Röhrenblüten im Detail einer Sorte von Tithonia rotundifolia
Datei:Mexican Sunflower Tithonia rotundifolia Plants 3008px.jpg
Habitus und körbchenförmige Blütenstände von Tithonia rotundifolia
Datei:Tithonia rotundifolia 'Fiesta Del Sol' Flower and Leaves 1600px.jpg
Detail eines körbchenförmigen Blütenstandes der Tithonia rotundifolia-Sorte ‘Fiesta Del Sol’. Bei vielen Röhrenblüten sind die zwei Narbenäste gut zu erkennen.
Datei:Butterflies UFmuseum.jpg
Schmetterlinge besuchen einen körbchenförmigen Blütenstand einer Tithonia rotundifolia-Sorte.

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Das natürliche Verbreitungsgebiet der Gattung Tithonia reicht von den südwestlichen USA (drei Arten) über Mexiko (neun Arten) bis Zentralamerika.<ref name="FoNA" /> Einige Arten (besonders Tithonia diversifolia) sind Invasive Pflanzen in vielen Gebieten der Welt, beispielsweise in den südöstlichen USA, auf den Karibischen Inseln, in Südamerika und der Alten Welt.

Die Erstveröffentlichung der Gattung Tithonia erfolgte 1789 durch René Desfontaines in Antoine-Laurent de Jussieu: Genera Plantarum, S. 189<ref name="Erstveröffentlichung" />. Typusart ist Tithonia rotundifolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Mill.) S.F.Blake.<ref name="LaDuke1982" /> Der botanische Gattungsname Tithonia bezieht sich auf Tithonos aus der griechischen Mythologie, den Sohn des Laomedon und den Geliebten der Eos (deren römische Entsprechung Aurora ist, so werden Tithonia-Arten auch manchmal Liebling der Aurora genannt).<ref name="Burkhardt2018" /> Ein Synonym für Tithonia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Desf. ex Juss. ist Mirasolia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Sch.Bip.) Benth.<ref name="GRIN" />

Die Gattung Tithonia gehört zur Subtribus Helianthinae aus der Tribus Heliantheae in der Unterfamilie der Asteroideae innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae).

In der Gattung Tithonia gibt es zehn bis elf Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="FoNA" /><ref name="LaDuke1982" />:

Hier einige Arten, die früher zur Gattung Tithonia gehörten, gehören zur Gattung Enceliopsis oder Viguiera, beispielsweise:<ref name="LaDuke1982" />

Quellen[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="FoNA"> John C. La Duke: Tithonia. In: , online. </ref> <ref name="LaDuke1982"> John C. La Duke: Revision of Tithonia. In: Rhodora. Band 84, Nr. 840, 1982, S. 453–522, eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="FAO"> Clara Inés Ríos Katto, Amparo Salazar: Botón de oro (Tithonia diversifolia (Hemsl.) Gray) una fuente proteica alternativa para el trópico. In: Livestock Research for Rural Development. Band 6, Nr. 3, 1995. CIPAV. ISSN 0121-3784, online. </ref> <ref name="Erstveröffentlichung"> Desf. ex Juss. 1789 eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="Burkhardt2018"> Lotte Burkhardt: Verzeichnis eponymischer Pflanzennamen. Erweiterte Edition. Botanic Garden and Botanical Museum Berlin, Freie Universität Berlin, Berlin 2018. online. </ref> </references>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tithonia – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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