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Tōhatsu

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Tōhatsu

colspan="2" class="notheme" style="background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe; padding:1em 0;" | Tohatsu company logo.svg
Rechtsform Kabushiki kaisha (Aktiengesellschaft)
Gründung 1922
Sitz Itabashi, Tokio
Leitung Isami Hyūga
Mitarbeiterzahl 527
Umsatz 30 Mrd. Yen (192 Mio. €)
Website www.tohatsu.co.jp
Stand: 31. März 2008
Datei:Tohatsu Runpet Sports CA2.jpg
Tohatsu Runpet Sport (1961)
Datei:Tohatsu 50.jpg
Tōhatsu-Außenbordmotor

Tōhatsu K.K. (jap. {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Tōhatsu Kabushiki kaisha, engl. Tohatsu Corporation) ist ein japanisches Unternehmen mit Sitz in Itabashi, Tokio, das als Motorradhersteller bekannt wurde und heute Außenbordmotoren und Löschpumpen herstellt.

Geschichte[Bearbeiten]

1922 wurde das Takata-Motorinstitut ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Takata Mōtā Kenkyūsho) gegründet, um die Motorentwicklung in Japan voranzutreiben, wobei zuerst Bewässerungspumpen und ab September 1927 Schienenfahrzeuge hergestellt wurden.<ref name=":0">History of the Company. In: Tōhatsu. Abgerufen am 27. Mai 2015 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> 1932 erfolgte die Umfirmierung in die Aktiengesellschaft Takata Motor Seisaku K.K. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und 1939 in Tōkyō Hatsudōki K.K. (wobei hatsudōki das japanische Wort für Motor ist), unter deren Abkürzung Tōhatsu Generatoren für die japanische Armee hergestellt wurden.

Im Oktober 1949 begann das Unternehmen mit der Herstellung von tragbaren Löschpumpen, im April 1950 von Motorrädern und im Oktober 1956 wurde mit der Produktion von Außenbordmotoren begonnen.<ref name=":0" />

Motorradherstellung[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg entwickelte Tōhatsu Zweitaktmotorräder von 49 bis 199 cm³ Hubraum und war Mitte der 1950er Jahre der größte Motorradhersteller Japans.<ref name="ReferenceA">Roger Hicks: Die internationale Enzyklopädie Motorräder. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02660-0, S. 467.</ref> Bekanntestes Motorradmodell war die 1961 vorgestellte Runpet Sport. deren Einzylinder-Zweitaktmotor mit 50 cm³ Hubraum 6,8 PS bei 10.800/min leistete. Eine Rennversion mit 49 sowie 125 cm³ Hubraum, beide mit Zweizylinder-Zweitaktmotoren, wurde ebenfalls angeboten.<ref name="ReferenceA" /> Alfredo Rosenthal errang mit der 125er Tohatsu bei der Motorrad-Weltmeisterschaft 1962 beim Großen Preis von Argentinien einen 6. Platz.<ref>Maurice Büla: Continental Circus. 1949–2000. Heel Verlag, 2001, ISBN 3-89365-782-7, S. 169.</ref> Tohatsu war unter seinem Präsidenten Hideo Hirahima dennoch ein „hoffnungslos konservatives Unternehmen“, das den Motorradboom nicht auszunutzen verstand und im Februar 1964 ein Insolvenzverfahren einleiten musste.<ref>Joachim Kuch, Jürgen Gaßebner: Honda. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 1998, ISBN 3-613-01887-X, S. 16.</ref> Die Rennmaschinen sowie Werkzeugmaschinen wurden von der Firma Racing Motor Cycles übernommen, die Motorrad-Entwickler und -Techniker von Tōhatsu wurden von Bridgestone angeworben, der damit schnell in der Motorradbranche Fuß fassen konnte.<ref name="ReferenceB">Roger Hicks: Die internationale Enzyklopädie Motorräder. 1. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart 2006, ISBN 3-613-02660-0, S. 468.</ref>

1972 erfolgte die Umfirmierung des sanierten Unternehmens in das heutige Tōhatsu K.K.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Tōhatsu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />