Zum Inhalt springen

Trainer!

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Vorlage:Medienbox/Kopf
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2013
Länge 138 Minuten
Stab
Regie Aljoscha Pause
Drehbuch Aljoscha Pause
Produktion Aljoscha Pause, WDR
Musik Roland Meyer de Voltaire
Kamera Sebastian Uthoff
Schnitt Anne Pannbacker

Trainer! ist ein Dokumentarfilm von Aljoscha Pause aus dem Jahr 2013. Der Film begleitet eine Saison lang drei junge Fußball-Profi-Trainer.

Hintergrund und Handlung[Bearbeiten]

Der Film begleitet eine Saison lang intensiv die drei jungen Profi-Trainer Frank Schmidt, André Schubert und Stephan Schmidt.

Darüber hinaus wirft der Film einen Blick hinter die Kulissen der DFB-Fußball-Lehrer-Ausbildung mit Chef-Ausbilder Frank Wormuth. Auch etablierte Coaches wie Jürgen Klopp, Hans Meyer, Armin Veh, Mirko Slomka, Peter Neururer, Thomas Schaaf oder Michael Oenning kommen ausführlich und hintergründig zu Wort. Insgesamt hat Pause nach sechsmonatiger Filmvorbereitung ein Jahr lang an dem Projekt gedreht und geschnitten. Der Film ist eine Pausefilm-Produktion im Auftrag des WDR (Redaktion Steffen Simon). Am 3. Juni 2013 gab es die Fernsehpremiere der 90-minütigen Fernsehfassung im WDR. Danach erst, am 11. Juni, fand die Kino-Premiere des 138-minütigen „Director’s Cut“ (Kinofassung) im Babylon in Berlin-Mitte statt. Dieser folgten, unterstützt durch die DFB-Kulturstiftung und im Verleih von Mindjazz Pictures, eine bundesweite Filmtournee und zum Teil überschwängliche Reaktionen der Presse.<ref>Michael Hanfeld: Die Fußball-Doku „Trainer!“ – Wir rennen um unser Leben. In: faz.net, 3. März 2013, abgerufen am 14. November 2021.</ref>

Am 28. Juni 2013 erschien der Film auf DVD und Blu-ray. 2014 wurde er auf dem Flutlicht Film Festival in Basel, bei 11mm in Berlin und dem Filmfestival „Joga Bonito“<ref>Trainer! beim Filmfestival „Joga Bonito“ 2014</ref> in Wien gezeigt. Anfang 2017 lief der Film auf den Filmfestivals in Yokohama<ref>Trainer! In: Website des Yokohama Football Film Festivals 2017. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 3. Februar 2017; abgerufen am 4. Januar 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Kobe und 2018 und auf dem Fußball Film Festival in Beijing.

Im Dezember 2022 wurde Trainer! auf dem Soccer Film Festival in Seattle gezeigt.<ref>Trainer! beim Seattle Soccer Film Festival 2022. Abgerufen am 22. April 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Kritiken[Bearbeiten]

“A candid portrait of three German coaches from soccer movie maestro Aljoscha Pause.”

„Ein ehrliches Porträt dreier deutscher Trainer von Fußballfilm-Maestro Aljoscha Pause.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Jon O’Brien: pastemagazine.com<ref name="paste">Jon O’Brien: The 10 Best Soccer Titles on Netflix. In: Paste Magazine. 12. Mai 2017, abgerufen am 5. Januar 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

„Diese herausragende Doku hätte einen Meistertitel verdient.“

– Cinema<ref>Trainer! In: cinema. Abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>

„Was Ronald Reng für die Fußball-Literatur, ist Aljoscha Pause für die Fußball-Dokumentation. Eindringlicher, ehrlicher und faszinierender kann man den Fußball nicht beschreiben.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Mathias Heller: NDR2 – Kultur<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Filmkritik zu Trainer! (Memento vom 7. Juni 2014 im Internet Archive) ndr.de; abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>

„Einmal mehr liefert Deutschlands bester Fußball-Dokumentarist sensationelle Einblicke in das Geschäft.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lars-Christian Daniels: Filmstarts.de<ref>Filmkritik zu Trainer! filmstarts.de; abgerufen am 4. Juni 2014.</ref>

„Aljoscha Pause mag die Herausforderung. Er sucht die Untiefen der Fußballbranche ab und hält sein Stethoskop auf die gut ausgeleuchtete Oberfläche, um all die unzugänglichen Entwicklungen und Unwägbarkeiten in einen deutbaren Kontext zu bringen. Und wo andere grandios scheitern würden, gelingt ihm erneut eine inhaltlich und handwerklich außerordentliche Dokumentation.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Christian Gruber: 1. FC Kaiserslautern

„TRAINER! Der beste Fußballfilm des Jahres 2013.“

– Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Arnd Zeigler

„Eine ungemein faszinierende Langzeitbeobachtung, der man anmerkt, dass Aljoscha Pause sich in dem Metier bestens auskennt. Danach ist man um einiges klüger.“

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Im Jahr 2014 erhielt der Film die „Besondere Anerkennung“ des VDS-Fernsehpreises<ref>Aljoscha Pause gewinnt den VDS-Fernsehpreis. Abgerufen am 12. Juni 2024.</ref> und wurde für den Adolf-Grimme-Preis 2014<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Grimmepreis-Nominierungen Wettbewerb Information & Kultur/Spezial 2014 (Memento vom 9. August 2014 im Internet Archive) auf grimme-institut.de</ref> nominiert. Im Mai 2017 setzte das New Yorker Paste Magazine den Film auf Platz 1 der Liste der besten Fußballfilme auf Netflix.<ref name="paste" />

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />