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Tri Top

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Tri Top (Eigenschreibweise TRi TOP) ist ein Getränkesirup aus Deutschland, der mit Sprudlersystemen, Mineral- oder auch Trinkwasser zubereitet werden kann. Produzent war einst die Union deutsche Lebensmittelwerke (später Unilever). Seit 2010 gehört TRi TOP zur DrinkStar GmbH.

Abfüllung[Bearbeiten]

Abgefüllt wurde das Produkt ursprünglich in Glasflaschen, die wie die Prototypen der Lavalampen aus den 1970ern aussahen. Einige Quellen besagen, dass der Erfinder der Astro-Lavalampe, Edward Craven Walker, für deren Form sogar eine originale Tri-Top-Flasche (im englischen „Tree Top“) zum Vorbild genommen hatte.<ref>Vintage Lava Lamps collectorsweekly.com, o. J., abgerufen am 8. März 2023. – Tri Top als Vorbild für Lavalampe (englisch)</ref> Mittlerweile wird das Produkt in pfandfreien PET-Einweg-Flaschen abgefüllt. Die recht dickflüssigen Sirupsorten werden auf Zuckerbasis hergestellt und in vielen auffälligen Farben gehalten. In den 1980er-Jahren verschwand die als Kultmarke geltende<ref>Sinnliche Erinnerungen Süddeutsche Zeitung</ref><ref>Tri Top – der Kult kommt wieder Hamburger Abendblatt</ref><ref>Zurück in die Zukunft GETRÄNKEFACHGROSSHANDEL 6/2006</ref> Tri Top mangels Nachfrage vom Markt. Seit dem Jahr 2003 wird die Marke wieder auf dem Markt angeboten.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 23. August 2003; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.welt.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref>

Markenrechte[Bearbeiten]

Als der Markenschutz für die Marke Tri Top ablief, sicherte sich die Firma DS Produkte GmbH mit Sitz in Stapelfeld nahe Hamburg den Markennamen und schützte die Marke.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 21. Februar 2014 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Gegenüber dem klassischen Tri Top der 1970er-Jahre wurden die neuen Flaschen nun durch die Tochtergesellschaft Tri Top GmbH aus bruchsicherem PET-Kunststoff hergestellt und die Rezepturen wurden mit einer Kombination von Zucker und energiearmen Süßstoffen versehen.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 9. Mai 2003; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.@1@2Vorlage:Toter Link/www.berliner-zeitung.de (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> 2003 gab es rund zehn verschiedene Geschmacksrichtungen, 2023 gab es 12<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. 24. Juli 2023; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar); (Skriptfehler: Ein solches Modul „Multilingual“ ist nicht vorhanden.).@1@2Vorlage:Toter Link/www.about-drinks.com (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)</ref> und nach Unternehmensangaben wurden im Wiedereinführungsjahr bis zu 5 Millionen Flaschen verkauft.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref> Begonnen wurde zunächst mit sechs Geschmacksvariationen, die von der Firma Symrise entwickelt wurden.

Das Unternehmen Tri Top wurde 2007 an den Finanzinvestor Absolute Opportunity Investment verkauft, der das Unternehmen zusammen mit Kauf-Idee unter dem Dach der Aquellness bündelte. 2008 beschäftigte Tri Top neun Mitarbeiter und erwirtschaftete einen Umsatz von 5 Millionen Euro. Die in The Tap Cap Company umbenannte Dachgesellschaft einschließlich der Töchter Kauf-Idee und Tri Top meldete Mitte Juli 2009 Insolvenz an.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. (Memento des Vorlage:Referrer vom 20. Juli 2009 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/archiv-bot</ref> Innerhalb des Insolvenzprozesses machten Gläubiger verbliebene Markenrechte an Tri Top geltend. Seit 2010 besitzt der Rosenheimer Getränkespezialist DrinkStar, eine Tochterfirma von Symrise in Holzminden, die Markenrechte an Tri Top.<ref>Markenregister Tri Top</ref>

Werbung[Bearbeiten]

Mitte der 1970er-Jahre spielte der Schauspieler und Komiker Christian Tramitz eine lebendige Tri-Top-Flasche.<ref>Christian Tramitz wird 60 auf derwesten.de, abgerufen am 15. Januar 2019.</ref> Kurz danach gab es einen Werbespot mit dem Cancan von Jacques Offenbach.<ref>Tri-Top-Werbung von 1977 auf YouTube</ref>

Nach rund 40 Jahren TV-Abstinenz war Tri Top 2017 erstmals im Rahmen einer Sponsorship der RTL-Sendung Ich bin ein Star, holt mich hier raus zu sehen.<ref>Wieso die Sirup-Kultmarke Tri Top ihr Werbecomeback im Dschungelcamp feiert auf horizont.net.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />