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Triallat

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Strukturformel
Strukturformel von Triallat
Allgemeines
Name Triallat
Andere Namen
  • S-2,3,3-Trichlorallyl-N,N-diisopropylthiocarbamat
  • N,N-Diisopropyl-2,3,3-trichlorallylthiolcarbamat
Summenformel C10H16Cl3NOS
Kurzbeschreibung

farbloses, brennbares Pulver<ref name="GESTIS" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 218-962-7
ECHA-InfoCard 100.017.239
PubChem 5543
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 304,67 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,27 g·cm−3 (25 °C)<ref name="GESTIS">Eintrag zu Triallat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Schmelzpunkt

29–30 °C<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

117 °C (0,0004 hPa)<ref name="GESTIS" />

Dampfdruck

0,00012 mmHg (25 °C)<ref>Eintrag zu Tri-allate in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser<ref name="GESTIS" /> (4,0 mg·l−1 bei 20 °C<ref>Weber, J.B.: Interaction of organic pesticides with particulate matter in aquatic and soil systems in Fate of Organic Pesticides in the Aquatic Environment, Adv. Chem. Ser. 111 (1972) 55.</ref>)

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.017.239">Eintrag zu Tri-allate in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​317​‐​373​‐​410
P: 260​‐​273​‐​280​‐​301+312​‐​302+352​‐​314<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

800 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="ChemIDplus">Eintrag zu Tri-allate in der ChemIDplus-Datenbank der United States National Library of Medicine (NLM)Vorlage:Abrufdatum (Seite nicht mehr abrufbar)</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Triallat ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiocarbamate.

Geschichte[Bearbeiten]

Triallat wurde in den 1960er Jahren von der Firma Monsanto auf den Markt gebracht.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Mehr Wissen für beste Leistung (Memento vom 21. Oktober 2007 im Internet Archive) Herstellerkompendium Roundup vom 12. September 2006.</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Triallat wird als Herbizid (stört die Zellteilungsvorgänge<ref>Beschreibung der Anwendung.</ref>) zur Bekämpfung von Flughafer und Windhalm in Getreiden (ausgenommen Hafer), in Rüben, Mais, Gemüse- und Futtererbsen verwendet. Es wird dazu in flüssiger Form (gelöst z. B. in Acetonitril) eingesetzt.

Zulassung[Bearbeiten]

In einigen Staaten der EU besteht für Triallat eine Zulassung als Pflanzenschutzmittel, nicht jedoch in Deutschland, Österreich und in der Schweiz.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Tri-allate in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Sicherheitshinweise[Bearbeiten]

Bei höheren Temperaturen ist Triallat instabil und zersetzt sich, wobei Stickoxide, Chlorwasserstoff und Schwefeloxide entstehen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />