Trihexyphenidyl
| Strukturformel | ||||||||||||||||||||||
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| Trihexyphenidyl | ||||||||||||||||||||||
| Stereoisomerengemisch – Strukturformel ohne Stereochemie | ||||||||||||||||||||||
| Allgemeines | ||||||||||||||||||||||
| Freiname | Trihexyphenidyl | |||||||||||||||||||||
| Andere Namen |
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| Summenformel | C20H31NO | |||||||||||||||||||||
| Externe Identifikatoren/Datenbanken | ||||||||||||||||||||||
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| Arzneistoffangaben | ||||||||||||||||||||||
| ATC-Code | ||||||||||||||||||||||
| Wirkstoffklasse | ||||||||||||||||||||||
| Eigenschaften | ||||||||||||||||||||||
| Molare Masse | 301,5 g·mol−1 | |||||||||||||||||||||
| Sicherheitshinweise | ||||||||||||||||||||||
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| Toxikologische Daten |
1660 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="fda">Trihexyphenidyl Oral Solution, abgerufen am 5. Februar 2018.</ref> | |||||||||||||||||||||
| Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa). | ||||||||||||||||||||||
Trihexyphenidyl, auch Benzhexol und Trihex genannt, ist ein Arzneistoff. Er zählt zur Gruppe der Muskarinrezeptor-Antagonisten, ähnlich wie Atropin. Trihexyphenidyl hemmt selektiv die Wirkung von Acetylcholin auf die M1-Muskarin-Rezeptoren<ref>J.C. Frölich, W. Kirch (Hrsg.): Praktische Arzneitherapie. Springer-Verlag, 2003, ISBN 978-3-540-01025-8, S. 909–910 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> im Striatum des Gehirns. Trihexyphenidyl ist ein Anticholinergikum und wurde als Antiparkinsonmittel eingesetzt. Mittlerweile wird von der Anwendung bei dieser Indikation abgeraten.<ref>DGN-Leitlinie Parkinson-Krankheit. 2023.</ref> Es ist seit 1951 unter den Handelsnamen Artane und Parkopan zugelassen.
Der Arzneistoff besteht aus einem 1:1-Gemisch zweier enantiomeren chemischen Verbindungen aus der Gruppe der Aminoalkohole.
Wirkung[Bearbeiten]
Trihexyphenidyl hat eine entspannende Wirkung auf die glatte Muskulatur. Dies verringert den Tremor bei der Parkinson-Krankheit.
Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]
Trihexyphenidyl kann auf zwei Wegen dargestellt werden.
Im ersten Schritt von Weg 1 wird 2-(1-Piperidino)propiophenon durch Aminomethylierung von Acetophenon mit Piperidin und Paraformaldehyd gewonnen (Mannich-Reaktion). Im zweiten Schritt reagiert dieses mit Cyclohexylmagnesiumbromid in einer Grignard-Reaktion.
Für die 2. Synthese wird Benzol mit Cyclohexancarbonsäurechlorid im Rahmen einer Friedel-Crafts-Acylierung zum Cyclohexylphenylketon umgesetzt. Das Keton reagiert anschließend mit 2-N-Piperidylethylmagnesiumchlorid in einer Grignard-Reaktion zu Trihexyphenidyl.
Stereochemie[Bearbeiten]
Trihexyphenidyl enthält ein Stereozentrum und besteht aus einem Gemisch von zwei Enantiomeren. Hierbei handelt es sich um ein Racemat, also ein 1:1-Gemisch von (R)- und der (S)-Form:<ref name="Rote Liste">Rote Liste Service GmbH (Hrsg.): Rote Liste 2017 – Arzneimittelverzeichnis für Deutschland (einschließlich EU-Zulassungen und bestimmter Medizinprodukte). Rote Liste Service GmbH, Frankfurt/Main, 2017, Aufl. 57, ISBN 978-3-946057-10-9, S. 224.</ref>
| Enantiomere von Trihexyphenidyl | |
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| Datei:(R)-Trihexyphenidyl Structural Formula V1.svg (R)-Trihexyphenidyl |
Datei:(S)-Trihexyphenidyl Structural Formula V1.svg (S)-Trihexyphenidyl |
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
- Wikipedia:Seite mit Skriptfehlern
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- ATC-N04
- Gesundheitsschädlicher Stoff bei Verschlucken
- Wikipedia:Wikidata-Wartung:CAS-Nummer fehlt lokal
- Arzneistoff
- Aminoalkohol
- Piperidin
- Cyclohexylverbindung
- Phenylsubstituierte Verbindung