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Trioxsalen

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Strukturformel
Strukturformel von Trioxsalen
Allgemeines
Name Trioxsalen
Andere Namen
  • 2,5,9-Trimethylfuro[3,2-g]benzopyran-7-on
  • 4,5′,8-Trimethylpsoralen
  • TMP
  • Trisoralen
Summenformel C14H12O3
Kurzbeschreibung

weißer Feststoff<ref name="Sigma" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 223-459-0
ECHA-InfoCard 100.021.327
PubChem 5585
DrugBank DB04571
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Arzneistoffangaben
ATC-Code

D05AD01 D05BA01

Eigenschaften
Molare Masse 228,24 g·mol−1
Aggregatzustand

fest<ref name="Sigma" />

Dichte

1,22 g·cm−3<ref name="Carl L. Yaws">Carl L. Yaws: The Yaws Handbook of Physical Properties for Hydrocarbons and Chemicals Physical Properties for More Than 54,000 Organic and Inorganic Chemical Compounds, Coverage for C1 to C100 Organics and Ac to Zr Inorganics. Gulf Professional Publishing, 2015, ISBN 978-0-12-801146-1, S. 442 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Schmelzpunkt

229–231 °C<ref name="Sigma" />

Löslichkeit

löslich in Chloroform (50 g·l−1)<ref name="Sigma" />

Sicherheitshinweise
Bitte die Befreiung von der Kennzeichnungspflicht für Arzneimittel, Medizinprodukte, Kosmetika, Lebensmittel und Futtermittel beachten
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung<ref name="Sigma">Datenblatt Trioxsalen, ≥98% (HPLC), powder bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Gefahr

H- und P-Sätze H: 314​‐​351
P: 280​‐​305+351+338​‐​310<ref name="Sigma" />
Toxikologische Daten

> 22.000 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="Sigma" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Trioxsalen ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Furocumarine und Psoralenderivate.

Vorkommen[Bearbeiten]

Trioxsalen ist in verschiedenen Pflanzen enthalten, vor allem Psoralea corylifolia.<ref name="drugbank">Eintrag zu Trioxsalen in der DrugBank der University of AlbertaVorlage:Abrufdatum</ref>

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Trioxsalen kann durch eine mehrstufige Reaktion ausgehend von Malonsäure mit Acetophenon, 2,3-Dibrompropen und Erhitzung in einem Lösungsmittel wie N,N-Diethylanilin gewonnen werden.<ref name="Daniel Lednicer">Daniel Lednicer: Strategies for Organic Drug Synthesis and Design. John Wiley & Sons, 2009, ISBN 0-470-39959-7, S. 432 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Ebenfalls möglich ist die Darstellung ausgehend von 2-Methylresorcinol und dessen Reaktion mit Acetessigester, Allylbromid, Essigsäureanhydrid und anschließende Bromierung und Reaktion mit Natriummethoxid.<ref name="David B. Troy, Paul Beringer">David B. Troy, Paul Beringer: Remington The Science and Practice of Pharmacy. Lippincott Williams & Wilkins, 2006, ISBN 978-0-7817-4673-1, S. 1293 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Eigenschaften[Bearbeiten]

Trioxsalen ist eine lichtempfindlicher, weißer Feststoff, der löslich in Chloroform ist.<ref name="Sigma" />

Verwendung[Bearbeiten]

Trioxsalen wird für die photochemische Vernetzung von DNA als Sonde für die Nukleinsäure-Struktur und ihrer Funktion verwendet.<ref name="Sigma" /> Trioxsalen ist pharmakologisch inaktiv, wird aber, wenn sie UV-Strahlung oder Sonnenlicht ausgesetzt sind, zu einem aktiven Metaboliten umgewandelt der bei der Behandlung von Vitiligo, Psoriasis und Tumoren eingesetzt werden kann.<ref name="drugbank" /> Es ist nur in Skandinavien und den USA zugelassen für die dermatologische Behandlung.<ref name="M. Gloor, K. Thoma, J. Fluhr">M. Gloor, K. Thoma, J. Fluhr: Dermatologische Externatherapie Unter besonderer Berücksichtigung der Magistralrezeptur. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-58308-7, S. 379 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Hans C. Korting">Hans C. Korting: Dermatotherapie Ein Leitfaden. Springer-Verlag, 2013, ISBN 978-3-642-79531-2, S. 168 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref><ref name="Ronald I. Shorr">Ronald I. Shorr: Drugs for the Geriatric Patient Text with BONUS Handheld Software. Elsevier Health Sciences, 2007, ISBN 978-1-4377-1035-9, S. 1278 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref> Die Verbindung wurde 1965 auf den Markt gebracht.<ref name="William Andrew Publishing">William Andrew Publishing: Pharmaceutical Manufacturing Encyclopedia. Elsevier, 2013, ISBN 0-8155-1856-0, S. 3353 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />