Triteleia
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| Triteleia | ||||||||||||
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| Datei:Triteleia laxa 5.jpg
Blaue Triteleie (Triteleia laxa) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Triteleia | ||||||||||||
| Douglas ex Lindl. |
Die Triteleia, manchmal eingedeutscht Triteleien oder wie andere Gattungen mit ähnlich aussehenden Arten Frühlingssterne genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Unterfamilie Brodiaeoideae in der Familie Spargelgewächse (Asparagaceae) innerhalb der Ordnung der Spargelartigen (Asparagales).
Beschreibung[Bearbeiten]
Triteleia-Arten sind ausdauernde krautige Pflanzen. Diese Geophyten bilden faserige umhüllte, kugelige Knollen als Überdauerungsorgane aus; sie bilden also keine Zwiebeln zum Unterschied zu den Lauchgewächsen (Alliaceae). Es werden ein bis drei grundständige Laubblätter gebildet. Die einfachen, ungestielten Laubblätter sind schmal und gekielt. Der Blattrand ist glatt.<ref name="FoNA" />
Der aufrechte, zylindrische und steife Blütenstandsschaft weist einen Durchmesser von 1 bis 5 mm auf. Die doldigen Blütenstände sind ähnlich der von Lauchgewächsen (Alliaceae). häutigen Hochblätter sind anfangs grün (bei Triteleia lemmoniae purpurfarben) werden schnell trocken und bräunlich. Die Blütenstiele sind mehr oder weniger aufrecht. Die kleinen, zwittrigen, meist radiärsymmetrischen Blüten sind dreizählig. Die sechs gleichgestaltigen Blütenhüllblättern mehr oder weniger lang röhrig verwachsen. Der freie Bereich der Blütenhüllblätter ist aufrecht bis ausgebreitet. Die Farben der Blütenhüllblätter reichen von weiß über gelb bis blau. Es sind zwei Kreis mit je drei Staubblättern in jeder Blüte vorhanden. Die Staubfäden sind mit der Blütenhüllblättern verwachsen; alle gleich lang oder nur die eines Kreises gleich lang. Der freie Bereich der Staubfäden ist abgeflacht. Bei manchen Arten ist ein Anhängsel an den Staubfäden vorhanden, dann wird ein „Krönchen“ geformt (siehe Bild von Triteleia ixioides subspec. scabra). Die Staubbeutel sind meist von der Narbe weggebogen. Die drei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen mit nur zwei Samenanlagen je Fruchtknotenkammer. Der Fruchtknoten ist grün oder hat die gleiche Farbe wie die Blütenhüllblätter. Der 2 bis 4 mm lange Griffel endet in einer kurz dreilappigen Narbe.
Es werden eiförmige, lokulizidale Kapselfrüchte gebildet. Die schwarzen, fast kugeligen Samen sind grob und unregelmäßig genarbt oder gekörnt.
Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]
Die Gattung Triteleia gehört heute zur Unterfamilie Brodiaeoideae in der Familie Spargelgewächse (Asparagaceae). Früher gehörte sie zur Tribus Brodiaeeae in der Unterfamilie der Allioideae innerhalb der Familie der Alliaceae. Die Gattungen dieser Tribus wurden aber alle zur Familie der Themidaceae und jetzt zur Unterfamilie Brodiaeoideae gestellt. Früher wurde sie auch zur Familie der Liliengewächse (Liliaceae) gestellt.<ref name="GRIN" />
Der Gattungsname Triteleia wurde 1830 von David Douglas in John Lindley: Edwards’s Bot. Reg., 15 veröffentlicht. Synonyme für Triteleia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Douglas ex Lindl. sind: Calliprora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Hesperoscordum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl., Themis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Salisb., Brodiaea sect. Calliprora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) S.Watson, Brodiaea subg. Calliprora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Eastwood, Brodiaea subg. Hesperoscordum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Eastwood, Brodiaea sect. Seubertia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Kunth) S.Watson, Brodiaea subg. Triteleia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Douglas ex Lindl.) Eastwood, Seubertia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kunth.<ref name="GRIN" />
Die Triteleia-Arten sind nur in Nordamerika beheimatet. Hauptsächlich in den westlichen USA, mit dem Schwerpunkt der Artenvielfalt im nordwestlichen Kalifornien und südlichen Oregon. Nur eine Art gibt es außerhalb der USA: Triteleia guadalupensis, es ist ein Endemit der Insel Guadalupe in der Baja California.
Die Gattung Triteleia umfasst 16 Arten:<ref name="GRIN" /><ref name="WCSP" />
- Triteleia bridgesii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(S.Watson) Greene: Sie kommt vom südwestlichen Oregon bis zu nordöstlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia clementina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hoover: Es ist ein Endemit der Insel San Clemente vor der Südküste Kaliforniens.
- Triteleia crocea Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Alph.Wood) Greene: Sie kommt vom südwestlichen Oregon bis zum nördlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia dudleyi Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hoover: Sie kommt nur in Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia grandiflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.: Sie kommt vom südwestlichen Kanada bis zum nördlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia guadalupensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.W.Lenz: Es ist ein Endemit der Insel Guadalupe in Niederkalifornien.<ref name="WCSP" />
- Triteleia hendersonii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Greene: Sie kommt vom südwestlichen Oregon bis zum nordwestlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Weiße Triteleie (Triteleia hyacinthina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Greene): Sie kommt vom südwestlichen Kanada bis zum zentralen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Gelbe Triteleie (Triteleia ixioides Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(W.T.Aiton) Greene): Sie kommt in Oregon und in Kalifornien vor.<ref name="WCSP" /> Es gibt fünf Unterarten.
- Blaue Triteleie (Triteleia laxa Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Benth.): Sie kommt nur in Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia lemmoniae Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(S.Watson) Greene: Es ist die einzige Art, die in Arizona vorkommt, in Höhenlagen zwischen 1000 und 3000 Metern.
- Triteleia lilacina Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Greene: Sie kommt im nördlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia lugens Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Greene: Sie kommt im westlichen Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Triteleia montana Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hoover: Sie kommt in der Sierra Nevada von Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
- Langstielige Triteleie (Triteleia peduncularis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl.): Sie ist im nördlichen kalifornischen Küstengebirge beheimatet in Höhenlagen zwischen 0 und 800 Metern, oft auf Serpentin.
- Triteleia piutensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Kentner & K.E.Steiner: Sie kommt in Kalifornien vor und wurde 2014 erstbeschrieben.<ref name="WCSP" />
- Triteleia ×tubergenii Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L.W.Lenz ist eine Hybride zwischen Triteleia laxa und Triteleia peduncularis
- Triteleia ×versicolor Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Hoover ist eine Hybride zwischen Triteleia hyacinthina und Triteleia ixioides. Sie kommt in Kalifornien vor.<ref name="WCSP" />
Nicht mehr zur Gattung gehört:
- Triteleia uniflora Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lindl. ⇒ Ipheion uniflorum Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Lindl.) Raf.
Nutzung[Bearbeiten]
Die stärkereichen Knollen können roh oder gegart gegessen werden. Sie dienten der nordamerikanischen indigenen Bevölkerung als Nahrungsmittel. Je nach Art schmecken sie unterschiedlich gut. Von Triteleia grandiflora werden zusätzlich die jungen Kapselfrüchte als Gewürz verwendet.<ref name="PFAF" />
Es gibt von wenigen Arten einige Sorten, die als Zierpflanzen genutzt werden.
Bilder[Bearbeiten]
Quellen[Bearbeiten]
- J. Chris Pires: Triteleia., S. 338 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales, Oxford University Press, New York und Oxford, 2002. ISBN 0-19-515208-5
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="WCSP"> Rafaël Govaerts (Hrsg.): Triteleia – Datenblatt bei World Checklist of Selected Plant Families des Board of Trustees of the Royal Botanic Gardens, Kew. Abgerufen am 31. August 2016. </ref> <ref name="FoNA"> J. Chris Pires: Triteleia., S. 338 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 26: Magnoliophyta: Liliidae: Liliales and Orchidales, Oxford University Press, New York und Oxford, 2002. ISBN 0-19-515208-5 </ref> <ref name="PFAF"> Einträge zu Triteleia bei Plants For A Future </ref> </references>
Weblinks[Bearbeiten]
- Triteleia bei der pacificbulbsociety.