Zum Inhalt springen

Tropolys

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:Tropolys Logo 06.2004.svg
Logo 2004

Tropolys war bis 2006 eine eigenständige Telefongesellschaft, die in mehreren Regionen Deutschlands Festnetzanschlüsse anbot. Sie bestand als Verbund von 14 örtlichen Telefongesellschaften (sogenannter City-Carrier) und war einer der Konkurrenten der Deutschen Telekom bei der Bereitstellung von Vollanschlüssen.<ref>Stadtnetzbetreiber steigern Umsatz, Handelsblatt vom 6. August 2003.</ref>

Das Unternehmen wurde im Jahre 2000 als Zusammenschluss dreier westfälischer Telefongesellschaften, TeleBeL (Wuppertal), CNE (Essen) und citykom (Münster)<ref>Steffen Pospischil: Tropolys: Neue Macht im Ortsbereich? Abgerufen am 13. Oktober 2019.</ref> gegründet. Das Netz von Tropolys erstreckt sich auf Teile von Nordrhein-Westfalen (vorwiegend Ruhrgebiet), Hessen, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen sowie die Stadtgebiete nebst Umgebung von Potsdam, Mainz und Saarbrücken.<ref>Mainova TK heißt jetzt Maineo, Frankfurter Neue Presse vom 14. Oktober 2004.</ref>

Die Anteile des Unternehmens waren im Mai 2004 durch den Private-Equity-Investor Apax (63 %), den 14 kommunalen Gesellschaften (32 %) und dem Tropolys-Management (5 %) von der finnischen Telekommunikationsgesellschaft Elisa erworben worden.<ref>Apax übernimmt Tropolys-Mehrheit, Börsen-Zeitung vom 1. April 2004.</ref>

Apax verkaufte im Juni 2006 ihre Beteiligung an Tropolys für 108 Mio. Euro an die eigene Beteiligung Versatel, in dessen Hauptmarke Tropolys bald aufging. Geschäftsführer der neuen Gruppe wurde der vorherige Tropolys-CEO, Peer Knauer.<ref>Peer Knauer wird Chef von Versatel, Handelsblatt vom 24. Oktober 2005.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references/>