Trudes Tier
Trudes Tier ist eine deutsche Animationsserie, die seit 2014 regelmäßig in der Fernsehserie Die Sendung mit der Maus ausgestrahlt wird. Die Hauptpersonen der Serie sind Trude, eine ganz normale Frau, und ein fremdartiges Lebewesen ohne Namen, das bei Trude wohnt (Trudes Tier). Es ist groß, sehr stark, hat das Gemüt eines Kindes und weiß nicht, was sich gehört.<ref name="premiere">Fremdes Wesen in der „Sendung mit der Maus“ - Premiere für „Trudes Tier“ Neue Animationsserie mit Bernhard Hoëcker. WDR, 1. April 2014, abgerufen am 5. August 2025.</ref>
Die Serie wird von Studio Soi im Auftrag des WDR produziert.<ref name=":1">Monster in der Mache. 24. April 2014, abgerufen am 5. August 2025.</ref> Das Drehbuch stammt von Marcus Sauermann, die Sprecher der Titelrollen sind Bernhard Hoëcker (Tier) und die Schauspielerin Ruth Macke (Trude). Die Premiere in der Sendung mit der Maus war am 27. April 2014.<ref name="premiere" />
Sämtliche Folgen sind über die App der Sendung mit der Maus „Die Maus“ sowie die Folgen 1 bis 26 auch über die ARD Mediathek abrufbar.
Figuren[Bearbeiten]
Trude[Bearbeiten]
In den Folgen „Schneemann“, „Dreizehn“ und „Pflaster“ erfährt man indirekt, dass Trude im medizinischen Bereich tätig ist.<ref name="folgeliste">KiKA - Kinderkanal von ARD und ZDF: KiKA - Folgenübersicht Trudes Tier. 13. Januar 2019, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 17. August 2019; abgerufen am 5. August 2025 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>Trudes Tier | KiKA. 15. Mai 2025, abgerufen am 5. August 2025.</ref> In der Folge „Feuerwerk“ lernt man Trudes Freund Thorsten kennen, der auch in der Folge „Niesen“ nochmal eine Rolle spielt.
Gesprochen wird sie von Ruth Macke, ihren Freund spricht David Korbmann.<ref name="Ref0">Deutsche Synchronkartei | Serien | Trudes Tier. synchronkartei.de, abgerufen am 14. November 2024.</ref>
Tier[Bearbeiten]
Man erfährt nicht, woher das Tier stammt. Schon im Vorspann soll das Tier auf dem Globus zeigen, wo es herkommt. Aber es verneint bei allen Kontinenten, dass es von dort kommt. In der Folge „Nachts“ fragt Trude, wo das Tier denn genau herkommt. Als Antwort bekommt sie gestammelte Sätze mit der Verneinung, dass das Tier es auch gerade nicht wüsste.
In der Folge „Schattenmond“ erfährt man, dass das Tier verschwindet, wenn es während einer Mondfinsternis einschläft und an einem Ort wieder aufwacht, der durch den Gegenstand bestimmt wird, den es beim Einschlafen in der Hand hatte. So ist es zu Trude gekommen, als es während einer Mondfinsternis mit einem Plüschtier in der Hand einschlief und danach von Trude in einem Greifautomaten aufgefunden wurde.
Das Tier spielt besonders gern Cowboy.
Bernhard Hoëcker synchronisiert das Tier.<ref name="Ref0" />
Folgen[Bearbeiten]
Die Folgen dauern ca. sechs Minuten.
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- Der Bagger
- Nachts
- Wutspucke
- Das Geschenk
- Minigolf
- Tanz<ref name="Anm">Oft gekürzte Version</ref>
- Feuerwerk
- Smartphone
- Trällerhannes
- Schneemann
- Ostern
- Dreizehn
- Das Schöne und die Biest
- Weihnachten
- Fußball
- Sperrmüll
- Kuchen
- Die Wunderbrille
- Waschtag
- Zelten
- Pflaster
- Schattenmond
- Niesen
- Sitz
- Inselurlaub
- Sankt Martin
- Klickhit
- Glückshof
- Muttertag
- Robotier
- Protzgeweih
- Leise
- Akkordeon
- Hallo Suse
- Traumhaft
- Fahrstuhl
- Influencer
- Uniformtante
- Hollywoodschaukel
- April, April
Quelle:<ref>Trudes Tier, auf Fernsehserien.de</ref>
Sowie eine gekürzte Version (3 min) vom Tanz.
Trivia[Bearbeiten]
Als Running Gag in den verschiedenen Folgen taucht immer wieder der Spruch des Tiers auf „Da, wo ich herkomme (schon)“. In der Folge „Bagger“ wird das Prinzip umgekehrt. Ein Bauarbeiter sagt zum Tier „Da, wo ich herkomme schon“.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
Am 26. September 2019 wurde Trudes Tier mit dem 36. Robert-Geisendörfer-Preis, dem Medienpreis der Evangelischen Kirche, ausgezeichnet. Marcus Sauermann und Henrike Vieregge erhielten in der Kategorie „Kinderfernsehpreis“ die Auszeichnung.<ref>Robert Geisendörfer Preis 2019 für „Trudes Tier“ in der „Sendung mit der Maus“. WDR, 26. September 2019, abgerufen am 5. August 2025.</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />