Zum Inhalt springen

Trudik Daniel

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Trudik Daniel (* 30. Juli 1892 in Halle; † 4. August 1976 in Bremen) war eine deutsche Schauspielerin, Hörspielsprecherin und Operettensängerin (Mezzosopran).

Leben[Bearbeiten]

Trudik Daniel wurde als Tochter des Chemieprofessors Karl Daniel († 1930) geboren.

Über ihre Ausbildung ist nichts bekannt. Spätestens ab 1918 war sie als Schauspielerin tätig.<ref>Deutsches Theater-Adressbuch. Band 8. Oesterheld, Berlin 1918, S. 351.</ref> Im Sommer 1918 zog sich Walter Hasenclever mit Trudik Daniel in Ernst Rowohlts Landhaus nach Oberbärenburg zurück.<ref>Kasties 1994, S. 178.</ref>

Trudik Daniel war zunächst als Theaterschauspielerin tätig und an verschiedenen Theatern engagiert, darunter Stadttheater Bremerhaven<ref>Die Bühne. Neuer Theaterverlag, Berlin 1937, S. 441.</ref>, Freie Volksbühne Berlin, Residenztheater (München). Später machte sie sich auch als Filmschauspielerin und Hörspielsprecherin einen Namen.

Im Laufe ihrer langen Karriere arbeitete sie unter anderem mit Regisseuren wie Erwin Piscator, Leonard Steckel, Karl Fruchtmann und Gert Westphal zusammen. Sie blieb bis ins hohe Alter aktiv und war noch im Jahr ihres Todes als Gast an den Münchner Kammerspielen engagiert.<ref>Deutsches Bühnen-Jahrbuch. Band 84. Druck und Kommissionverlag F.A. Günther & Sohn, Berlin 1976, S. 287.</ref>

Werk (Auswahl)[Bearbeiten]

Theater (Auswahl)[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

Hörspiel (Auswahl)[Bearbeiten]

Andere Tonaufnahmen[Bearbeiten]

  • 2006 Astrid Lindgren: Mio Mein Mio, Oetinger, Hamburg
  • 2013 Gräfin Kokozow in Franz Lehárs Der Graf von Luxemburg, Gesamtaufnahme in deutscher Sprache, Line Music, Hamburg

Literatur[Bearbeiten]

  • Bert Kasties: Walter Hasenclever. Eine Biographie der deutschen Moderne. Verlag Niemeyer, Tübingen 1994 (Diss. TH Aachen 1992). ISBN 3-484-35046-6

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein