Tschassiw Jar
| Tschassiw Jar | ||
|---|---|---|
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| Wappen von Tschassiw Jar |
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| Basisdaten | ||
| Staat: | ||
| Oblast: | Oblast Donezk | |
| Rajon: | Rajon Bachmut | |
| Höhe: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) m | |
| Fläche: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1.703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) km² | |
| Einwohner: | Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl UA (Fehler: Ungültige Zeitangabe)
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| Postleitzahlen: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Vorwahl: | +380 Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Geographische Lage: | Gradzahl-Fehler: NS: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) EW: Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KATOTTH: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| KOATUU: | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1703: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) | |
| Verwaltungsgliederung: | 1 Stadt, 2 Dörfer, 1 Ansiedlung | |
| Verwaltung | ||
| Adresse: | вул. Цілинників 1 84551 м. Часів Яр | |
| Website: | http://chasovrada.gov.ua/ | |
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Tschassiw Jar ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt in der ukrainischen Oblast Donezk mit etwa 679 Einwohnern (2024).<ref>В Часовом Яре остаются более 600 человек — ОВА. 8. Mai 2024, abgerufen am 4. Juli 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die 1876 gegründete Stadt liegt am Siwerskyj-Donez-Donbas-Kanal ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) und erhielt 1938 den Stadtstatus.
Nach dem Vorrücken der russischen Truppen im russischen Überfall auf die Ukraine 2022 in Richtung Bachmut geriet auch Tschassiw Jar unter Beschuss, am 10. Juli 2022 starben in einem von russischen Uragan-Raketenwerfern angegriffenen fünfstöckigen Wohnblock mindestens 19 Menschen, 11 konnten gerettet werden.<ref>Nach einem Raketenangriff auf Tschassiw Jar sei die Opferzahl auf 19 Menschen gestiegen. Ukrinform, 11. Juli 2022.</ref> Dutzende Verschüttete waren anfänglich befürchtet worden.<ref>Krieg, Einhundertsiebenunddreißigster Tag, Meduza, 10. Juli 2022.</ref> Während der Schlacht um Bachmut wurde Tschassiw Jar, das ein Nachbarort von Bachmut ist, von ukrainischen Truppen als Sammelpunkt genutzt.<ref name=":0" /> Von den 12.000 Einwohnern der Vorkriegszeit<ref name=":nzz050424" /> lebten im Jahr 2023 noch etwa 1500 Einwohner in der Stadt.<ref name=":0">RFE/RL: Bloodied And Muddied: Ukrainian Troops Fighting For Bakhmut Regroup In Chasiv Yar. In: RadioFreeEurope/RadioLiberty. (rferl.org [abgerufen am 11. April 2023]).</ref>
Im Frühjahr 2024, vor Beginn der Kämpfe um Tschassiw Jar, hatte sich die Bevölkerung auf ca. 800 Einwohner reduziert.<ref name=":nzz050424">Jonas Roth: Eine ostukrainische Kleinstadt stellt sich Putins Feldzug in den Weg. Reportage aus dem Bollwerk des Donbass. In: Neue Zürcher Zeitung. 5. April 2024, abgerufen am 6. April 2024.</ref> Ende Juli 2025 meldete die russische Armee zum wiederholten Mal die Einnahme der Stadt, ukrainische Militärblogger widersprachen jedoch der vollständigen Einnahme durch russische Einheiten.<ref>Russische Armee meldet Einnahme von umkämpfter Kleinstadt Tschassiw Jar – mindestens sechs Tote bei Luftangriffen auf Kiew. In: Deutschlandfunk. 31. Juli 2025, abgerufen am 2. August 2025.</ref>
Stand April 2026 befindet sich Tschassiw-Jar in Teilen unter Ukrainischer sowie Russischer Kontrolle. Während sich die Russischen-Streitkräfte in den Östlichen Stadtgebieten sowie im zentralen Industriegebiet festsetzen konnten kontrolliert die Ukrainische-Armee die westlichen Außenbezirke sowie teile des südlichen Siedlungsgebietes. Da beide Seiten Infiltrations und Sabotage-Trupps einsetzen gibt es eine große „Grauzone“ ohne feste Kontrolle.<ref>DeepStateMAP | Map of the war in Ukraine. Abgerufen am 5. Mai 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Die Stadt wurde durch die Kampfhandlungen in weiten Teilen zerstört, Satellitenbilder aus dem Jahre 2024 zeigen massive Spuren der Kämpfe.<ref>Google Maps. Abgerufen am 5. Mai 2026.</ref><ref>Consent - WEB.DE. Abgerufen am 5. Mai 2026.</ref>
Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]
Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Tschassiw Jar (Часовоярська міська громада/Tschassowojarska miska hromada). Zu dieser zählen auch die zwei in der untenstehenden Tabelle aufgelisteten Dörfer sowie die Ansiedlung Kalyniwka,<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 710-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Донецької області"</ref> bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Tschassiw Jar (Часовоярська міська рада/Tschassowojarska miska rada) im Westen des Rajons Bachmut.
Bis zum 8. September 2016 war sie zusammen mit der Stadt Soledar der 16 Kilometer östlich gelegenen Stadtgemeinde von Bachmut angehörig und wurde dann der Rajonsverwaltung des Rajons Bachmut zugeordnet.<ref>Верховна Рада України; Постанова, План від 08.09.2016 № 1519-VIII Про зміни в адміністративно-територіальному устрої Донецької області, зміну і встановлення меж Бахмутського району Донецької області</ref>
Folgende Orte sind neben dem Hauptort Tschassiw Jar Teil der Gemeinde:
| Name | ||
|---|---|---|
| ukrainisch transkribiert | ukrainisch | russisch |
| Bohdaniwka | Богданівка | Богдановка (Bogdanowka) |
| Hryhoriwka | Григорівка | Григоровка (Grigorowka) |
| Kalyniwka | Калинівка | Калиновка (Kalinowka) |
Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]
- Iossif Dawydowitsch Kobson (1937–2018), russischer Sänger und Politiker
- Antonina Jefremowa (* 1981), Leichtathletin
Weblinks[Bearbeiten]
- Eintrag zum Ort in der Enzyklopädie der Geschichte der Städte und Dörfer der Ukrainischen SSR (ukrainisch)
Siehe auch[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
