TuS Ahrbach
| TuS Ahrbach | |||
| Datei:TuSAhrbach.jpg | |||
| Basisdaten | |||
|---|---|---|---|
| Name | Turn- und Sportverein Ahrbach 1921 e. V. | ||
| Sitz | Ruppach-Goldhausen, Rheinland-Pfalz | ||
| Gründung | 1970 | ||
| Vorsitzender | Rudolf Bauch | ||
| Website | www.tus-ahrbach.de | ||
| Erste Fußballmannschaft | |||
| Cheftrainer | Zvonko Juranovic | ||
| Spielstätte | Sportanlage Ruppach-Goldhausen | ||
| Plätze | 1500 | ||
| Liga | Kreisliga | ||
| 2025/26 | 11. Platz Vorlage:AccessibleTooltip (Bezirksliga Ost) | ||
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TuS Ahrbach (offiziell: Turn- und Sportverein Ahrbach e. V.) ist ein Sportverein aus Ruppach-Goldhausen im Westerwald.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Verein wurde im Sommer 1921 als SV Goldhausen gegründet. Im gleichen Jahr gründete sich der SV Ruppach, der zeitweilig dem DJK-Sportverband angehörte. Beide Vereine fusionierten im Jahre 1937 zum SV Goldhausen-Ruppach. Im Jahre 1970 fusionierte dieser mit einem namentlich nicht bekannten Verein aus Heiligenroth zum heutigen TuS Ahrbach. Der Verein bietet Fußball, Handball, Tanzen und Turnen an.<ref>Geschichte. TuS Ahrbach, abgerufen am 21. Juni 2026.</ref>
Seine Frauenfußballabteilung existiert seit 1976. Vor der Einführung der Frauen-Bundesliga erreichte die Mannschaft zwischen 1985 und 1990 fünfmal die Endrunde um die deutsche Meisterschaft. Am erfolgreichsten war die Mannschaft 1989, als sie im Viertelfinale und Halbfinale überraschend den TSV Siegen bzw. FSV Frankfurt stürzten und das Endspiel erreichten. Vor 6000 Zuschauern in Montabaur verlor die Mannschaft gegen die SSG 09 Bergisch Gladbach mit 0:2.<ref>Marco Rosbach: Als der TuS Ahrbach fast Deutscher Meister wurde. Rhein-Zeitung, abgerufen am 21. Juni 2026.</ref> Im DFB-Pokal schaffte es die Ahrbacherinnen im gleichen Jahr bis ins Halbfinale, verlor dann aber gegen den FSV Frankfurt mit 0:4. Im Sommer 1989 wurde die deutsche Frauennationalmannschaft mit den Ahrbacherinnen Marion Isbert und Jutta Nardenbach Europameister.<ref>Stefan Kieffer: Eine Fußball-Nation entdeckt ihre Frauen. Rhein-Zeitung, abgerufen am 21. Juni 2026.</ref> Ein Jahr später verpasste die Mannschaft die Qualifikation für die neu geschaffene Bundesliga. Zunächst wurde die Mannschaft Vizemeister der Verbandsliga Rheinland hinter dem SC 07 Bad Neuenahr und scheiterten in der Qualifikation an der SG Praunheim. Ein Jahr später wurde der Aufstieg nachgeholt, als die Ahrbacherinnen die Aufstiegsrunde ohne Verlustpunkt abschloss.<ref name="töller">Carsten Töller (Hrsg.): Frauen-Fußball in Deutschland. Eigenverlag, Mettmann 2010, S. 13, 15, 21, 24, 25.</ref>
Nach mehreren Jahren in Mittelfeld der Tabelle sorgte der Verein im Sommer 1994 mit der Verpflichtung der Nationalspielerin Heidi Mohr für Aufsehen. Dank ihrer Tore wurden die Ahrbacherinnen in der Saison 1994/95 Vizemeister der Bundesliga Süd, scheiterten aber im Halbfinale der deutschen Meisterschaft an Grün-Weiß Brauweiler.<ref name="fupa">TuS Ahrbach 1921. FuPa, abgerufen am 23. Juni 2026.</ref> Am Saisonende verließ Mohr den TuS Ahrbach wieder, der sportlich immer weiter abrutschte und 1997 als abgeschlagener Tabellenletzter aus der Bundesliga abstieg.<ref name="töller" /> In den nächsten beiden Jahren wurde die Mannschaft jeweils Meister der Oberliga Südwest. Während der Saison 1997/98 konnte die Mannschaft gar alle Spiele gewinnen. Beide Male scheiterte der TuS in der Aufstiegsrunde zur Bundesliga. 1998 hatte der SC Freiburg die Nase vorn und ein Jahr später der 1. FC Nürnberg.<ref name="töller" />
Es folgten mehrere Jahre im Mittelfeld der Tabelle, bevor die Mannschaft im Jahre 2010 in die viertklassige Rheinlandliga abstieg. 2012 gelang der Wiederaufstieg in die Regionalliga, dem der sofortige Wiederabstieg als Tabellenletzter folgte. In der folgenden Saison 2013/14 wurden die Ahrbacherinnen in der Rheinlandliga nach unten durchgereicht. Nach mehreren Jahren in der Bezirksliga folgte dann im Jahre 2026 der Abstieg in die Kreisliga.<ref name="fupa" />
Erfolge[Bearbeiten]
- Deutscher Vizemeister: 1989
- Dritter des DFB-Hallenpokal der Frauen: 1995
- Meister der Oberliga Südwest: 1998, 1999
- Meister der Verbandsliga Rheinland: 1985, 1986, 1988, 1989, 1990
Deutsche Nationalspielerinnen[Bearbeiten]
| Name | Geburtstag | von–bis | Länderspiele | Länderspieltore |
|---|---|---|---|---|
| Bettina Berens | 24. Oktober 1968 | 1992 | 1 | 0 |
| Helene Dietrich | 8. Dezember 1960 | 1983 | 1 | 0 |
| Christine Francke | 12. Juni 1974 | 1995 | 2 | 0 |
| Marion Isbert, geb. Feiden | 25. Februar 1964 | 1982–1991 | 58 | 0 |
| Melanie Lasrich | 23. August 1968 | 1985–1993 | 5 | 3 |
| Ursula Lohn | 7. November 1966 | 1989–1995 | 26 | 9 |
| Heidi Mohr | 29. Mai 1967 | 1986–1996 | 104 | 83 |
| Jutta Nardenbach | 13. August 1968 | 1986–1996 | 59 | 4 |
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />