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Turnerehrenmal

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Vorlage:Hinweisbaustein

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Ansicht von Süden

Ansicht von Süden

colspan="2" style="background:#CEDAF2; color:#Vorlage:Standardfarbe;" | Daten
Ort Deidesheim
Architekt Georg Hoch, Philipp Blaumer
Baujahr 1926–1928
Koordinaten 49° 24′ 29,8″ N, 8° 9′ 53″ OKoordinaten: 49° 24′ 29,8″ N, 8° 9′ 53″ O
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Das Turnerehrenmal bei der pfälzischen Landstadt Deidesheim ist ein Denkmal für die im Ersten Weltkrieg gefallenen Turner des Turngaus Rhein-Limburg, der zum Pfälzer Turnerbund gehört. Es ist ein denkmalgeschütztes Bauwerk.<ref>Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Vorlage:KulturdenkmälerRP/Bad Dürkheim</ref>

Lage[Bearbeiten]

Das Turnerehrenmal liegt etwa einen Kilometer westlich von Deidesheim knapp unterhalb des Gipfels des Waldbergs, einem Berg der Haardt. Etwas unterhalb des Turnerehrenmals gibt es ein Sportgelände und eine Gaststätte. Auf halber Höhe zwischen Sportplatz und Turnerehrenmal wurde ein Gedenkstein platziert.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Idee zur Errichtung des Denkmals wurde erstmals beim Gauturntag am 8. Februar 1925 diskutiert, der in Deidesheim stattfand. Neben dem Denkmal selbst sollte auch ein Sportplatz angelegt werden, um dort alljährlich ein Bergturnfest veranstalten zu können. Das Gelände für den Bau wurde von der Stadt Deidesheim zur Verfügung gestellt. Im Januar 1926 begannen die Arbeiten am Sportplatz, am 6. Juni desselben Jahres wurde er eingeweiht. Am selben Tag war auch die Grundsteinlegung für das Denkmal. Auf die Ausschreibung unter Architekten gab es 52 Einsendungen. Man entschied sich für den Entwurf „Stolze Trauer“<ref>Heinz Schmitt: Geißbock, Wein und Staatsbesuche – Deidesheim in den letzten 150 Jahren. Hrsg.: Stadt Deidesheim. Verlag Pfälzer Kunst, Landau in der Pfalz 2000, ISBN 3-922580-82-3, S. 122.</ref> der Architekten Georg Hoch (Neuhofen) und Philipp Blaumer (Ludwigshafen am Rhein)<ref>Berthold Schnabel: Deidesheim. Hrsg.: Stadt Deidesheim. Geiger-Verlag, Horb 2015, ISBN 978-3-86595-588-3, S. 10.</ref>.

Am 3. Oktober 1927 fand ein Turnfest anlässlich des 80. Geburtstags von Reichspräsident Paul von Hindenburg statt; das Turnerehrenmal war damals noch im Bau befindlich. Am 2. und 3. Juni 1928 wurde das Turnerehrenmal eingeweiht. Zunächst war es den 1018 Gefallenen des Turngaus Rhein-Limburg gewidmet, die im Ersten Weltkrieg ihr Leben gelassen hatten,<ref>Heinz Schmitt: Geißbock, Wein und Staatsbesuche – Deidesheim in den letzten 150 Jahren. Hrsg.: Stadt Deidesheim. Verlag Pfälzer Kunst, Landau in der Pfalz 2000, ISBN 3-922580-82-3, S. 123.</ref> heute erinnert ein Gedenkstein, der 1957 einige Meter entfernt aufgestellt wurde, auch an die im Zweiten Weltkrieg gefallenen Turner.<ref>Berthold Schnabel: Kunsthistorischer Führer durch die Verbandsgemeinde Deidesheim. Deidesheim 1976, S. 34.</ref>

Seit 1928 findet alljährlich zu Christi Himmelfahrt beim Turnerehrenmal ein Bergturnfest des Turngaus Rhein-Limburg statt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Datei:Deidesheim 20170817 Turnerehrenmal.jpg
Altarartiger Tisch mit Stahlhelm

Das Turnerehrenmal erinnert in seiner Form an einen Rundtempel, der nach oben offen ist. Es ist ein turmartiger Bruchsteinbau mit langgezogenen, schmalen Arkaden. Das Denkmal steht auf einem vierstufigen Sockel, in seiner Mitte steht ein runder „Altar“, auf dem ein mit Eichenlaub verzierter Stahlhelm liegt. Der runde Tisch trägt die Inschrift

SEINEN IM WELTKRIEG 1914-18 GEFALLENEN TURNBRÜDERN RHEIN-LIMBURG GAU DER D.T.

Auf dem Gedenkstein in einigen Metern Entfernung wird der Toten des Zweiten Weltkriegs gedacht mit der Inschrift

DEN TOTEN DES 2. WELTKRIEGES
GEWIDMET
PFÄLZER TURNERBUND
RHEIN-LIMBURG-GAU
1957

Ein in seiner Form ähnliches Kriegerdenkmal findet man bei Weidenthal.<ref>Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/9783884621196 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen neuen Eintrag an.</ref>

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Turnerehrenmal Deidesheim – Sammlung von Bildern

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />