Twin Coach

Twin Coach war ein US-amerikanischer Fahrzeughersteller aus Kent, Ohio, der von 1927 bis 1962 existierte. Das Hauptprodukt des Unternehmens waren Omnibusse und Oberleitungsbusse, daneben stellte es auch Lastwagen, Motoren und Flugzeugteile her. Gegründet wurde das Unternehmen 1927 von den beiden Brüdern Frank und William Fageol, die zuvor bereits mehrere Unternehmen im Bereich Fahrzeugbau gegründet hatten. Frank war – wie bereits in den Vorgängerfirmen – auch maßgeblich an der Entwicklung neuer Busse beteiligt, weshalb die Firma auch teilweise als Fageol Twin Coach bezeichnet wurde. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Zusatz Fageol auch offiziell von der Firma genutzt. Ursprüngliches Ziel der Firma Twin Coach war es, Busse mit einer neuartigen Frontlenker-Konstruktion und zwei Motoren herzustellen und zu verkaufen. Die Verwendung von zwei Motoren war namensgebend für den neuen Bustyp, nach dem die Firma benannt wurde.<ref name="Twin-CB" />
Geschichte[Bearbeiten]
Vorgeschichte[Bearbeiten]
Bereits im Jahr 1900 sammelte Frank Fageol erste Erfahrungen im Fahrzeugbau, als er mit seinem Bruder Rollie in der Scheune seines Vaters ein Automobil baute.<ref name="Fageol-CB">Fageol Motors Co. auf www.coachbuilt.com</ref> 1906 kaufte er eine Autowerkstatt in Oakland, Kalifornien und stellte seine Brüder ein. Durch diese Werkstatt, über die der Vertrieb von Autos der Marke Rambler an der Westküste erfolgte, erlangten die Fageols in der Branche Bekanntheit.<ref name="Fageol-CB" /> 1914 gründete Frank zusammen mit Rollie schließlich mit der Fageol Auto Train Inc. sein erstes Unternehmen, welches Fahrzeuge herstellte.<ref name="Fageol-CB" /> Für die 1915 in San Francisco stattfindende Panama-Pacific International Exposition wurden Wegebahnen hergestellt, welche die Besucher auf dem Ausstellungsgelände transportierten. 1916 verkauften die Fageols die Autowerkstatt und Frank und William gründeten – ebenfalls in Oakland – die Fageol Motors Company, mit dem Ziel Lastwagen herzustellen. Das erste Produkt war jedoch ein Luxus-Automobil, LKW und Traktoren folgten erst im Jahr darauf.<ref name="Fageol-CB" />
Ab 1920 trieb Frank Fageol den Verkauf von Lastwagen im Osten der Vereinigten Staaten verstärkt voran, was dazu führte, dass die Fageol Motors Company of Ohio mit Sitz in Cleveland gegründet wurde.<ref name="Fageol-CB" /> Dennoch verließ der erste von Frank Fageol konstruierte Bus 1922 die Werkshallen in Oakland.<ref name="Fageol-CB" /> Diese unter dem Namen Safety Coach<ref name="Katalog1947">Twin-Coach Katalog urban type coaches von 1947.</ref><ref name="Katalog1928">Twin-Coach Katalog The American Public wants to ride in coaches von 1928.</ref> vertriebenen Fahrzeuge verkauften sich so gut, dass man sich 1923 entschied, eine Fabrikhalle in Kent, Ohio zu mieten, um dort lokal Karosserien auf die in Kalifornien hergestellten Chassis zu bauen.<ref name="Fageol-CB" />
Nachdem die Firmen American Car and Foundry (ACF) und J. G. Brill Company immer mehr Aktienanteile der Fageol Motors Company, der Fageol Motors Company of Ohio und auch deren Motorlieferanten Hall-Scott Motor Car Company aufgekauft hatten, verloren die Fageol-Brüder die Macht über die Firma.<ref name="Fageol-CB" /> Frank Fageol trat als Vize-Direktor der neu zusammengesetzten Firma ACF zurück, als diese ankündigte, von Kent nach Detroit übersiedeln zu wollen.<ref name="Fageol-CB" />
Anfänge[Bearbeiten]
Der Rücktritt von Frank Fageol führte auch dazu, dass sein Entwurf eines Stadtbusses mit zwei Motoren und 43 Sitzplätzen nicht von ACF gebaut wurde.<ref name="Fageol-CB" /> Deshalb gründeten Frank und William Fageol zusammen mit Paul H. Brehm im Januar 1927 die Twin Coach Company, benannt nach dem Bus, der gebaut werden sollte. Als Produktionsstandort kaufte Twin Coach die freigewordenen Werkhallen in Kent, Ohio von ACF, entsprechend war der Sitz der neuen Firma ebenfalls Kent. Schon im August 1927<ref name="Katalog1928" /> rollte der erste Bus aus den Werkhallen der Fageol Motors Company in Oakland.<ref name="Twin-CB">Twin Coach Co. auf www.coachbuilt.com</ref> Die in Serie gebauten Busse mit der Bezeichnung Model 40 boten zwischen 37 und 41 sitzenden Fahrgästen Platz.<ref name="Katalog1928" /> Bereits im September 1928 waren mehr als 300 Twin-Coach-Busse bei verschiedenen Verkehrsunternehmen in Amerika unterwegs.<ref name="Twin-CB" /> Während die ersten Busse noch Motoren von Waukesha Engines hatten, wurde 1928 bei der Hercules Engine Co. in Canton, Ohio eine neue Halle zum Bau von Busmotoren eingerichtet, da Waukesha es ablehnte, die Motoren-Konstruktion für Fageol anzupassen.<ref name="Twin-CB" /> Mit der Zeit wurde die Produktpalette erweitert: 1929 folgte ein kleinerer Bus mit 21 Plätzen und nur einem Motor, Versionen mit einem Fassungsvermögen von 15 bzw. 26 sitzenden Passagieren folgten. Neben Benzin-Motoren standen auch Varianten mit Propan und Diesel als Treibstoff zur Verfügung. Weiter wurden Oberleitungsbusse sowie 21 gas-elektrische Busse gebaut.<ref name="Twin-CB" /> 1932 baute Twin Coach einen Zweiwege-Bus mit Eisenbahnrädern, die vom Fahrerarbeitsplatz aus abgesenkt werden konnten.<ref name="Twin-CB" /> Ebenfalls in den frühen 1930er Jahren kamen Lieferwagen für Milchprodukte und Bäckereien ins Programm und entwickelten sich zu einem Erfolg.
Zweite Generation mit Heckmotor[Bearbeiten]
1934 präsentierte Twin Coach das neue Model 37-R mit 37 Sitzplätzen und einem quer eingebauten Heckmotor, der rund 128 PS (94 kW) leistete. Um zu verhindern, dass staubige Luft in den Fahrgastraum gesaugt wird, platzierte man den Lufteinlass für den Fahrgastraum auf dem Dach. Auch die Kühlluft für den Motor wurde vom Dach her eingesaugt von zwei Lüftern auf den Seiten wieder hinausgedrückt.<ref name="Twin-CB" /> Später folgten die kleineren Modelle 30-R und 23-R mit 30 beziehungsweise 23 Sitzen, von letzterem wurden 1936 sogar fünf Busse mit faltbarem Stoffverdeck für den Einsatz auf Santa Catalina Island gebaut.<ref name="Twin-CB" /> In den Großraum New York City konnten vor dem Zweiten Weltkrieg 300 dieselelektrische Busse an verschiedene Betriebe verkauft werden. Auf Basis der zweiachsigen Serienfahrzeuge entstand 1938 ein erster vierachsiger Gelenkbus, der sogenannte Super Twin. Das Fahrzeug, das sowohl als Autobus wie auch als Oberleitungsbus erhältlich war, bot Platz für 58 sitzende und bis zu 120 stehende Fahrgäste. Anders als bei heutigen Gelenkbussen konnte das Gelenk des 47 Fuß (14,33 Meter) langen Super Twin nur vertikal geknickt werden. In Kurven wurden die Räder der letzten Achse wie bei einer Nachlaufachse gegenläufig zur Frontachse eingeschlagen.<ref name="Twin-CB" /> Nachdem keine Bestellungen für solche Fahrzeuge eingingen, wurde der dieselelektrische Vorführwagen nach Cleveland verkauft, wofür er zu einem dreiachsigen Oberleitungsbus umgebaut wurde.<ref name="Twin-CB" /> 1939 wurde das Design der Twin-Coach-Busse überarbeitet, sie bekamen unter anderem eine größere Windschutzscheibe. Kurz darauf wurde die Busproduktion allerdings wegen des Zweiten Weltkriegs heruntergefahren. Stattdessen wurden in den Produktionshallen von Twin Coach Pontonboote und Gondeln für Luftschiffe des Typs Goodyear K-Klasse für die United States Navy gebaut.<ref name="Twin-CB" />
Anleihen aus dem Flugzeugbau[Bearbeiten]
Im August 1946 konnte Twin Coach in Buffalo, New York beziehungsweise dessen Vorort Cheektowaga eine Fabrik mieten, in der vorher Flugzeugteile für Curtiss-Wright hergestellt worden waren. Twin Coach produzierte an diesem Standort vorwiegend Fahrzeuge für Kunden im Nordosten der Vereinigten Staaten.<ref name="Twin-CB" /> 1946 wurde auch die neue Generation von Twin-Coach-Bussen präsentiert, die aus fünf Grundmodellen bestand.<ref name="Twin-CB" /><ref name="Katalog1947" /> Im Angebot waren Busse mit 34 (34-S), 37 (38-S), 40 (41-S) und 44 (44-S/44-D) Sitzplätzen. Die längste Version mit 44 Plätzen war dabei als 44-D auch wieder mit zwei Motoren erhältlich. Standardmäßig waren alle Fahrzeuge mit einem Sechs-Zylinder-Ottomotor angetrieben, der mit Benzin als Kraftstoff 182,5 PS leistete und über ein Wandlergetriebe die Hinterräder antrieb.<ref name="Katalog1947" /> Weitere Neuerungen der neuen Serie waren eine Gummifederung von B. F. Goodrich,<ref name="Twin-CB" /> die als Torsilastic Rubber Spring Suspension<ref name="Katalog1947" /> beworben wurde, Innenschwenktüren und eine Karosserie und ein Chassis aus Aluminium. Für die gewichtsparende genietete Aluminiumbauweise hatte man sich sowohl technisch, wie auch optisch vom Flugzeugbau inspirieren lassen.<ref name="Katalog1947" /> Davon zeugte nicht nur die rundliche Form der Busse, sondern auch ein Plakat, das die neue große Windschutzscheibe mit den nach unten geneigten Teilfenstern als Bomber Nose bezeichnete.<ref name="Twin-CB" /> Da man davon überzeugt war, dass das Konzept des Vorkriegs-Gelenkbusses gut war, baute Twin Coach 1946 einen weiteren Super Twin. Dieser ursprünglich mit zwei Ottomotoren ausgestattete Vorführwagen mit der Bezeichnung 58-DW wurde 1948 zum Oberleitungsbus umgebaut und an die Chicago Transit Authority verkauft.<ref name="Twin-CB" /><ref name="50Series">Twin Coach 50 Series auf www.omot.org</ref> Dieses Mal gingen einige Bestellungen ein, der US Postal Service kaufte ein Exemplar als rollendes Postbüro und die Stadt Omaha, Nebraska bestellte fünf Fahrzeuge für den Stadtverkehr, die 1950<ref name="Twin-CB" /> um zehn weitere Busse ergänzt wurden.<ref name="50Series" />
Neue Produkte gegen Verkaufsprobleme[Bearbeiten]
Während kurz nach dem Zweiten Weltkrieg noch viele Städte Neufahrzeuge bestellten und so es für die meisten Bushersteller genügend Aufträge gab, konnte Twin Coach ab 1949 kaum mehr Fahrzeuge absetzen. Im Gegensatz zum Jahr 1947, in dem 2200 Busse verkauft wurden, betrug das Auftragsvolumen 1949 mit 420 Fahrzeugen gerade noch ein Fünftel und im Jahr 1950 wurden nur noch 30 Busse verkauft.<ref name="Twin-CB" /> Mitverantwortlich dafür waren auch die Busse von General Motors mit Dieselmotoren, die seit den späten 1930er Jahren auf dem Markt waren und eine große Konkurrenz darstellten. Dies führte zum einen dazu, dass man wiederum mit Autogas getriebene Motoren einführte. Dies versprach gleich zwei Vorteile: zum einen war Autogas günstiger als Benzin, zum anderen leistete der Motor durch die höhere Oktanzahl des Gases 278,8 PS statt 182,5 PS wie bei der Benzinvariante.<ref name="Twin-CB" /> Durch diese Erweiterung der Produktpalette war Twin Coach laut eigener Werbung der einzige Bushersteller, der Motoren für Benzin, Diesel und Autogas anbot.<ref>Twin Coach Company bus advert, 1952 auf transpressnz.blogspot.com</ref> Die angebotenen Autogas-Busse wurden gut angenommen, und so konnten 1951 wieder 751 Busse ausgeliefert werden.<ref name="Twin-CB" /> Durch die Verkaufsprobleme suchte man auch nach neuen Produkten wie dem Fageol super freighter, einem Lastwagen mit integrierter Kabine und Unterflurmotor. Dieser sollte eine höhere Ladekapazität als Standardlastwagen bieten und weniger wiegen sowie kürzer sein als Sattelzüge.<ref name="Twin-CB" />
1951 vergab die US Army einen Auftrag über 1650 Fahrzeuge an Flxible und Twin Coach. Diese sollten je nach Bedarf als Bus, Lastwagen oder Krankentransportwagen eingesetzt werden. Aus dem als F-32 bezeichneten Militärbus wurde auch die neue zivile Serie abgeleitet, die als Fageoliner bezeichnet wurde.<ref name="Twin-CB" /><ref name="FLSeries">Twin Coach FL "Fageoliner" Series auf www.omot.org</ref> Allerdings waren die Busse, die eine geringere Kapazität als ihre Vorgänger hatten und mit Motoren von Cummins, Mack und Fageol-Leyland erhältlich waren, kein Erfolg, und es wurden nur 155 Exemplare gebaut.<ref name="Twin-CB" />
Einstellung der Bussparte und Namensänderung[Bearbeiten]
Die Firma Flxible aus Loudonville, Ohio hatte sich zuvor einen Namen mit dem Bau von Rettungswagen, Leichenwagen und Reisebussen gemacht. Jedoch wurden bis im September 1952 keine Stadtbusse bei Flxible hergestellt, was sich änderte, als die Firma zusammen mit Twin Coach Busse für einen brasilianischen Betreiber baute. Diese Zusammenarbeit sollte beiden Firmen ermöglichen, für größere Bestellungen auf die Kapazitäten der jeweils anderen Firma zugreifen zu können. Dadurch sollte eine schnellere Auslieferung der Fahrzeuge garantiert werden.<ref name="Twin-CB" /> Erste Erfahrungen mit dem Prinzip hatte man bereits einige Monate zuvor beim Bau der Busse für die US Army gesammelt. Doch bereits 1953 übergab Twin Coach die Produktion von Bussen komplett an Flxible, die noch bis 1960 Busse im Twin-Coach-Design als Flxible Twin Coach produzierte. Mit 900 Autogas-Bussen war die Chicago Transit Authority der wichtigste Kunde der Flxible Twin-Coach-Baureihe, von der insgesamt 1034 Stück produziert wurden.<ref name="Twin-CB" /> Für den kanadischen Markt wurden in den 1950er Jahren Twin-Coach-Busse bei Leyland Motors of Canada Ltd. in Longueuil hergestellt.<ref name="Twin-CB" />
Unter dem Namen Fageol Products Co. baute die Firma weiterhin Motoren, die an Nutzfahrzeughersteller verkauft wurden. Eine modifizierte Version des von Fageol entwickelten Busmotors wurde auch als Schiffsmotor angeboten. Die Schiffsmotorensparte wurde 1958 an die Crofton Mfg. Co. aus Los Angeles abgetreten. Twin Coach selbst stellte in den Hallen in Buffalo weiterhin erfolgreich Teile für die Boeing B-52, bevor die Firma schließlich 1962 zu Twin Industries umbenannt wurde.<ref name="Twin-CB" />
Busexporte[Bearbeiten]
Die meisten Fahrzeuge exportierte Twin Coach nach Kanada, wo sich zwischen 1948 und 1951<ref name="Twin-CB" /> auch ein Werk von Twin Coach in Fort Erie, Ontario befand.<ref name="41Series" /> Außerdem existierte während dieser Zeit auch eine Firma namens Twin Coach of Canada, Ltd. in Kanada, die eine hundertprozentige Tochter der amerikanischen Firma war.<ref name="Twin-CB" /> Die meisten anderen Exporte gingen nach Südamerika, es gelangten aber auch Fahrzeuge nach Kuba, Curaçao, Puerto Rico, Portugal, in die Türkei, in die Schweiz, in die Niederlande und auf die Philippinen.<ref name="41Series" />
Verbreitung in Europa[Bearbeiten]
Nach dem Zweiten Weltkrieg gelangten insgesamt 18 Busse von Twin Coach direkt ab Werk nach Europa:
| Anzahl | Typ | Serien-Nr. | Betreiber | Einsatzort | Bemerkungen |
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 34-S | 692B<ref name="34Series">Twin Coach 34 Series auf www.omot.org</ref> | TAP Airlines | Lissabon (P) | |
| 2 | 38-SDT | 1B-2B<ref name="38Series">Twin Coach 38 Series auf www.omot.org</ref> | Titan AG<ref name="100jvbl" /> | Zürich (CH) | Dieselmotor, Vorführwagen 1953 an die Verkehrsbetriebe Luzern verkauft<ref name="vbl-historic">Autobusse auf www.vbl-historic.ch</ref> |
| 1 | 41-S | 278<ref name="41Series">Twin Coach 41 Series auf www.omot.org</ref> | NEDAM's Autobus Onderneming<ref name="busexplorer" /> | Roermond (NL) | 1953 an Maarse & Kroon verkauft<ref name="busexplorer">Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Twin Coach Bus ( vom 4. September 2014 im Internet Archive) auf www.busexplorer.com</ref> |
| 9 | 41-S | 27; 279-281; 441-445<ref name="41Series" /> | Maarse & Kroon | Aalsmeer (NL) | 1958 nach Ridderkerk verkauft<ref name="Aalsmeer" /> |
| 5 | 44-SDT | 1B-5B<ref name="44Series">Twin Coach 44 Series auf www.omot.org</ref> | Verkehrsbetriebe Luzern | Luzern (CH) | Dieselmotor |
Anmerkung: Fahrzeuge mit dem Buchstaben B hinter der Seriennummer wurden in Buffalo, New York gebaut.<ref name="38Series" />
Außerdem gelangten acht Fahrzeuge des Typs 34-S nach Istanbul<ref name="34Series" /> und auch in den türkischen Städten Izmir und Ankara kamen einzelne Busse von Twin Coach zum Einsatz.
Von den nach Europa gelieferten Bussen existierten 2014 noch ein 44-SDT<ref name="Aalsmeer">1948. Twin Coach auf www.sva-museumbussen.nl</ref> und ein 38-SDT<ref name="vbl-historic" /> in betriebsfähigem Zustand, ein 38-SDT gelangte nach seinem Einsatz in Luzern nach Ungarn, wo er als Rezeption auf einem Campingplatz eingesetzt wurde,<ref name="100jvbl">Paul F. Schneeberger: Verkehrsbetriebe der Stadt Luzern, 100 Jahre Tram, Autobus und Trolleybus. Minirex, Luzern 1999, ISBN 3-907014-12-X.</ref> dieser Wagen existiert ebenfalls noch.<ref>Faegol Twin Coach auf www.oldtimerpark.hu</ref>
Spätere Verwendung des Namens Twin Coach[Bearbeiten]
1962 kaufte die Highway Products Co. einen Teil der ehemaligen Produktionshallen von Twin Coach, um dort hauptsächlich Lieferwagen für den US Postal Service herzustellen. Im Jahr 1965 nahmen sie auch einen Bus mit 25 Sitzen ins Programm auf, der als Twin Coach vermarktet wurde. 1969 wurde dieser durch ein neueres Modell mit 29 Sitzplätzen ersetzt, das bis 1975 produziert wurde. Insgesamt wurden von der Highway Products Co. rund 900 Twin-Coach-Busse hergestellt.<ref name="Twin-CB" />
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Abresch | ACC | American Quality Coach | Anderson | Babcock | Biddle & Smart | Bohman | Bohman & Schwartz | Brewster | Briggs | Brooks-Ostruk | Brunn | Brunn & Company | Budd | Burr | Caffrey | Cantrell | Central | Champion | Cole & Woop | Creative Industries | Darrin of Paris | Demarest | Derham | Dietrich | Earl | Farnham & Nelson | Fisher | Flandrau | Fleetwood | Flint | Glasspar | Grandeur | Hayes | Healey | Henney | Holbrook | Holcker-Elberg | H & M | Inskip | Jarvis | Judkins | Kelsey-Hayes | Kentucky Wagon | Kimball | LaGrande | LeBaron | Limousine Body | Locke | Merrimac | Michigan Body | Milburn | Miller-Meteor | Mitchell-Bentley | Murphy | Murray | Newport | Phillips | Quinby | Quinsler | Reading | Rollson | Rollston | Rothschild | Rothschild-Seaman | Rubay | San Remo | Schutte | Seaman | Twin Coach | Union City | Walker Body Company | A.H. Walker | Waterhouse | Weymann | Willoughby | Wilson Body | Wilson Manufacturing | Wolfington | Wood | Zimmermann
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- Aufgelöst 1962