Tylopelta
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| Tylopelta | ||||||||||||
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| Datei:Tylopelta gibbera, m, side 2016-11-11-14.36 (30866342802).jpg
Tylopelta gibbera Männchen von der Seite | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Tylopelta | ||||||||||||
| Fowler, 1894 |
Tylopelta ist eine Gattung von Buckelzikaden der Unterfamilie Membracinae. Die Gattung ist in Nord- und Südamerika verbreitet und es sind drei Arten bekannt.<ref name=":1"/>
Die Zikaden haben einen kompakten Körperbau, sie sind meist braun, manchmal schwarz oder fleckig, die Oberfläche ist mit Runzeln und kurzen Haaren bedeckt. Das Pronotum ragt über die Abdomenspitze hinaus, hat vorne eine runde Erhebung und dahinter zwei weitere, die stufenweise niedriger als die vorderste sind. An den Seiten befinden sich je zwei dorsolaterale Leisten (Carinae). Die Vorderflügel sind schwarzbraun mit hellen Flecken. Die Tibien der Vorder- und Mittelbeine sind abgeflacht.<ref name=":3">H. Strümpel: Beitrag zur Kenntnis der neotropischen Membraciden Gattung Tylopelta Fowler, 1894. In: Ent. Mitt. Zool. Mus. Hamburg. Band 4, 1974, S. 531–540.</ref><ref name="Florez" />
Typopelta ist nahe mit der Gattung Erechtia verwandt.<ref name="Florez" />
- T. gibbera (Stål, 1869) ist die am besten bekannte Art der Gattung, sie ist auch unter dem Namen T. americana (Goding, 1893) beschrieben. Diese Art ist weit verbreitet in den USA (Arizona, Texas, Alabama, Arkansas, Florida, Georgia, Kentucky, Louisiana, Maryland, Missouri, Mississippi, North Carolina, South Carolina, Tennessee, Virginia)<ref name="Deitz" /> und kommt auch in Mexiko, Panama, Honduras, Costa Rica, Brasilien und Guatemala vor.<ref name=":3" /> Körperlänge: 2,8 bis 3,2 mm.<ref name=":3" />
- T. monstrosa (Fairmaire, 1846) ist aus Brasilien und Kolumbien bekannt. ca. 3 mm.<ref name=":1" />
- T. obscura Strümpel, 1974 ist aus El Salvador, Honduras und Nicaragua beschrieben. Körperlänge ca. 3 mm.<ref name=":3" />
Biologie: Die Zirpen saugen Phloem an Pflanzen der Familie Clusiaceae, Fabaceae, Malpighiaceae, Melastomaceae, Asteraceae und Monimiaceae.<ref name="Florez" /> Die Weibchen legen ihre Eier in Pflanzenstängel und geben dann ein weißes schaumiges Exkret darüber, das wohl dem Schutz dient. Ein Gelege besteht aus ca. 46 Eiern. Die Nymphen werden von Ameisen besucht, die den Honigtau sammeln.<ref name="Florez" /><ref name=":2" /><ref name=":0" />
Tiere der Gattung Tylopelta gelten als Schädlinge bei Straucherbsen.<ref name=":0" />
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name=":0">C. Godoy, X. Miranda & K. Nishida: Treehoppers of tropical America. Instituto national de Biodiversidad, Santo Domingo de Heredia, Costa Rica 2006, ISBN 9968-927-10-4, S. 352.</ref> <ref name=":1">McKamey, S. H.: Taxonomic Catalogue of the Membracoidea (exclusive of Leafhoppers). In: Memoirs of the American Entomological Institute. Band 60, 1998, S. 1–377.</ref> <ref name=":2">Lin, C.-P.: Social behavior and life history of membracinae treehoppers. In: Journal of Natural History. Band 40, Nr. 32–34, 2006, S. 1887–1907.</ref> <ref name="Deitz">L. L. Deitz & M. S. Wallace: Richness of the nearctic Treehopper Fauna (Hemiptera: Aetalionidae and Membracidae). In: Zootaxa. Band 3423, 2012, S. 1–26.</ref> <ref name="Florez">Florez-V. C., Wolff M. I. & J. Cardona-Duque: Contribution to the taxonomy of the family Membracinae Rafinesque (Hemiptera: Auchenorrhyncha) in Colombia. In: Zootaxa. Band 3910, 2015, S. 1–261.</ref> </references>