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Ubagan

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Ubagan – Obağan
Убаган, Обаған

Daten
Gewässerkennzahl RU: 14010500312111200001344
Lage Qostanai (Kasachstan),
Oblast Kurgan (Russland)
Flusssystem Ob
Abfluss über Tobol → Irtysch → Ob → Arktischer Ozean
Quelle im Norden der Turgaisenke
Mündung in den TobolKoordinaten: 54° 24′ 2″ N, 64° 45′ 1″ O
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Länge 376 km<ref name="gvr" /><ref name="gse" />
Einzugsgebiet 50.700 km²<ref name="gvr">Ubagan im Staatlichen Gewässerverzeichnis der Russischen Föderation (russisch)</ref><ref name="gse">Artikel Ubagan in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)http://vorlage_gse.test/1%3D113382~2a%3D~2b%3DUbagan</ref>
Abfluss am Pegel Karangala<ref name="arc">Ubagan am Pegel 5 km unterhalb von Karangala – hydrographische Daten bei R-ArcticNET </ref>
AEo: 18.000 km²
Lage: 100 km oberhalb der Mündung
MQ 1945/1957
Mq 1945/1957
2,71 m³/s
0,2 l/(s km²)
Durchflossene Seen Qusmuryn-See
Datei:Tobol river 2 layers de.svg
Einzugsgebiet des Tobol mit dem Ubagan als einzigem rechten, direkt von Süden kommenden Nebenfluss.

Einzugsgebiet des Tobol mit dem Ubagan als einzigem rechten, direkt von Süden kommenden Nebenfluss.

Der Ubagan ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value); {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist mit 376 Kilometern Länge der einzige nennenswerte rechte Zufluss des Tobol im asiatischen Teil von Kasachstan und Russland.

Flusslauf[Bearbeiten]

Der Ubagan entspringt dem Karatschinskoje-See in der Turgaisenke in Kasachstan, fließt im Zuge dieser Senke nach Norden und bildet nach etwa 100 km nahe der Siedlung Qusmuryn (kasachisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); russisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Kuschmurun) den rund 210 km² großen und maximal 3 m tiefen Qusmuryn-See (Kuschmurun-See), von dem aus er die russische Grenze überquert und unmittelbar danach in den Tobol mündet.

Im Zuge des Dawydow-Plans war ab den 1950er-Jahren vorgesehen, den Ubagan mit dem Turgai zu verbinden und seinen Lauf zu nutzen, um einen Teil der nach Norden ins Meer abfließenden Wassermassen des Ob und Irtysch nach Süden in die Aralo-Kaspische Niederung mit dem Aralsee zu leiten. Der Fluss hätte dadurch mit Hilfe wasserbaulicher Maßnahmen seine Fließrichtung geändert und die Kasachische Schwelle überwunden.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />