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Uedorf

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Uedorf
Stadt Bornheim
Das Ortswappen bitte nur als Dateipfad angeben!
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(896)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 50° 47′ N, 7° 2′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(896) 50° 47′ 0″ N, 7° 1′ 59″ O
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Postleitzahl: 53332
Vorwahl: 02222

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Uedorf ist ein Stadtteil von Bornheim im Rhein-Sieg-Kreis und liegt am linken Ufer des Rheins.

Geschichte[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Ein in Uedorf gefundener Matronenstein weist darauf hin, dass auf dem Gebiet des heutigen Ortes bereits zur Römerzeit Menschen siedelten. An der Stelle des Uedorfer Mühlenturms soll ein römischer Wachturm gestanden haben. Mittelalterliche Dokumente nennen Uedorf im Zusammenhang mit den Klöstern Nonnenwerth (erstmals 1143 erwähnt), Heisterbach, Altenberg und Brauweiler. Eine Urkunde aus dem 13. Jahrhundert weist den Ort als Pfarrdorf aus. Die Uedorfer Mühle wird erstmals Mitte des 14. Jahrhunderts erwähnt.

Verheerende Hochwasser im Mittelalter (vermutlich im 14. Jahrhundert) führten zur Zerstörung des Ortes. Das Herseler Werth und die Ausbuchtung des Rheins nach Westen gehen auf diese Fluten zurück.<ref>Wenn man die Sichtachse zwischen dem Südende der Römerstraße in Widdig (etwa von den Rheinterrassen aus) und dem Nordende des Herseler Werths als ehemaliges Ufer auffasst, erhält man eine ungefähre Vorstellung vom Ausmaß des Ufereinbruchs und des Landverlustes.</ref> Gut erkennbar ist heute noch der Ufereinbruch am Südende der Römerstraße im benachbarten Widdig (an den Rheinterrassen), wo die Widdiger Hauptstraße abrupt endet.

Uedorf gehörte zum kurkölnischen Amt Brühl und kam ab 1798 während der französischen Zeit (1794–1814) zum Département de la Roer (Arrondissement de Cologne, Kanton Bruhl, Mairie Hersel). Mit der Eingliederung in den preußischen Einflussbereich ab 1815 wurde die französische Verwaltungsgliederung im Großen und Ganzen belassen. Allerdings kamen die Mairien (Bürgermeistereien, seit 1928 Ämter) Waldorf, Sechtem und Hersel, und damit auch Uedorf, zum Landkreis Bonn. 1932 wurde das Amt Hersel dem – aus dem Amt Waldorf hervorgegangenen – Amt Bornheim angegliedert. 1935 entstanden aus den restlichen Ämtern die Gemeinden Bornheim, Hersel (mit Uedorf) und Sechtem. 1969 wurden sie zur Großgemeinde Bornheim zusammengefasst. Seit 1981 ist Bornheim Stadt und Uedorf ihr kleinster Stadtteil.

Namensgeschichte[Bearbeiten]

ab 1143: Oclichtorph,
ab 1261: Odorp,
ab 1336: Oydorp,
ab 1413: Oedorp,
ab 1542: Udorp,
ab 1599: Udorff,
ab 1623: Udorf,
ab 1728: Üdorf,
ab 1749: Ödorff,
ab 1790: Üdorff,
ab 1804: Uedorf

Geographie[Bearbeiten]

Im Norden grenzt Uedorf an Widdig, im Süden an Hersel, beides ebenfalls Ortsteile von Bornheim.

Schulen[Bearbeiten]

  • Verbundschule Bornheim (früher: Martinschule)

Ortsvorsteher[Bearbeiten]

Der Rat der Stadt Bornheim hat Bernd Marx (parteilos) zum Ortsvorsteher gewählt.

Verkehr[Bearbeiten]

Die Stadtbahnlinie 16 verkehrt zwischen Bonn-Bad Godesberg und Köln-Niehl auf der Trasse der Rheinuferbahn.

Linie Verlauf / Anmerkungen Takt (Mo–Fr)

Vorlage:Linienverlauf SPNV Rhein-Sieg

Die Bundesautobahn 555 ist im Norden über die Anschlussstelle Wesseling und im Süden über die Anschlussstelle Bornheim (Rheinland) erreichbar.

Sport[Bearbeiten]

Der TTC Blau-Rot 1963 Uedorf e. V. nimmt am Spielbetrieb des Westdeutschen Tischtennisverbandes auf Bezirks- und Kreisebene teil.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Datei:Uedorf Chronokreuz.jpg Ein Steinkreuz an der Ecke Bornheimer und Heisterbacher Straße. Die Inschrift lässt sich als Chronogramm lesen: CrVCIfIXo Data a praeLato HerMano (dem Gekreuzigten gestiftet – oder: dem Leiden Christi gewidmet – vom Prälaten Hermann): je einmal M (1000), D (500), L (50), X (10) und V (5) sowie je zweimal C (100) und I (1), Die Summe ergibt die Jahreszahl 1767.
Datei:Uedorf Verbundschule.jpg Verbundschule Bornheim-Uedorf an der Heisterbacher Straße (zwischen Insel- und Isarstraße), Nachfolgerin der Martinschule. Das neue Gebäude der Aachener Architekten Helmut Heuer und Hans-Jürgen Faust (Architekturbüro Heuer Faust<ref>Das Architekturbüro hat auch die Europaschule Bornheim geplant.</ref>) wurde 2004 fertiggestellt.
Datei:Uedorf Burg.jpg „Uedorfer Burg“, ein Gehöft zwischen Heisterbacher Straße und Rheinuferweg, wo eine Burg gestanden haben soll.<ref>Horst Bursch im Kölner Stadtanzeiger vom 2. Januar 2006</ref> Im April 1942 war der Hof bei einem Bombenangriff teilweise zerstört worden.<ref>Matthias Rech: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. „Uedorfer Burg abgebrannt“Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> Die Familie Jüssen hat ihm das heutige Aussehen gegeben. Das „Caféhaus Uedorf“ gehört zu dem Anwesen.
Datei:Uedorf Mühle.jpg Mühlenturm in Uedorf zwischen Heisterbacher Straße und Rheinuferweg. Die Mühle stammte aus dem 14. Jahrhundert. Sie war bis Ende des 19. Jhs. in Betrieb. Anfang des 20. Jhs. diente ihr Rumpf als Aussichtsturm. Heute Privatbesitz.
Datei:Uedorf Meilenstein.jpg Ein ca. 1 m hoher Meilenstein an der Elbestraße, 40 m nördlich der Isarstraße, vor dem Haus Nr. 240. Die Herkunft (ob preußisch oder französisch) ist ungeklärt.<ref>Eberhard Brumm, Olaf Grell: [Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.] (PDF; 437 kB) Ein Halbmeilenstein in Bornheim-UedorfSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. S. 31–33, archiviert vom Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar) am 2014-12-18;.Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>
Datei:Uedorf Rhein.jpg Rheinansicht vom Rheinuferweg aus (Höhe Mühlenturm), Blick auf das Herseler Werth.

Touristik[Bearbeiten]

  • Caféhäuschen direkt am Rheinufer von Uedorf
  • Rheinradweg auf dem Leinpfad am Rhein

Literatur[Bearbeiten]

  • Horst Bursch: Uedorf am Rhein – Eine heimatkundliche Darstellung aus Anlaß der 850jährigen Ersterwähnung, 1993.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende

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