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Ulrich Sauerborn

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Datei:Ulrich Sauerborn 2023.jpg
Ulrich Sauerborn, 2023

Ulrich Gerhard Sauerborn (* 1956 in Aalen) ist ein deutscher Museumsleiter und Fossiliensammler.

Sauerborn absolvierte nach dem Abitur 1977 eine Lehre als Augenoptiker und war von 1980 bis 1984 bei der Firma Carl Zeiss in Aalen angestellt. Anschließend begann er ein Studium an der Pädagogischen Hochschule in Schwäbisch Gmünd, das er 1988 beendete. Zwischen 1977 und 1987 war er an verschiedenen Museen als ehrenamtlicher Mitarbeiter und in Honorartätigkeit beschäftigt. Daneben war er Fossiliensammler im malmzeitlichen Korallenkalk von Nattheim. In den Jahren 1982 und 1986 nahm er an paläontologischen Ausgrabungen von Elmar P. J. Heizmann im Steinheimer Becken teil. Er sammelt vor allem im Jura (Lias, Malm) der Schwäbischen Alb.

Seit 1988 ist Sauerborn bei der Stadt Aalen als Museumsleiter angestellt. In dieser Funktion leitet er seither das städtische Urweltmuseum Aalen und war bis zu seinem Ruhestand Ende 2021<ref>Uli Sauerborn Judith Wötzel. In: Schwäbische Post. 20. Juli 2020, abgerufen am 26. September 2023.</ref> als Leiter im Limesmuseum Aalen für die Museumspädagogik, Organisation und Besucherbetreuung tätig.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Universität Tübingen (Memento des Vorlage:IconExternal vom 7. März 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/homepages.uni-tuebingen.de, Link tot</ref><ref>Jürgen Eschenhorn: Die Saurier lassen ihn nicht los. In: Schwäbische Post. 15. April 2021, abgerufen am 26. September 2023.</ref>

Er ist seit 1985 Vorsitzender der Geologengruppe Ostalb (gegründet 1961 von Fritz Sauter), einer Vereinigung von Sammlern und Paläontologen. Er ist Mitglied der Paläontologischen Gesellschaft und der Gesellschaft für Archäologie in Württemberg und Hohenzollern (seit März 2025 Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg<ref>Über uns / Mitgliedschaft. In: Webauftritt der Gesellschaft für Archäologie in Baden-Württemberg e. V. Abgerufen am 7. April 2025.</ref>). Ulrich Sauerborn leitet als Mitglied der Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e. V. seit 2014 den Vereinszweig Ostwürttemberg.<ref>Über uns. In: Gesellschaft für Naturkunde in Württemberg e. V. Abgerufen am 22. August 2023.</ref>

Im Juli 2023 erhielt Ulrich Sauerborn für sein ehrenamtliches Engagement die Ehrennadel 2023 des Arbeitskreises Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart.<ref>Heimatpflege im Regierungsbezirk Stuttgart, Arbeitskreis Heimatpflege zeichnet ehrenamtliches Engagement aus. In: Regierungspräsidium Stuttgart, Pressemitteilungen. 31. Juli 2023, abgerufen am 22. August 2023.</ref>

Schriften[Bearbeiten]

  • Die Korallenkalk-Fauna von Nattheim. In: Werner K. Weidert (Hrsg.): Klassische Fundstellen der Paläontologie, Band 1, Goldschneck Verlag 1988.<ref>Mit Kurzbiografie</ref>
  • Aalen und das Aalenium. In: Werner K. Weidert (Hrsg.): Klassische Fundstellen der Paläontologie, Band 2, Goldschneck Verlag 1990.
  • Lochen bei Balingen. Schwammriffe aus dem Weißjura. In: Werner K. Weidert (Hrsg.): Klassische Fundstellen der Paläontologie, Band 3, Goldschneck Verlag 1995.
  • Das Untertoarcium von Whitby. In: Werner K. Weidert (Hrsg.): Klassische Fundstellen der Paläontologie, Band 2, Goldschneck Verlag 1990.
  • Nördlinger Ries- Fossilien aus dem Meteoritenkrater. In: Werner K. Weidert (Hrsg.): Klassische Fundstellen der Paläontologie, Band 4, Goldschneck Verlag 2001.

Anmerkungen[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

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