Ulrich von Waldow
Ulrich von Waldow (* 5. Juni 1863 in Mehrenthin, Landkreis Friedeberg Nm.; † 3. September 1936 in Wildungen)<ref>Ulrich von Waldow. Online-OFB. Hrsg.: Verein für Computergenealogie (CompGen) e. V., Berlin 2024.</ref><ref name="KCL" /> war ein deutscher Verwaltungsbeamter.
Leben[Bearbeiten]
Ulrich von Waldow entstammte dem Adelsgeschlecht von Waldow. Seine Eltern waren der Gutsbesitzer Robert von Waldow-Mehrentin und Mathilde von Köller, Tochter des Ernst-Matthias von Köller und der Mathilde von Wedel. In seiner Schulzeit auf der Ritterakademie Brandenburg lernte er u. a. Karl von Baerensprung, Hans von Flotow, Hans von Tschirschky und Bögendorff und Georg Graf von Waldersee kennen.
Er studierte Rechtswissenschaften an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg. 1883 wurde er Mitglied des Corps Saxo-Borussia Heidelberg.<ref>Kösener Korps-Listen 1798 bis 1910. Eine Zusammenstellung aller Korpsangehörigen, Hrsg. Karl Rügemer, Verlag der Academischen Monatshefte, Druck Carl Gerber, München / Starnberg 1910, 120, 846.</ref> Nach dem Studium trat er in den preußischen Staatsdienst ein. 1892 bestand er bei der Regierung in Frankfurt das Regierungsassessor-Examen.<ref>Bestand I. HA Rep. 125, Nr. 5251. Geheimes Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz.</ref> Von 1899 bis zu seinem Rücktritt am 1. Mai 1919 war er Landrat des Landkreises Friedeberg Nm.<ref>Landkreis Friedeberg Nm. In: Rolf Jehke: Territoriale Veränderungen in Deutschland und deutsch verwalteten Gebieten 1874–1945. Herdecke, geändert am 21. Oktober 2018.</ref> Anschließend lebte er in Wutzig, Neumark.
Seine Ehefrau war Käthe von Brandt, das Ehepaar blieb kinderlos.
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Ernennung zum Geheimen Regierungsrat<ref name="KCL">Kösener Corpslisten 1960. Eine Zusammenstellung der Mitglieder, Hrsg. Otto Gerlach. Im Selbstverlag des Verbandes Alter Corpsstudenten, Druck C. L. Mettcker & Co. Jever, Frankfurt am Main 1961, 66, 876.</ref>
Literatur[Bearbeiten]
- Walter von Leers: Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. 1705–1913. Hrsg. Verein der ehemaligen Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a. H. P. Riemann, Selbstverlag, Ludwigslust 1913, S. 314 f., Nr. 1386 (Vita bis 1913); staatsbibliothek-berlin.de
- Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Uradeligen Häuser. 1918, 19. Jahrgang. Justus Perthes, Gotha 1917, S. 885 ff.; Textarchiv – Internet Archive.
- Walter von Leers: Die Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H. 1913–1929, P. Riemann, Selbstverlag des Vereins ehemaliger Zöglinge der Ritterakademie zu Brandenburg a.H., Belzig / Ludwigslust 1929, S. 19. Nr. 1386. (Vita von 1914 bis 1929).
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Waldow, Ulrich von |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Verwaltungsbeamter |
| GEBURTSDATUM | 5. Juni 1863 |
| GEBURTSORT | Mehrenthin, Landkreis Friedeberg Nm. |
| STERBEDATUM | 3. September 1936 |
| STERBEORT | Wildungen |
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- Verwaltungsjurist
- Landrat (Provinz Brandenburg)
- Landrat (Kreis Friedeberg Nm.)
- Geheimer Regierungsrat
- Corpsstudent (19. Jahrhundert)
- Adliger
- Familienmitglied des Adelsgeschlechts Waldow
- Deutscher
- Geboren 1863
- Gestorben 1936
- Mann