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Ulugbek Palvanov

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Ulugbek Palvanov (usbekisch Ulugʻbek Polvonov; * 1974 in Urganch) ist ein usbekischer Pianist.

Leben[Bearbeiten]

Palvanov erhielt mit fünf Jahren ersten Klavierunterricht, studierte am Staatlichen Konservatorium Usbekistans in Taschkent und am Tschaikowsky-Konservatorium in Moskau. Es folgten ab 1997 Studien in Berlin bei Klaus Bäßler an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ und anschließend bei Klaus Hellwig an der Universität der Künste Berlin.<ref name=":0">Palais: Ulugbek Palvanov. Abgerufen am 8. März 2020.</ref> Es folgte eine Dozententätigkeit an der Universität Potsdam.<ref>Zauberer am Klavier – Ulugbek Palvanov begeistert in der Talkirche. In: Talkirche Eppstein. 7. Juni 2023, abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Palvanov ist Preisträger mehrerer internationaler Klavierwettbewerbe, darunter des Ferruccio-Busoni-Wettbewerbs in Bozen (1996)<ref>Ferruccio Busoni Competition. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>, des Steinway-Wettbewerbs in Berlin (1998)<ref name=":0" />, des Robert-Schumann-Wettbewerbs in Zwickau (2000)<ref>Preisträger des Internationalen Robert-Schumann-Wettbewerbs. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref> sowie der Arthur Rubinstein International Piano Master Competition in Tel Aviv (2001)<ref>Ulugbek Palvanov – Arthur Rubinstein International Music Society. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>. Er konzertierte in Europa, in den USA und in Japan – unter anderem mit dem Moskauer Philharmonischen Orchester, dem Kammerorchester Bozen/Bolzano, dem Philharmonischen Orchester Tbilissi, dem Israelischen Philharmonischen Orchester.<ref name=":0" /> Zu seinen Kammermusikpartnern zählen unter anderem Haik Kazazyan (Violine), Vadim Tchijik (Violine), Katsuya Watanabe (Oboe) sowie der Saxophonist Andrej Lakisov.<ref>Mittwoch, 27. Januar 2016. In: die tageszeitung. 27. Januar 2016, abgerufen am 22. Juni 2026.</ref><ref>Programme – Festival International de Musique d’Hyères. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Im Mai 2018 erhielt Palvanov gemeinsam mit dem Geiger David Yonan eine Silbermedaille bei den Global Music Awards in Los Angeles in den Kategorien „Ensemble“ und „Neue Komposition“ für die Live-Aufnahme zweier Violinsonaten des italienisch-kanadischen Komponisten Sandro Fazzolari.<ref>Global Music Awards. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Seit 2014 ist Palvanov künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Pianowerke“.<ref>Künstlerische Leitung – Pianowerke. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Im November 2025 weihte Palvanov mit einem Solokonzert einen restaurierten historischen Bechstein-Konzertflügel in der Französischen Kirche Potsdam ein.<ref>Potsdams Klanglandschaft beflügelt: In der Französischen Kirche steht jetzt ein Bechstein-Flügel. In: Der Tagesspiegel. 9. November 2025, abgerufen am 22. Juni 2026.</ref><ref>Flügeleinweihung in der Französischen Kirche Potsdam. Abgerufen am 22. Juni 2026.</ref>

Diskografie[Bearbeiten]

  • Dia Succari, composer from my Aleppo. Erschienen bei Ashraf Kateb in Berlin, 2010 – Interpr.: Anne Salié [Klavier]. Ziad Hakim [Klavier]. Ulugbek Palvanov, [Klavier]. Sevki Karayel, [Klavier]. Xenia Kourkoumeli, [Klavier]. Desislava Shtereva, [Klavier]. Sibylle Briner, [Klavier]. Katarina Pipovic-Misic, [Klavier]. Daniela Hlinkova, [Klavier]. Lala Issakowa, [Klavier]. Vera Osmankulova, [Klavier]. Pervez Mody, [Klavier]. Jaques Ammon, [Klavier]. Ramune Neris, [Klavier]. Iwan Urlwalov, [Klavier]. Sawami Kiyushi, [Klavier]. Dania Al Tabbaa, [Klavier]. Racha Arodaky, [Klavier]. Gaswan Zerikly, [Klavier]. Patrick Lechner, [Klavier]. Dagmar Muñiz, [Klavier]. Andrea Maggiora [Klavier]
  • Pastorale. Erschienen bei Hänssler Classic in Berlin, 2016 – Interpr.: Katsuya Watanabe [Oboe], Ulugbek Palvanov [Klavier]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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