Unterbrand
Unterbrand Markt Neuhaus an der Pegnitz
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city&title=Unterbrand 49° 40′ N, 11° 34′ O
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| Höhe: | ca. 395 m ü. NHN | |||||
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Unterbrand (oberfränkisch: Unda-Brond<ref>J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 7. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „undɒ-brånd“.</ref>) ist eine Wüstung. Es ist aber trotzdem ein Gemeindeteil des Marktes Neuhaus an der Pegnitz im Landkreis Nürnberger Land (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Hammerschrott liegt in der Gemarkung Höfen.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. September 2025.</ref>
Lage[Bearbeiten]
Die ehemalige Einöde lag rechts der Pegnitz östlich der Bahnstrecke Nürnberg–Cheb. Ein Wirtschaftsweg führt nach Ranna zur Staatsstraße 2162 (1,2 km südlich). Oberbrand war früher durch eine Straßenbrücke über die Bahngleise erreichbar,<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 29. September 2025 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref> in den 2000er Jahren wurde diese durch eine Fußgängerbrücke ersetzt.
Geschichte[Bearbeiten]
Der Ort wurde im Jahr 1711 als „Brand“ erstmals schriftlich erwähnt. Der Ortsname Brand verweist auf die Urbarmachung durch Brandrodung.<ref name="P7">J. Pfanner: Landkreis Pegnitz, S. 7.</ref>
Ober- und Unterbrand lagen im Fraischbezirk von Brandenburg-Bayreuth, was von Pfalz-Bayern strittig gemacht wurde. Niedergericht und Grundherrschaft standen dem bambergischen Amt Neuhaus zu. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Ober- und Unterbrand aus zwei Ganzhöfen. Diese gehörten zur Realgemeinde Fischstein.<ref>J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 4, Sp. 158.</ref> Von 1791/92 bis 1810 unterstand Brand dem preußischen Justiz- und Kammeramt Pegnitz.<ref>Vorlage:Addreßhandbuch Ansbach-Bayreuth</ref> Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterbrand dem 1812 gebildeten Steuerdistrikt Höfen<ref name="OV 1820"/> und der wenig später gebildeten Ruralgemeinde Höfen zugewiesen.
Im Jahr 1960 wurde die Gegend, in der die Orte Fischstein, Oberbrand, Unterbrand und Rauhenstein lagen, in ein Trinkwasserschutzgebiet umgewandelt, da hier neue Quellen zur Trinkwasserversorgung für die Stadt Nürnberg erschlossen wurden. In der Folge mussten die Orte aufgelöst werden. Zwischen 1960 und 1975 wurden alle Anwesen abgebrochen und die Bewohner umgesiedelt. Im Rahmen der Gebietsreform in Bayern wurde Unterbrand am 1. Mai 1978 in die Gemeinde Neuhaus an der Pegnitz eingegliedert.<ref>Neuhaus an der Pegnitz > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 29. September 2025.</ref>
Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
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Religion[Bearbeiten]
Unterbrand war römisch-katholisch geprägt und nach St. Peter und Paul (Neuhaus an der Pegnitz) gepfarrt. Die Protestanten waren nach St. Maria (Velden) gepfarrt.<ref name="P7"/><ref name="OV 1961"/>
Bildergalerie[Bearbeiten]
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Unterbrand
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Der Gedenkstein
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Bahnstrecke Nürnberg–Cheb, Sicht nach Norden
Literatur[Bearbeiten]
- Johann Kaspar Bundschuh: Brand. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 1: A–Ei. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1799, DNB 790364298, OCLC 833753073, Sp. 432 (Digitalisat).
- Johann Kaspar Bundschuh: Ober- und Unterbrand. In: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken. Band 4: Ni–R. Verlag der Stettinischen Buchhandlung, Ulm 1801, DNB 790364301, OCLC 833753101, Sp. 158 (Digitalisat).
- Andreas Dimler: Marktgemeinde Neuhaus – Gestern und Heute. Animus Kunstverlag, 1998, ISBN 3-9806507-1-5
- Vorlage:Pfanner Landkreis Pegnitz
Weblinks[Bearbeiten]
- Vorlage:Bavarikon Ort
- Unterbrand in der Topographia Franconiae der Uni WürzburgVorlage:Abrufdatum
- Unterbrand im Geschichtlichen Ortsverzeichnis des Vereins für ComputergenealogieVorlage:Abrufdatum
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
Bärnhof | Finstermühle | Hammerschrott | Höfen | Krottensee | Mosenberg | Neuhaus an der Pegnitz | Ranna | Rehberg | Rothenbruck | Ziegelhütte
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