Untererlbach
Untererlbach Stadt Spalt
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(68)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 49° 12′ N, 10° 51′ O
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dim=10000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code | type=city
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| Höhe: | 380 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 68 (31. Dez. 2023)<ref name="Einwohner">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 26. September 2024.</ref> | |||||
| Postleitzahl: | 91174 | |||||
| Vorwahl: | 09837 | |||||
Untererlbach (fränkisch: (Unda)ärlba<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 17. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „(undɒ)ęɘlbɒ“.</ref>) ist ein Gemeindeteil der Stadt Spalt im Landkreis Roth (Mittelfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Untererlbach liegt in der Gemarkung Wernfels.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen – GemarkungenSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LDBV, abgerufen am 10. Oktober 2024.</ref>
Geographie[Bearbeiten]
Das Dorf liegt etwa fünf Kilometer nordwestlich von Spalt im Tal des Erlbachs, eines rechten Zuflusses der Fränkischen Rezat, der Untererlbach und eine Kette angrenzender Weiher durchfließt. 0,75 km nördlich erhebt sich der Geiersberg (Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN) im Eichwald. Im Südwesten liegt die Kaltleite und im Nordwesten das Flurgebiet Kessel und im Osten das Waldgebiet Dirnenholz.
Die Staatsstraße 2723 führt nach Obererlbach zur Bundesstraße 466 (1,5 km westlich) bzw. nach Hohenrad zur Staatsstraße 2223 (2,2 km östlich).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Darstellung mit SchummerungSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. LDBV, abgerufen am 18. Juli 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>
Geschichte[Bearbeiten]
Aufgrund der günstigen Lage ist von einer Gründung im 7. bis 9. Jahrhundert auszugehen. Darauf verweisen auch der unregelmäßige Ortsgrundriss und die Blockgemengeflur. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Urbar der Herren von Pappenheim von 1214 als „Nidernerlebach“.<ref name="E306">F. Eigler, S. 306 f.</ref> Der zugrunde liegende Gewässername bezeichnet einen mit Erlen bestandenen Bach.<ref>E. Wagner: Land- und Stadtkreis Schwabach, S. 17.</ref> In der Folgezeit kam er zum Kloster Roggenburg, das 1412 seinen Besitz in „Nydern Erlbach“ an Graf Ludwig XI. von Oettingen verkaufte (zwei Höfe, zwei Güter, eine Mühle und Pfarrpfründe). Im Jahre 1437 gelangte der Ort in den Besitz der Nürnberger Patrizierfamilie Rieter von Kornburg. Nach deren Aussterben im Jahre 1753 kam er zur Rieterischen Stiftungsverwaltung.<ref name="E306"/> Um 1661 erwarb der österreichische Glaubensflüchtling Baron Händel das Schlösslein, das 1681 Wolfgang von Leubelfing durch Einheiratung erwarb. Ab 1788 war es im Besitz des Forstrats Christian Ludwig von Brandis.<ref>W. Ulsamer (Hrsg.): 100 Jahre Landkreis Schwabach, S. 642.</ref>
Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Untererlbach aus elf Anwesen. Das Hochgericht übte das eichstättische Pflegamt Wernfels-Spalt aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Rittergut Untererlbach der Herren von Brandis. Grundherren waren die Rieterischen Stiftungsverwaltung Kornburg der Reichsstadt Nürnberg (2 Ganzhöfe, 1 Halbhof, 1 Köblergut, 1 Gastwirtschaftsgut, 1 Mahlmühle) und das Rittergut Untererlbach (1 Rittergut mit Brauerei und Schenke, 2 Gütlein, 2 Leerhäuser). Neben den Anwesen gab es das Schlösschen als herrschaftliches und das Hirtenhaus als kommunales Gebäude.<ref name="E426">F. Eigler: Schwabach, S. 426.</ref>
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Untererlbach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Wernfels und der 1811 gegründeten Ruralgemeinde Wernfels zugeordnet. Am 1. Mai 1978 wurde Untererlbach im Zuge der Gebietsreform in Bayern in Spalt eingegliedert.<ref>F. Eigler: Schwabach, S. 488.</ref><ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Baudenkmäler[Bearbeiten]
- Haus Nr. 3: Schloss, Herrenhaus und Scheune<ref name="Denkmalliste">Denkmalliste für Spalt (PDF) beim Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege</ref>
- Haus Nr. 13: ehemaliges Hopfenbauernhaus mit Scheune<ref name="Denkmalliste"/>
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Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]
| Jahr | 1818 | 1840 | 1861 | 1871 | 1885 | 1900 | 1925 | 1950 | 1961 | 1970 | 1987 | 2015 | 2023 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einwohner | 80 | 86 | 107 | 123 | 99 | 100 | 103 | 108 | 84 | 75 | 56 | 59 | 68 |
| Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude.</ref> | 18 | 17 | 20 | 22 | 21 | 19 | 18 | 20 | |||||
| Quelle | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Rezatkreis 1818</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Mittelfranken 1846</ref> | <ref>Vorlage:Topographisches Verzeichnis Bayern 1867</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1875</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1885 </ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1900</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1925 </ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1950</ref> | <ref name="OV 1961">Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1961</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1970</ref> | <ref>Vorlage:Ortsverzeichnis Bayern 1987</ref> | <ref name="Einwohner"/> | <ref name="Einwohner"/> |
Religion[Bearbeiten]
Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach St. Wenzeslaus (Theilenberg) gepfarrt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Abgerufen am 29. Mai 2023.</ref> Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Marien und Christophorus (Kalbensteinberg) gepfarrt.<ref name="E426"/><ref name="OV 1961"/>
Literatur[Bearbeiten]
- Vorlage:LexikonFranken
- Der BibISBN-Eintrag Vorlage:BibISBN/3769699416 ist nicht vorhanden. Bitte prüfe die ISBN und lege ggf. einen [[[:Vorlage:Neuer Abschnitt/URL]] neuen Eintrag] an.
- Vorlage:Hönn Lexicon Topographicum
- Vorlage:Ulsamer Landkreis Schwabach
- Vorlage:Wagner Land- und Stadtkreis Schwabach
Weblinks[Bearbeiten]
Fußnoten[Bearbeiten]
<references responsive />
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