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Unterzaubach

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Unterzaubach
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(357)&title=Unterzaubach 50° 11′ N, 11° 29′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(357) 50° 10′ 32″ N, 11° 29′ 30″ O
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Höhe: 373 m ü. NHN
Einwohner: 357 (25. Mai 1987)<ref name="OV 1987"/>
Postleitzahl: 95346
Vorwahl: 09225

Unterzaubach ist ein Gemeindeteil der Stadt Stadtsteinach im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).<ref>Vorlage:BayernPortal Ortsteile</ref> Untererzaubach liegt in der Gemarkung Zaubach.<ref>Webkarte. ALKIS®-Verwaltungsgrenzen - Gemarkungen. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 16. Dezember 2024.</ref> Unterzaubach ist staatlich anerkannter Erholungsort im Naturpark Frankenwald.

Geographie[Bearbeiten]

Das Dorf liegt am Zaubach, einem rechten Zufluss der Unteren Steinach. Unmittelbar östlich des Ortes steigt das Gelände zu den bewaldeten Anhöhen des Frankenwaldes schroff an. Die ausgedehnten Felder im Westen steigen nur sanft an. Die Bundesstraße 303 führt den Zaubach entlang nach Oberzaubach (0,6 km nordwestlich) bzw. nach Stadtsteinach (1,6 km südöstlich). Die Staatsstraße 2195 zweigt von der B 303 ab und führt das Schindelbachtal entlang nach Kleine Birken (4,1 km nordöstlich). Auf dem Weg dorthin befindet sich ein ehemaliger Diabasbruch, der als Geotop ausgezeichnet ist.<ref>Ortskarte 1:10.000. Darstellung mit Schummerung. In: BayernAtlas. LDBV, abgerufen am 22. August 2023 (Entfernungsangaben entsprechen Luftlinie).</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Unterzaubach wurde im um 800 n. Chr. gegründet. Damals hieß es Zucha.

Unterzaubach bildete mit Oberzaubach eine Realgemeinde. Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand Unterzaubach aus 17 Anwesen und 1 Gemeindehirtenhaus. Das Hochgericht übte das bambergische Centamt Stadtsteinach aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Amt Stadtsteinach. Grundherren waren

Mit dem Gemeindeedikt wurde Unterzaubach dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Stadtsteinach zugewiesen. 1811 entstand der Steuerdistrikt und die Ruralgemeinde Zaubach, zu dem bzw. zu der der Ort gehörte.<ref name="G141">Vorlage:Guttenberg Hofmann Stadtsteinach</ref> Am 1. April 1971 wurde Unterzaubach in die Gemeinde Stadtsteinach eingegliedert.<ref>Stadtsteinach > Politische Einteilung. In: wiki.genealogy.net. Verein für Computergenealogie, abgerufen am 16. Dezember 2024.</ref>

Baudenkmäler[Bearbeiten]

  • Zwei Martern
  • Haus Nr. 7: Wohnstallhaus

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Die folgenden Häuser listete Karl-Ludwig Lippert in dem Buch Landkreis Stadtsteinach von 1964 als Kunstdenkmäler auf. Sie sind in der Denkmalschutzliste nicht geführt, da sie entweder nicht aufgenommen, abgerissen oder stark verändert wurden.

  • Haus Nr. 13: Eingeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus mit Satteldach und Zwerchgiebel, um 1900 erneuert; Scheitelstein über Wohnungstür bezeichnet „WH 1844“.<ref name="L112">K.-L. Lippert: Landkreis Stadtsteinach, S. 112f.</ref>
  • Haus Nr. 18: Eingeschossiges, verputzt massives Wohnstallhaus mit Satteldach, Ende 18./ Anfang 19. Jahrhundert; Türrahmung aus Sandstein, mit geschwungenen profiliertem Sturz.<ref name="L112"/>

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 001818 001819 001861 001871 001885 001900 001925 001950 001961 001970 001987
Einwohner 148 146 198 197 192 188 307 246 251 357
Häuser<ref>Es sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet.</ref> 20 36 35 37 41 47 86
Quelle <ref name="G141"/> <ref>Vorlage:Ober-Mainkreis 1820</ref> <ref>Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, OCLC 457951812, Sp. 944, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).</ref> <ref>Kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. Adolf Ackermann, München 1877, OCLC 183234026, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen vom 1. Dezember 1871, Viehzahlen von 1873), Sp. 1118, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1888, OCLC 1367926131, Abschnitt III, Sp. 1064 (Digitalisat).</ref> <ref>K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, DNB 361988931, OCLC 556534974, Abschnitt II, Sp. 1116 (Digitalisat).</ref> <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, DNB 361988923, OCLC 215857246, Abschnitt II, Sp. 1154 (Digitalisat).

</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, DNB 453660975, OCLC 183218794, Abschnitt II, Sp. 998 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1961">Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, DNB 453660959, OCLC 230947413, Abschnitt II, Sp. 734 (Digitalisat).</ref> || <ref>Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, DNB 740801384, OCLC 220710116, S. 162 (Digitalisat).</ref> || <ref name="OV 1987">Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, DNB 94240937X, OCLC 231287364, S. 316 (Digitalisat).</ref>

Religion[Bearbeiten]

Unterzaubach ist katholisch geprägt und nach St. Michael (Stadtsteinach) gepfarrt.<ref name="G97"/><ref name="OV 1961"/>

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

<references responsive />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindeteile der Stadt Stadtsteinach