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Unzial 054

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Manuskripte des Neuen Testaments
Papyri • Unziale • Minuskeln • Lektionare
Unzial 054
Name Codex Barberini
Text Johannesevangelium
Sprache griechisch
Datum 8. Jahrhundert
Gefunden Barberini, 17. Jh.
Lagerort Vatikanische Bibliothek
Größe 29 × 18,5 cm
Typ Byzantinischer Texttyp
Kategorie V

Unzial 054 (in der Nummerierung von Gregory-Aland, von Soden ε 59)<ref name="Gregory1908">Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref> ist eine griechische Unzialhandschrift des Neuen Testaments. Mittels Paläographie wurde es auf das 8. Jahrhundert datiert. Das Manuskript ist auch als Codex Barberini bekannt.

Beschreibung[Bearbeiten]

Der Kodex enthält einen Teil des Johannesevangeliums (16,3–19,41) zusammen mit einigen Kommentaren auf 6 Pergamentblättern (29 × 18,5 cm). Die Seiten wurden einspaltig mit 36 Zeilen beschrieben.<ref name="Aland">Kurt Aland, and Barbara Aland, The Text of the New Testament: An Introduction to the Critical Editions and to the Theory and Practice of Modern Textual Criticism, transl. Erroll F. Rhodes, William B. Eerdmans Publishing Company, Grand Rapids, Michigan, 1995, S. 118.</ref> In einem kleinen Teil des Textes sind die Ammonischen Abschnitte enthalten, jedoch ohne Hinweise auf den Eusebischen Kanon.<ref name="Scrivener">Scrivener F.H.A., A Plain Introduction to the Criticism of the New Testament, Cambridge 1861, S. 119.</ref>

Die Unzialhandschrift gehört zum gleichen Manuskript wie Minuskel 392 (folios 7–391).

Der griechische Text des Kodex repräsentiert den Byzantinischen Texttyp mit einigen nicht-Byzantiner Lesarten. Aland ordnete ihn mit einigem Zögern in Kategorie V ein.<ref name="Aland" />

Geschichte[Bearbeiten]

Die Handschrift wurde im 17. Jahrhundert von Francesco Barberini (daher der Name) gefunden.<ref name="Scrivener" /> Der Text des Kodex wurde von Tischendorf 1846 veröffentlicht (Monumenta sacra).<ref>K. Tischendorf, Monumenta sacra (1846), proleg., S. 13; Text S. 37 ff. und Tafel Nr. 5.</ref>

Der Kodex befindet sich in der Biblioteca Apostolica Vaticana (Codex Barberinus Graecus 521, fol. 1–6).<ref name="Aland" />

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Literatur[Bearbeiten]