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Uschi Eid

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Uschi Eid (2011)

Ursula „Uschi“ Eid, verheiratete Ursula Eid-Simon (* 18. Mai 1949 in Landau in der Pfalz), ist eine deutsche Diplom-Hauswirtschaftswissenschaftlerin und Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen). Von 1985 bis 1990 und 1994 bis 2009 war sie Mitglied des Bundestages.

Von 1998 bis 2005 war sie parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung sowie erste persönliche Afrikabeauftragte des Bundeskanzlers Gerhard Schröder. Seit Oktober 2015 ist sie Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abitur 1969 am Gymnasium in Landau studierte Ursula Eid von 1969 bis 1976 Haushaltswissenschaft an den Universitäten Hohenheim und Wageningen (Landbouwhogeschool) (Niederlande). 1975 hatte sie den Abschluss als Diplom-Haushaltswissenschaftlerin absolviert. Es folgte ein Postgraduiertenstudium in Oregon (USA)<ref>Uschi Eid im Munzinger-Archiv, abgerufen am 17. Mai 2023 (Artikelanfang frei abrufbar)</ref> an der Oregon State University. Von 1976 bis 1985 war sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Haushalts- und Konsumökonomie der Universität Hohenheim tätig. Ab 1976 war Eid auch Mitarbeiterin in entwicklungspolitischen Aktionsgruppen und Solidaritätsgruppen mit unterdrückten Völkern in der Dritten Welt. Sie wurde zudem Mitglied der Gewerkschaft Öffentliche Dienste, Transport und Verkehr (ÖTV). Von 1992 bis 1994 war sie im Auftrag der Deutschen Ausgleichsbank und der Gesellschaft für technische Zusammenarbeit (GTZ) in Eritrea tätig. 1993 erfolgte ihre Promotion zum Dr. rer. soc.<ref>Eid feiert heute 70. – Kreis Germersheim. In: rheinpfalz.de. Abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Ursula Eid heiratete nach 1984 und lebt in Stuttgart.

Seit 2009 lehrt Ursula Eid-Simon an der Hochschule Osnabrück Nachhaltigkeit in der Wasserver- und Wasserentsorgung. Der Internationale Verband der Hydrogeologen (IAH) zeichnete sie 2012 für ihr Engagement für weltweit sauberes Trinkwasser und sanitäre Grundversorgung mit dem Distinguished Associate Award aus.<ref>Uschi Eid für Engagement um Grundwasserschutz ausgezeichnet. In: idw-online.de. 17. Oktober 2012, abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Des Weiteren wurde ihr 2010 der japanische mehrfarbige Orden der Aufgehenden Sonne am Band verliehen.<ref>2010 Autumn Conferment of Decorations on Foreign Nationals Internetseite des japanischen Außenministeriums (englisch)</ref>

Eid ist seit Oktober 2015 Präsidentin der Deutschen Afrika Stiftung, zuvor war sie dort bereits Vizepräsidentin.<ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Afrika-Stiftung begrüßt ressortübergreifende Politik.] Deutschlandfunk Kultur, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. April 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref><ref>Vorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Uschi Eid wird 75: Zeiskamerin leitet Afrika-Stiftung.] Die Rheinpfalz, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 8. April 2025.Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung</ref>

Partei[Bearbeiten]

Eid ist seit 1980 Mitglied bei den Grünen. 1985 wurde sie stellvertretende Parlamentarische Geschäftsführerin. Von 1991 bis 1993 gehörte sie dem Grünen-Landesvorstand in Baden-Württemberg an.

Abgeordnete[Bearbeiten]

Im April 1985 kam sie über das bei den Grünen damals herrschende Rotationsprinzip in den Deutschen Bundestag. Sie war dann bis 1987 stellvertretende parlamentarische Geschäftsführerin der Grünen-Bundestagsfraktion. Da die Grünen bei der Bundestagswahl 1990 an der Fünf-Prozent-Hürde scheiterten, schied sie aus dem Bundestag aus.<ref>Deutscher Bundestag: Eid, Dr. Uschi. In: webarchiv.bundestag.de. Abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Von 1994 bis 2009 war sie erneut Mitglied des Deutschen Bundestages.<ref>Uschi Eid. In: ihre-chemie.de. 20. September 2021, abgerufen am 17. Mai 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Sie war hier von 1994 bis 1998 stellvertretende Vorsitzende des Bundestagsausschusses für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung und gleichzeitig entwicklungspolitische Sprecherin der Grünen-Bundestagsfraktion. Von 2005 bis 2009 war sie Sprecherin für auswärtige Kulturpolitik.<ref>Die dritte Säule: Beiträge zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. In: kulturrat.de. Abgerufen am 17. Mai 2023.</ref> Zur Bundestagswahl 2009 kandidierte sie vergeblich für einen aussichtsreichen Listenplatz, so dass sie mit Ablauf der Legislaturperiode aus dem Bundestag ausschied.

Ursula Eid zog stets über die Landesliste Baden-Württemberg in den Bundestag ein.

Öffentliche Ämter[Bearbeiten]

Nach der Bundestagswahl 1998 wurde sie am 27. Oktober 1998 als parlamentarische Staatssekretärin bei der Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung in die von Bundeskanzler Gerhard Schröder geführte Bundesregierung berufen.

Ab Oktober 2001 war sie außerdem G8-Afrika-Beauftragte des Bundeskanzlers. Nach der Bundestagswahl 2005 schied sie am 22. November 2005 aus dem Amt.<ref>Dr. Uschi Eid. Bundesregierung, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 27. November 2021; abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Seit 2004 gehört Ursula Eid dem Beratungsausschuss des UN-Generalsekretärs zu „Wasser und Sanitärer Grundversorgung“ an und ist dessen stellvertretende Vorsitzende.<ref>Vorlage:Whoswho</ref><ref>Abschied vom Bundestag: Afrika-Expertin Uschi Eid braucht neue Aufgaben. In: Die Welt. 20. November 2012, abgerufen am 17. Mai 2023.</ref>

Kabinette[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ina Hochreiter: Frauen im Parlament: südwestdeutsche Abgeordnete seit 1919. Theiss, Stuttgart 1992, ISBN 3-8062-1012-8, S. 183.
  • Eid, Ursula. In: Walter Habel (Hrsg.): Wer ist wer? Das deutsche Who’s Who. 24. Ausgabe. Schmidt-Römhild, Lübeck 1985, ISBN 3-7950-2005-0, S. 261.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Uschi Eid – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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