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Uschi Elleot

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Uschi Elleot (1925)

Uschi Elleot, gebürtig Olga Margarete Lucia Toelle (* 18. April 1899 in Berlin<ref>Standesamt Berlin IVa, Geburtsurkunde Nr. 354 vom 25. April 1899</ref><ref>Quelle: Antrag auf Einbürgerung, Declaration of Intention Nr. 88393, ausgestellt in San Francisco am 11. Mai 1934, ancestry.com</ref>; † Juni 1975<ref>Lucia Drew auf deathfigures.com.</ref> in New York City<ref>Quelle: Sterbeindex der Sozialversicherung, ausgestellt auf Lucia Drew, ancestry.com.</ref>), war eine deutsche Stummfilmschauspielerin, Theaterschauspielerin und Sängerin.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Ihre Eltern waren der Ingenieur Rudolph Carl Toelle und Rosalie Toelle, geb. Wernicke. Lucia Toelle war die jüngere Schwester von Carola Toelle. Als Künstlername wählte sie die rückwärts gesprochene Version ihres Familiennamens. Mit Hilfe ihrer Schwester, die sie dem Regisseur Nils Chrisander vorstellte, gelang Uschi Elleot 1919 der Einstieg ins Filmgeschäft. Chrisander besetzte Elleot kurz hintereinander in drei seiner Inszenierungen, woraufhin sie auch andere Regisseure verpflichteten. Zeitgleich trat Uschi Elleot auch in Musiktheaterinszenierungen auf, so beispielsweise 1921 in Ernst Steffans Operette Das Milliardensouper am Berliner Theater, wo sie Ralph Arthur Roberts und Hilde Wörner zu Partnern hatte.

Sie war von 1916 bis 1927 mit dem Dirigenten und Komponisten James Siegfried Nicklass (* 1886 Wien; † 1941 Los Angeles) verheiratet.<ref>Standesamt Berlin-Friedenau, Heiratsurkunde Nr. 85 vom 5. Juni 1916. Der Sohn der bekannten Sängerin Selma Nicklass-Kempner nannte sich in den USA Niclas Kempner</ref> Uschi Elleot zog sich bereits Mitte der 1920er Jahre aus dem Filmgeschäft zurück. Stattdessen trat sie nunmehr als Sängerin in Erscheinung. So spielte sie in der Theater-Saison 1928/29 neben Fritzi Massary in der Operette Die lustige Witwe im Metropol-Theater<ref>Premieren-Anzeige in: Vossische Zeitung, Morgen-Ausgabe, 25. Dezember 1928, S. 19</ref> und besang mit ihrem Bühnenpartner Walter Jankuhn eine Schallplatte mit einem Lied aus der Operette.<ref>Halt still. Mit Chor und Orchester des Metropol-Theaters unter Ernst Hauke. Electrola EH 250 vom 12. Januar 1929</ref>

Am 11. Oktober 1933<ref>Lucia Toelle auf ancestry.com.</ref> betrat sie, aus Bremen kommend, in New York erstmals US-amerikanischen Boden. Lucia Toelle heiratete dort Gert von Gontard und übersiedelte mit ihm nach Kalifornien. Im Dezember 1939 wurde sie amerikanische Staatsbürgerin. Nach der Scheidung (ca. 1944) hielt sie sich in Brasilien auf, wo sie als Lucia Margaret Drew lebte.<ref>Einwanderungs- und Reisedokumente auf ancestry.com.</ref> Sie kehrte Anfang der 1960er Jahre nach New York zurück, wo sie 1975 verstarb.

Filmografie[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Hans Richter (Hrsg.): Filmstern 1922. Berlin 1921/22. S. 24

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

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