Ute Verhoolen
Ute Verhoolen (* 2. Februar 1948 in Gernsbach; † 13. November 2013 ebenda)<ref>Die beliebte SWF-Programmpräsentatorin Ute Verhoolen ist verstorben. In: Internetpräsenz des SWR. 19. November 2013, abgerufen am 2. Februar 2015.</ref> war eine deutsche Journalistin, Moderatorin und Fernsehansagerin für den Südwestfunk und die ARD.
Leben[Bearbeiten]
Nach Auslandsaufenthalten in Großbritannien und Frankreich begann Ute Verhoolen Mitte der 1960er Jahre beim Südwestfunk (SWF) in Baden-Baden in der Musikredaktion als Volontärin. Anfang der 1970er Jahre ging sie nach Düsseldorf und absolvierte ein Zeitungsvolontariat. Anschließend arbeitete sie für einen medizinischen Fachverlag in Frankfurt am Main.
1974 kehrte sie zum Südwestfunk zurück, zunächst als Ansagerin und Programm-Präsentatorin. 1975 gehörte sie zum Gründungs-Moderatorenteam des Hörfunksenders SWF3, der Popwelle des SWF, zusammen mit Dagmar Berghoff und Sigi Harreis. Im Hörfunkprogramm von SWF1 moderierte sie die Sendung Leichte Brise aus Südwest, parallel war sie zeitweise für die Fernsehsendungen Abendschau und Landesschau als Reporterin verpflichtet.
In den 1980er und 1990er Jahren war Ute Verhoolen regelmäßig als Ansagerin, hauptsächlich im Abendprogramm, zu sehen.<ref name="Fernsehansagerinnen">SWF Baden-Baden Hier wird noch angesagt; TVansager.de; abgerufen am 19. November 2013</ref> Sie gehörte zu den bekanntesten Ansagerinnen und Gesichtern des Südwestfunks.<ref name="Fernsehansagerinnen"/> 1998 endete ihr Vertrag beim SWF. Danach arbeitete sie als Beraterin bei der Event- und Medienberatungsagentur ihres Ehemannes in Baden-Baden.<ref name="Heiermann"/>
Ute Verhoolen war Autorin von Fernsehfeatures. Gelegentlich arbeitete sie auch als Schauspielerin, Kabarettistin und Hörspielsprecherin,<ref>Aeneis, Eintrag: Hördat, die Hörspieldatenbank; abgerufen am 19. November 2013</ref> so in der Aeneis von Vergil, einer Hörspielproduktion des Südwestfunks von 1982, oder für die Hörspielserie Menschen, die die Welt veränderten; dort sprach sie das Porträt über Sir Alexander Fleming. Außerdem war sie als Moderatorin von Gala-Veranstaltungen (u. a. CasinoTreff-Rendezvous Baden-Baden) und Fernsehshows tätig. Im August 1991 war sie als Kandidatin zu Gast in der ZDF-Quizsendung Die Pyramide.<ref>Die Pyramide Episodenguide; August 1991</ref> Im Januar 1996 war sie Jury-Mitglied bei der Wahl der Miss Germany im Friedrichstadtpalast in Berlin,<ref>Am längsten plaudert die Jury - die Schönen schweigen meist in: Berliner Zeitung vom 20. Januar 1996</ref> zudem wirkte sie als Jurorin für die Baden-Badener Gala Spa Awards.<ref>Gala Spa Award 2004 für Ornella Muti – Sonderpreis für Matteo Thun. Presseaussendung der Gala vom 22. März 2004, abgerufen am 19. November 2013</ref>
Privates[Bearbeiten]
Verhoolen war bis zu ihrem Tod 26 Jahre mit Joachim Heiermann, einem Veranstaltungsmanager aus Baden-Baden, verheiratet. Sie hatte zwei Stieftöchter aus seiner früheren Ehe.<ref>Traueranzeige Ute Verhoolen, Trauer-in-NRW.de, 20. November 2013. [1]</ref> Sie lebte in ihrem Geburtsort Gernsbach bei Baden-Baden.<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.„Pioneer of Events“ wird 70 ( vom 10. Juni 2015 im Internet Archive) Gala-Veranstaltung Sportler des Jahres; abgerufen am 19. November 2013</ref><ref>Thomas Senger: Bezaubernd und spitzbübisch. In: Badisches Tagblatt, Der Murgtäler Nr. 266 vom 16. November 2013</ref>
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references> <ref name="Heiermann">Ute Verhoolen Profil von Ute Verhoolen bei der Agentur Heiermann Management, Baden-Baden; archivierte Version vom 10. Juni 2015</ref> </references>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Verhoolen, Ute |
| KURZBESCHREIBUNG | deutsche Journalistin, Fernsehansagerin und Moderatorin |
| GEBURTSDATUM | 2. Februar 1948 |
| GEBURTSORT | Gernsbach |
| STERBEDATUM | 13. November 2013 |
| STERBEORT | Gernsbach |
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