Utz (Film)
| Produktionsland | Großbritannien |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1992 |
| Länge | 98 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | George Sluizer |
| Drehbuch | Hugh Whitemore, Bruce Chatwin |
| Produktion | John Goldschmidt |
| Musik | Nicola Piovani |
| Kamera | Gérard Vandenberg |
| Schnitt | Lin Friedman |
| Besetzung | |
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Utz ist ein britisches Filmdrama unter der Regie von George Sluizer aus dem Jahr 1992. Es basiert auf dem Roman Utz von Bruce Chatwin.<ref>Bruce Chatwin: Utz. Aus dem Englischen von Anna Kamp. Hanser, München, Wien 1989. ISBN 3-446-15394-2. Ungekürzte Ausgabe, Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt am Main 1991. ISBN 3-596-10363-0.</ref> Das Vorbild für die Figur des Sammlers Kaspar von Utz war der Prager Porzellan- und Glassammler Rudolf Just (1895–1972).<ref>Sammlung Just auf stimme.de</ref><ref>Krimi gut alles gut auf zeit.de</ref><ref>Porzellan Auktion in London auf faz.net</ref>
Handlung[Bearbeiten]
Im Jahr 1989, nach dem Tod des Baron von Utz, besucht ein befreundeter Kunsthändler die Stadt Prag in der damaligen Tschechoslowakischen Sozialistischen Republik (ČSSR). Sein Ziel ist, den Verbleib der unbezahlbaren und einmaligen Sammlung von Figuren aus Meißner Porzellan des Barons zu klären. Er trifft einen alten Freund des Barons, der ihm über die Vergangenheit desselben berichtet.
Produktion[Bearbeiten]
An der Produktion des Films waren auch die Fernsehsender NDR und BBC beteiligt. Die Dreharbeiten wurden im Sommer 1991 in Prag und Umgebung durchgeführt.
Die Erstaufführung im deutschen Fernsehen war am 23. Dezember 1995 im NDR Fernsehen (Nord 3).
Kritik[Bearbeiten]
„Eine in kunstvoller Rückblenden-Technik verfaßte Studie über die Stellung von Kunst und Sammlern innerhalb einer von Ideologie und Diktatur beherrschten Zeit sowie über die persönlichkeitsgefährdenden Auswirkungen von Individualismus in exzentrisch ausgelebter Form. (Kinotipp der Katholischen Filmkritik)“
Auszeichnungen[Bearbeiten]
- Silberner Bär auf der Berlinale 1992 als bester Darsteller für Armin Mueller-Stahl<ref>Silberner Bär</ref> sowie Leserpreis der Berliner Morgenpost
- Goldene Kamera 1993 für Armin Mueller-Stahl als Darsteller<ref>Goldene Kamera</ref>
Ausstellung[Bearbeiten]
- Anlässlich der Ausstellung Armin Mueller-Stahl – Szene und Zeichnung veröffentlichte das Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 2007 den Ausstellungskatalog Armin Mueller-Stahl – das Drehbuch zu "Utz".<ref>Armin Mueller-Stahl – das Drehbuch zu "Utz". Anlässlich der Ausstellung Armin Mueller-Stahl – Szene und Zeichnung im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg. Hrsg.: Wilhelm Hornbostel für das Museum für Kunst und Gewerbe und Frank-Thomas Gaulin für das Kunsthaus Lübeck. Texte: Christine Maiwald, Armin Mueller-Stahl. Ed. Braus, Heidelberg 2007. ISBN 3-89904-266-2.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />