Varnenum
Als Varnenum wird die konservierte und teilrestaurierte Ausgrabungsstätte eines Vicus mit einem gallo-römischen Tempelbezirk beim nordrhein-westfälischen Kornelimünster auf dem Gebiet der Stadt Aachen bezeichnet.
Lage, Forschungsgeschichte und Etymologie[Bearbeiten]
Das Bodendenkmal liegt etwa 700 Meter östlich der Stephanskirche auf einer Hochfläche, die „Schildchen“ genannt wird. Es handelt sich um einen römischen Tempelbezirk am Randes eines Vicus, dessen Gründung und erste Bauperiode vor der Zeitenwende angesetzt wird.<ref name="Koch1992">Wilfried Maria Koch: Aachen in römischer Zeit. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsverein. Band 98–99, 1992/1993, I. Teil, S. 16.</ref><ref name="Koch1987">Wilfried Maria Koch: Archäologischer Bericht für das Jahr 1987. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins. Band 94–95, 1987, S. 485–511.</ref> Auf dem Gelände wurden in den Jahren 1907, 1911, 1923 und 1924 die ersten dokumentierten Ausgrabungen durchgeführt. Einer weiteren in den Jahren 1986 und 1987 durchgeführten Grabung waren Magnetometer-Prospektionen des RAB sowie eine phosphatanalytische Bodenuntersuchung durch die Universität Kiel vorausgegangen, deren Bohrrasterfläche rund 250.000 m² umfasste und sich damit sehr weiträumig um den Altgrabungsbereich erstreckte.<ref name="Krüger1987">Thomas Krüger: Im Labor sichtbar gemacht: Die Grundfläche des römischen Tempelbezirks Varnenvm. In: Archäologie im Rheinland 1987, Rheinland-Verlag, Köln 1988, ISBN 3-7927-1036-6, S. 70–71.</ref> Ob der Ort in antiker Zeit tatsächlich Varnenum hieß, wird zwar angenommen, jedoch fehlen hierfür entsprechende epigraphische Belege. Vielmehr scheint die Namenszuweisung durch die ausgrabenden Archäologen aufgrund der inschriftlichen Erwähnung der keltischen Gottheit Varnenus (siehe weiter unten) erfolgt zu sein.<ref name="Horn">Heinz Günter Horn: Aachen-Kornelimünster. Römischer Tempelbezirk. In: Ders. (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Lizenzausgabe der Ausgabe von 1987. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-59-7, S. 329–331.</ref> Die jüngsten Untersuchungen waren geophysikalische Prospektionen durch das archäologische Institut der Universität zu Köln von 2016 bis 2018.<ref name="Broisch">Manuela Broisch: Geophysikalische Prospektion in Varnenum, Kornelimünster. Archäologie ohne Spaten und Kelle. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2016, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 77–81.</ref>
Archäologische Befunde und epigraphische Erkenntnisse[Bearbeiten]
Von den Archäologen wurde der Gesamtbefund in vier Perioden differenziert, wobei die Perioden II und III die Hauptbauphasen umfassen. Die erhaltenen Fundamente der Tempel und einiger Nebengebäude wurden 1989 restauriert und bis zu einer Höhe von rund einem Meter wieder aufgemauert. Die Anlage ist im Besitz der Stadt Aachen und wird vom Eifelverein Kornelimünster betreut. Die Magnetometer-Prospektionen sowie die am Geographischen Institut der Universität Kiel vorgenommenen Phosphatanalysen der Bodenproben ließen auf einen mindestens 150.000 m² großen Tempelbezirk mit einem spätestens in der Periode III existierenden Vicus schließen. Zwischen den eigentlichen Tempeln und der südlichen Gebäudeflucht des Tempelbezirks befand sich ein mindestens 100 m mal 55 m umfassender Platz, der vermutlich zu Prozessionen und anderen Kulthandlungen unter freiem Himmel diente.<ref name="Krüger1987" /> Luftbildauswertungen und Magnetometermessungen belegen eine direkte Trassenanbindung an Breinig, wo seinerzeit Galmeiabbau betrieben wurde (siehe auch: Vicus Gressenich).<ref>Wilfried Maria Koch: Aachen in römischer Zeit. In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins. Band 98–99 (1992/1993) I. Teil, S. 14–16.</ref> Die siedlungsgeschichtliche Entwicklung um das Aachener Zentrum beziehungsweise deren Thermenanlage legt die Folgerung nahe, dass die kulturelle Bedeutung von Varnenum in späterer Zeit möglicherweise auf die zwischen Dom- und Büchelthermen errichtete Sunuker-Tempelstätte überging. Ausweislich des Fundmaterials des Fundmaterials wurde Varnenum vom ersten bis zur Mitte des dritten Jahrhunderts genutzt.<ref name="Koch1992" /><ref name="Horn" /><ref>Heinz Cüppers: Beiträge zur Geschichte des römischen Kur- und Badeortes Aachen. In: Aquae Granni, Beiträge zur Archäologie von Aachen. Köln/Bonn 1982.</ref>
Periode I[Bearbeiten]
Zur Periode I gehört nur der Befund H, der Rest eines funktionmäßig nicht zu bestimmendes und nicht datierbaren Gebäudes, das auf jeden Fall älter ist als der unmittelbar daneben errichtete Tempel G. Das Gebäude H ist heute nicht mehr im Gelände sichtbar.<ref name="Horn" /><ref name="Webseite">Der Tempelbezirk Varnenum auf varnenum.de, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>
Periode II[Bearbeiten]
Periode II datiert auf die Zeit vor dem Jahr 70 v. u. Z. und umfasst die Gebäude B, D, E, F1, G und R. Diese Bauphase fand ihr Ende um das Jahr 70 v. u. Z., als ein Teil der Anlage durch ein Feuer zerstört wurde. Die Bestandteile dieser Bauphase sind im Einzelnen:
- Das zweiräumige Gebäude B in der Südflucht der Anlage misst 19,0 m mal 9,1 m (≈ 173 m²) und wird als Magazin- oder Speichergebäude angesprochen. Der Ostflügel ist im Gelände sichtbar.<ref>Ostflügel Gebäude B bei 50° 43′ 45,88″ N, 6° 11′ 36,68″ O
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}}</ref>
- Gebäude D ist ein 8,00 m mal 6,22 m (≈ 50 m²) großes Bauwerk unmittelbar östlich neben Gebäude B, das als Priesterwohnung interpretiert wird, obschon die Gliederung eher für ein offizielle Bauwerk spricht, falls sie nicht auf zwei Bauphasen weist. Der zentrale Teil des Gebäudes ist im Gelände erhalten.<ref>Gebäude D bei 50° 43′ 46,09″ N, 6° 11′ 37,25″ O
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}}</ref>
- Bauwerk E wird ebenfalls als Priesterwohnung angesprochen. Es umfasst 13,80 m mal 5,90 m (≈ 81 m²) und liegt nicht sichtbar unter den Gebäuden C und L der 3. Periode.
- F1 ist die ältere Bauphase des Tempels F. Er besteht aus einer Cella (8,87 m mal 6,94 m ≈ 62 m²) und einem überdachten Umgang, so dass sich eine Gesamtabmessung von 14,60 m mal 13,30 m (≈ 194 m²) ergibt. Hinzu kommt eine Freitreppe mit 7,30 m Breite und 4,10 m Tiefe. Die Tempelanlage liegt unter der Bauphase F2 (Periode III) und ist daher nicht wahrnehmbar.
- Bei Gebäude G handelt es sich um die zweite Tempelanlage westlich von Tempel F, die insgesamt 14,60 m mal 13,55 m (≈ 198 m²) umfasst, wovon 8,10 m mal 6,80 m (≈ 55 m²) auf die Cella entfallen. Hinzu kommt im Süden eine 7,30 m breite und 2,90 m tiefe Freitreppe. Die Cella hat die Form eines Antentempels mit Pronaos. Der Grundriss der Gesamtanlage ist bis auf die Westmauer vollständig erhalten und im Gelände zu sehen.<ref>Tempel G bei 50° 43′ 46,82″ N, 6° 11′ 36,02″ O
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}}</ref>
- Gebäude R, differenziert in R¹ und R², sind zwei Gebäude, bei denen es sich um Wohnbauten oder Gästeunterkünfte handeln könnte. Dabei ist Gebäude R¹ 11,78 m mal 6,40 m (≈ 75 m²) und Gebäude R² mindestens 9,00 m mal 6,04 m (≈ 54 m²) groß. Beide Gebäude sind in der Anlage nicht mehr wahrnehmbar.<ref name="Horn" /><ref name="Webseite" />
Periode III[Bearbeiten]
Der Wiederaufbau in Periode III wird durch den Fund eines Sesterz datiert, der unter Vespasian geprägt worden war. Die Periode III umfasst die Gebäude C, F2 und L.
- Gebäude C ist ein zweiflügeliges Gebäude mit einer Portikus, dessen Flügel in die Gebäude C¹ und C² differenziert werden.<ref>Gebäude C bei 50° 43′ 46,41″ N, 6° 11′ 37,87″ O
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}}</ref> Der sich hinter der Portikus und zwischen den beiden Gebäudeflügeln öffnende Hof war gepflastert. Das Gebäude überlagert das Gebäude E aus der 2. Bauperiode und umfasst maximal 20,30 m mal 9,10 m (≈ 185 m²). Das Gebäude wurde als potentielle Priesterwohnung angesprochen, obschon die Gebäudestruktur eher auf ein Bauwerk mit offiziellem Charakter verweist, in dem möglicherweise Votivgaben aufgestellt wurden. Die Grundmauern sind restauriert und rekonstruiert und können im Gelände besichtigt werden.
- F2 ist die jüngere Bauphase des Tempels F. Wie F1 besteht die jüngere Phase aus einer Cella und einem Umgang. Wie bei Tempel G hat die Cella hat die Form eines Antentempels mit Pronaos, der sich bis zur Freitreppe erstreckt. Der Gesamtumfang beträgt 19,00 m mal 17,20 m (≈ 327 m²), wovon 9,20 m mal 8,70 m (≈ 80 m²) auf die Cella entfallen. Hinzu kommt die Freitreppe mit einer Breite von 7,30 m und einer Tiefe von 2,90 m. Diese Bauphase des Tempels F ist rekonstruiert und im Gelände zu sehen,<ref>Tempel F2 bei 50° 43′ 47,25″ N, 6° 11′ 36,93″ O
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}}</ref> die ältere Bauphase F1 ist darunter verborgen.
- Gebäude L überschneidet Gebäude E der älteren Bauphase III. Es wurde als Priesterwohnung angesprochen. Im Gelände ist nichts davon zu sehen.<ref name="Horn" /><ref name="Webseite" />
Periode IV[Bearbeiten]
In einer absolutchronologisch nicht näher definierbaren Periode IV, die relativchronologisch aber nach der Periode III anzusiedeln ist, wurde der südliche Bereich der Tempelanlage mit einer Temenosmauer eingefriedet, die mit einer 3,08 m breiten Toranlage versehen war. Weitere Bauwerke dieser Phase sind nicht bekannt. Die Mauer und der Eingang sind überwachsen und nur noch schwach wahrzunehmen.<ref>Zugang bei 50° 43′ 45,74″ N, 6° 11′ 37,18″ O
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}}</ref><ref name="Koch1987" /><ref name="Horn" /><ref name="Webseite" />
Vicus[Bearbeiten]
Die im Norden der Anlage befindliche Gebäude des Vicus wurden zum größten Teil nicht mehr ergraben, weswegen über die Struktur der Siedlung noch nicht allzu viel bekannt ist. Vom Vicus wurden bislang die Gebäude A, K, M und P erfasst.
- Gebäude A misst 12,35 m mal 6,55 m (≈ 81 m²), befindet sich im Westen der Anlage und wird als Magazin oder Lagerhaus angesprochen.
- Gebäude K ist ein mehrgliedriges Bauwerk unbekannter Funktion im nördlichen Bereich mit den maximalen Abmessungen von 26,40 m mal 16,00 m (≈ 422 m²).
- Gebäude M liegt ebenfalls im Norden der Anlage, untergliedert sich in die Gebäude M¹ und M² und umfasst mindestens 18,35 m mal 6,60 m (≈ 121 m²).
- Gebäude P ist eine mit Säulen versehene und im Inneren gepflasterte Wandelhalle im Osten des Geländes, die das Gebäude R der Periode II überschneidet. Die Halle misst 25,00 m mal 6,85 m (≈ 171 m²).
Die Ergebnisse der jüngsten geophysikalischen Untersuchungen (Geomagnetik, Geoelektrik und Georadar) der Jahre 2016 bis 2018 klingen allerdings vielversprechend und decken sich zum großen Teil mit den vorangegangenen Phosphatanalysen. Zu den bereits ergrabenen, aber heute übertägig nicht sichtbaren Befunden, konnten weitere Befunde festgestellt werden. So wurde eine von Ost nach West verlaufende Straße sichtbar, an deren Südseite sich die Konturen von vier Streifenhäusern abzeichnen. Im Vergleich zu den bislang bekannten Befunden zeigen die geophysikalischen Bilder dieselbe Ausrichtung, so dass von einer größeren Besiedlung ausgegangen werden kann, als bislang angenommen.<ref name="Horn" /><ref name="Broisch" /><ref name="Webseite" />
Epigraphik[Bearbeiten]
Der Bericht des Ausgräbers Max Schmid-Burgk erwähnt drei Gallo-römische Umgangstempel, wobei einer dieser Tempel auf den Fundamenten eines älteren errichtet war.<ref>Max Schmid-Burgk: Grabung im Tempelgebiet von Varnenum (Cornelimünster). In: Zeitschrift des Aachener Geschichtsvereins (ZAGV). Band 45, 1923, S. 284.</ref> Weiterhin berichtet er von typischen Funden wie Fibeln, Nadeln, Nägeln, Münzen und Keramik, die jedoch im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen sind. Auskunft über die verehrten Götter gaben drei gefundene Bronzetäfelchen, die als Votivgaben zu betrachten sind. Auf ihnen werden der Gott Varnenus und die Göttin Sunuxal genannt.<ref>Führer zur römischen Abteilung des Museums Burg Frankenberg, 1986, S. 15–16 und Erich Gose: Der Tempelbezirk von Cornelimünster. In: Bonner Jahrbücher 155/156. 1955/56, S. 169–177 (Digitalisat).</ref> Die auf den Namen der beiden Gottheiten bezogenen tabulae ansatae (deutsch: „Tafeln mit Griffen“) tragen folgende Inschriften:
“G(enio) VARNE
NI C(aivs) P(---) S(---)”
„Dem Genius des Varnenus (geweiht), Gaius P(...) S(...)“
“DEO VARNENONI
M(arcus) [-]UCISS[-]US SECVN{D}
DVS SEXVIRALIS AVG
VSTORVM C(oloniae) C(laudiae) A(rae) A(grippinensium)
VOTVM SOLVIT”
„Dem Gott Varnen(on)us (geweiht); Marcus Fucissius Secundus, (Mitglied des) kaiserlichen Sechsmännergremiums der Colonia Claudia Ara Agrippinensium, hat das Gelübde erfüllt“
“[De]AE SVNVXSAL(i)
LVO CISSONIS
V(otvm) S(olvit) L(ibens) M(erito)”
„Der Göttin Sunuxsalis (geweiht); Luo, Sohn des Cisso, hat das Gelübde freudig und nach Gebühr erfüllt.“
Eine vierte Inschrift, bei der es sich möglicherweise um die Bauinschrift des Heiligtums handelt, wurde 1972 bei Ausgrabungen in der Stephanskirche entdeckt, wo der Stein sekundär verwendet worden war:
“------]
[--- P]ERPET[u---]
[---] INPEN[sa? ---]”
„Perpetuus hat (dieses Gebäude) aus eigenem Vermögen gestiftet.“
Denkmalschutz[Bearbeiten]
Das Vicus- und Tempelgelände ist ein eingetragenes Bodendenkmal nach dem Gesetz zum Schutz und zur Pflege der Denkmäler im Lande Nordrhein-Westfalen (DSchG NRW)<ref>Bodendenkmäler Aachens auf geoportal.aachen.de, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref> und als solches in die Liste der Bodendenkmäler der Stadt Aachen eingetragen. Nachforschungen, Bergungen und Veränderungen sind dort ohne Einverständnis der zuständigen Denkmalbehörden untersagt, Zufallsfunde sind den Behörden zu melden.<ref>DSchG NRW in der Fassung vom 1. Juni 2022, abgerufen am 26. Juli 2026.</ref>
Siehe auch[Bearbeiten]
Literatur[Bearbeiten]
- Manuela Broisch: Geophysikalische Prospektion in Varnenum, Kornelimünster. Archäologie ohne Spaten und Kelle. In: Andreas Schaub (Hrsg.): Gläserne Grabungen. 10 Jahre neue Stadtarchäologie Aachen 2006–2016. Schmidt, Neustadt an der Aisch 2016, ISBN 978-3-96049-027-2, S. 77–81.
- Erich Gose: Der Tempelbezirk von Cornelimünster. In: Bonner Jahrbücher. 155/156, 1955/1956, S. 169–177 (Digitalisat).
- Heinz Günter Horn: Aachen-Kornelimünster. Römischer Tempelbezirk. In: Ders. (Hrsg.): Die Römer in Nordrhein-Westfalen. Lizenzausgabe der Ausgabe von 1987. Nikol, Hamburg 2002, ISBN 3-933203-59-7, S. 329–331.
- Thomas Krüger: Im Labor sichtbar gemacht. Die Grundfläche des römischen Tempelbezirks Varnenvm. In: Archäologie im Rheinland 1987, Rheinland-Verlag, Köln 1988, ISBN 3-7927-1036-6, S. 70–71.
- Andreas Schaub: Das Umland von Aquae Granni. Kornelimünster und Umgebung. In: Thomas Kraus (Hrsg.): Aachen. Von den Anfängen bis zur Gegenwart. Band 1: Die Grundlagen. Von der Vorgeschichte bis zu den Karolingern. Verlag der Mayer’schen Buchhandlung, Aachen 2011, ISBN 978-3-87519-251-3, S. 425–432.
- Wolfgang Spickermann: The Sunuci and their sanctuary at Varnenum (Aachen-Kornelimünster). In: Ralph Haeussler, Anthony King (Hrsg.): Continuity and innovation in religion in the Roman West. Band 1. (= Journal of Roman Archaeology Supplementary Series, 67.1) Cambridge University Press, Portsmouth (RI) 2007, ISBN 978-1-887829-67-0, S. 70–79.
Weblinks[Bearbeiten]
- Varnenum bei Kornelimünster auf euregio-im-bild.de
- Varnenum. Ein römischer Wallfahrtsort bei Aachen auf extempore.org
- Varnenum auf abteigarten-komue.de
- Antike Stätten: Tempel „Varnenum“ für Sunuxal und Varneno bei Kornelimünster auf incipesapereaude.wordpress.com (sehr kritische Darstellung)
- Der Tempelbezirk Varnenum auf varnenum.de
- Römisches Heiligtum Varnenum in Aachen aufgewertet. Kooperation der Kaiserstadt mit der LVR-Bodendenkmalpflege; Pressemitteilung des LVR vom 24. April 2018
- Varnenum. Gallo-römischer Tempelbezirk bei Kornelimünster, Videopräsentation mit Übersicht verschaffenden Drohnenaufnahmen
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Koordinaten: 50° 43′ 47″ N, 6° 11′ 37″ O
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- Archäologischer Fundplatz in Nordrhein-Westfalen
- Baudenkmal in Aachen
- Abgegangenes Bauwerk in Aachen
- Gallorömischer Tempelbezirk
- Germania inferior
- Bodendenkmal in Aachen
- Eifel in der Römerzeit
- Kornelimünster
- Gallia Belgica