Zum Inhalt springen

Ventilsteuerkopf

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Datei:GEA TVIS M-15.jpg
Ventilsteuerkopf
Datei:GEA Ventilsteuerköpfe.jpg
Ventilblock mit Steuerköpfen (schwarze Elektro-Kabel, weiße Pneumatik-Schläuche)

Ein Ventilsteuerkopf ist ein Gerät zur Überwachung und Steuerung von Prozess-Ventilen. Er dient darüber hinaus dem elektrischen und pneumatischen Anschluss und stellt somit das Bindeglied zwischen dem mechanisch-pneumatischen Ventil und der elektronisch betriebenen Anlagensteuerung.<ref>Wolfgang Kunze: Technologie Brauer und Mälzer. 7. Auflage, VLB Berlin, 1994, ISBN 978-3-921690-65-9, S. 344–345 i.v.m S. 609</ref>

In der Regel besteht der Steuerkopf aus drei Funktionseinheiten:

  • Ventilsteuerung: sie realisiert die Umsetzung elektrischer Signale in pneumatische Ansteuerungen
  • Rückmeldung: sie ermittelt den Ventilstatus durch Einzelsensorik oder kontinuierliche Wegmesssysteme zur Rückmeldung an die Anlagensteuerung sowie für die Visualisierungseinheit
  • Visualisierung: sie zeigt den Ventilstatus vor Ort an.

Um den Anwendungen in verfahrenstechnischen Anlagen zur Pharma- oder Nahrungsmittelherstellung gerecht zu werden, müssen Steuerköpfe spezielle Anforderungen erfüllen. Beispielhaft sei hier genannt, dass Flüssigkeiten in jeder Einbaulage gut ablaufen können, eine einfache Reinigung möglich oder eine hohe Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien und UV-Strahlung gegeben sein muss.<ref>EHEDG Guidelines DOC 8: Gestaltungskriterien für Hygienegerechte Maschinen, Apparate und Komponenten. 2. Auflage, April 2014, S. 9 ff</ref>

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />