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Vernolat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Vernolat
Allgemeines
Name Vernolat
Andere Namen
  • S-Propyl-N,N-dipropylthiocarbamat
  • Vernam
Summenformel C10H21NOS
Kurzbeschreibung

farblose Flüssigkeit<ref name="roempp">Eintrag zu Vernolat. In: Römpp Online. Georg Thieme VerlagVorlage:Abrufdatum</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 217-681-7
ECHA-InfoCard 100.016.075
PubChem 16003
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1492: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 203,34 g·mol−1
Aggregatzustand

flüssig

Dichte

0,95 g·cm−3 (20 °C)<ref name="GESTIS" />

Siedepunkt

150 °C (3 kPa)<ref name="Sigma">Datenblatt Vernolat bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Dampfdruck

1,39 Pa (25 °C)<ref name="GESTIS" />

Löslichkeit

praktisch unlöslich in Wasser (0,09 g·l−1 bei 20 °C)<ref name="roempp" />

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.016.075">Eintrag zu S-propyl dipropylthiocarbamate in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu S-Propyldipropylthiocarbamat in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​411
P: 264​‐​270​‐​273​‐​301+312​‐​330​‐​501<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten

1780 mg·kg−1 (LD50, Ratte, oral)<ref name="roempp" />

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Vernolat ist eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Thiocarbamate.

Gewinnung und Darstellung[Bearbeiten]

Vernolat kann durch Reaktion von Phosgen mit 1-Propanthiol und deren Produkt mit Dipropylamin gewonnen werden.<ref name="unger">Thomas A. Unger: Pesticide Synthesis Handbook. William Andrew, 1996, ISBN 0-8155-1853-6, S. 121 (eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden.).</ref>

Verwendung[Bearbeiten]

Datei:Vernolate USA 1992.png
Geschätzte Ausbringungsmenge in den USA 1992

Vernolat wird als selektives Vorauflaufherbizid im Erdnuss-, Tabak- und Sojabohnenanbau verwendet. Die Verbindung wurde 1954 von Stauffer Chemical eingeführt.<ref name="roempp" /> Die ausgebrachte Menge sank in den USA kontinuierlich ab.

Zulassung[Bearbeiten]

Der Wirkstoff ist in der Europäischen Union und in der Schweiz nicht für die Verwendung in Pflanzenschutzmitteln zugelassen.<ref>Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vernolate in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref><ref>Verordnung (EG) Nr. 2076/2002 der Kommission vom 20. November 2002 (PDF)Vorlage:Abrufdatum zur Verlängerung der Frist gemäß Artikel 8 Absatz 2 der Richtlinie 91/414/EWG des Rates und über die Nichtaufnahme bestimmter Wirkstoffe in Anhang I dieser Richtlinie sowie den Widerruf der Zulassungen von Pflanzenschutzmitteln mit diesen Wirkstoffen.</ref>

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />