Victor Gangl
Victor Gangl (* 1983 in Wien)<ref>Datensatz zu Victor Gangl im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek</ref> ist ein österreichischer Komponist und Musikproduzent.
Leben[Bearbeiten]
Vorlage:Hinweisbaustein Gangl erhielt bereits in früher Kindheit eine musikalische Ausbildung und war an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien inskribiert. Zu seinen Lehrern zählte unter anderem der Jazzmusiker Karl Ratzer.
Nach ersten beruflichen Arbeiten im Bereich Musikproduktion verlagerte Gangl seinen Schwerpunkt auf die Komposition für Film und Fernsehen. Seither schrieb er Musik für etliche Film- und Fernsehproduktionen,<ref>Victor Gangl (Hrsg.): Credits. In: Victor Gangl | film composer. Abgerufen am 27. Juli 2026.</ref> insbesondere für Dokumentarfilme, Fernsehformate und internationale Koproduktionen. Er arbeitete dabei unter anderem für Produktionen von ORF, ORF III, 3sat, arte, ZDF, NDR, BR, MDR und SWR; dazu zählen Beiträge aus Reihen und Programmbereichen wie „Erbe Österreich“ und „zeit.geschichte“ sowie internationale arte-Koproduktionen. Mehrere Produktionen mit seiner Musik wurden international ausgezeichnet oder auf internationalen Festivals gezeigt.
Neben seiner Tätigkeit als Filmkomponist entstanden vereinzelt auch Arbeiten für Werbung sowie Signations für Fernsehformate, darunter „Saturday Night Fever – So feiert Österreichs Jugend - Beach Party, Oida“, „Fokus Europa“ und „Die Gartenparty der Stars“.
Seit 2024 ist Gangl Vizepräsident und Vorstandsmitglied der Austrian Composers Association (ACOM).<ref>Organisation. In: ACOM. Abgerufen am 30. Juni 2026.</ref> Seit 2025 ist er zudem Vorstandsmitglied von dok.at,<ref>Vorstand. In: dok.at. Abgerufen am 30. Juni 2026.</ref> dem Interessenverband der österreichischen Dokumentarfilmschaffenden. Gangl ist ordentliches Mitglied der Akademie des österreichischen Films<ref>Ordentliche Mitglieder Musik. In: oesterreichische-filmakademie.at. Abgerufen am 30. Juni 2026.</ref> und der österreichischen Verwertungsgesellschaft AKM.
Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]
Kino[Bearbeiten]
- 2014: Neonlichter (Regie: Barbara S. Mueller)
- 2017: Mabacher – #ungebrochen (Regie: Stefan Wolner)
- 2018: Whales (Regie: Nora Jaenicke)
- 2020: Die Farbe des Chamäleons (Regie: Jürgen Klaubetz)<ref>Die Farbe des Chamäleons. In: Internationale Hofer Filmtage. Abgerufen am 30. Juni 2026.</ref>
- 2020: Endphase (Regie: Hans Hochstöger)
- 2021: Melting Dreams (Regie: Haidy Kancler)<ref>Afghanistan documentary "Melting Dreams": A tale of Afghan-European failure. In: Qantara.de. 24. März 2022, abgerufen am 30. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
- 2022: Dennoch! Zur Lage der Freien Künste (Regie: Janina Möbius)<ref>Pressemeldung: Dokumentarfilm: Dennoch - zur Lage der Freien Künste. In: Leipziger Zeitung. 13. Februar 2023, abgerufen am 30. Juni 2026.</ref>
- 2024: Meine Deine Welt (Regie: Rainer Haberl)
Fernsehen[Bearbeiten]
- 2014: Busenwunder – Geheimnisse eines herausragenden Körperteils
- 2015: Botticelli (Regie: Grit Lederer, Arte, rbb)<ref>Grit Lederer : Botticelli. In: IMDb. 27. September 2015, abgerufen am 25. März 2016.</ref>
- 2018: Süchtig nach Schmerzmitteln. Die Opioiden-Krise der USA (Regie: Carmen Butta, arte, ZDF)
- 2019: Das Wunder von Nairobi - Noten der Hoffnung (Regie: Carmen Butta, arte, ZDF)
- 2019: Vieler Herren Häuser - Adelsleben in Österreich (Regie: Gigga Neunteufl/Susanne Pleisnitzer/Martin Vogg, ORF III)
- 2021: Stadt der Spione - Wien im Kalten Krieg (Regie: Wolfgang Winkler, ORF III)
- 2022: Die gefährlichsten Bahnstrecken der Welt (3x52, Regie: Marita Neher, arte, ZDF)
- 2022: Wilde Grenzwege (Regie: Marita Neher/Wibke Kämpfer, MDR, arte)
- 2022–2025: Wiener Palais (mehrere Folgen, Regie: Susanne Pleisnitzer, ORF III)
- 2023: Der Schlaf – Des Todes kleiner Bruder (Regie: Stefan Wolner, ORF)
- 2024: Preis der Armut - Leben in der Teuerung (Regie: Stefan Wolner/Sandra Rak 3sat)
- 2025: Arundhati Roy - Indiens mutigste Schriftstellerin (Regie: Marita Neher, Sabine Jainski, arte, ZDF)
- 2026: Homo ludens – Mensch und Spiel (Regie: Stefan Wolner/Anna Katharina Wohlgenannt, ORF)
Diskografie[Bearbeiten]
- B-Nice: Fly (Sony Music Entertainment; 2005), höchste Chart-Platzierung (AUT): 71<ref>Steffen Hung: B-Nice - Fly. In: austriancharts.at. Abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>
- MICC: Donkalike (Universal Music; 2009)
- Tommy Klapper: Stück für Stück verrückt (mima records; 2010), 3-maliger Gewinner des WDR Bandcontests und deutscher Newcomer 2011 (Newcomer Szene).<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Tommy Klapper ist Newcomer des Jahres 2011. ( vom 16. Juli 2013 im Internet Archive) In: newcomerszene.de.</ref>
- Molti, Spotzl, Pichla, Eigi: Und wir feiern die Party (EMI; 2011), höchste Chart-Platzierung (AUT): 50<ref>Molti Spotzl Pichla Eigi - Wir feiern die Party. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>
- Molti, Spotzl, Pichla, Eigi: Es ist Sommerzeit (EMI; 2011), höchste Chart-Platzierung (AUT): 48<ref>Molti Spotzl Pichla Eigi - Es ist Sommerzeit. In: austriancharts.at. Hung Medien, abgerufen am 29. Juli 2026.</ref>
- Wolventrix: Ours Till Dawn (Fabrique Records; 2011)<ref>Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.profil unerhört | Wolventrix: Ours Till Dawn. ( vom 9. Juni 2012 im Internet Archive) In: profil.at.</ref><ref>Reinhold Gruber: Kopfhörer. In: nachrichten.at. 10. November 2011, abgerufen am 2. März 2024.</ref><ref>Wolventrix-ueberrascht-mit-Debuetalbum (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2026. Suche im Internet Archive) In: society24.at.</ref>
- ORF Sport Vol. 09 ORF (Enterprise; 2017)
- ORF III Wetter/Info Vol. 10 (ORF Enterprise; 2017)
- Rule of Nature (Original Soundtrack) (Maviland Records; 2017)
- ORF III Wetter/Info Vol. 15 (ORF Enterprise; 2018)
- Whales (Original Soundtrack) (Maviland Records; 2018)
- ORF Sport Vol. 17 (ORF Enterprise; 2020)
- Durch die Zeit (Musik vergangener Jahrhunderte) (Maviland Records; 2020)
- Die Farbe des Chamäleons (Original Soundtrack) (Maviland Records; 2020)
- ORF-Musiclibrary, Vol. 14 (ORF Enterprise; 2021)
- Durch die Zeit 2 (Musik vergangener Jahrhunderte) (Maviland Records; 2022)
- ORF-Musiclibrary, Vol. 41 und Vol. 42 (ORF Enterprise; 2024)
- Durch die Zeit 3 (Musik vergangener Jahrhunderte) (Maviland Records; 2024)
- Ein Wien Walzer (Maviland Records; 2024)
- ORF-Musiclibrary, Vol. 79 (ORF Enterprise; 2024)
Veröffentlichungen[Bearbeiten]
- Victor Gangl: Artist & Repertoire Management. Produktentwicklung der Major Labels (PDF; 491 kB; online) (Seite nicht mehr abrufbar, festgestellt im August 2026. Suche im Internet Archive)
- Victor Gangl: New Strategies and Instruments of Artist and Repertoire Policy in Response to Collapsing Sales in the Music Industry. (PDF; 451 kB, englisch, online)
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Gangl, Victor |
| KURZBESCHREIBUNG | österreichischer Komponist und Musikproduzent |
| GEBURTSDATUM | 1983 |
| GEBURTSORT | Wien |