Vierstreifennatter
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| Vierstreifennatter | ||||||||||||
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| Datei:E quatuorlineata.jpg
Vierstreifennatter (Elaphe quatuorlineata) | ||||||||||||
| Systematik | ||||||||||||
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| Wissenschaftlicher Name | ||||||||||||
| Elaphe quatuorlineata | ||||||||||||
| (Lacépède, 1789) |
Die Vierstreifennatter (Elaphe quatuorlineata) ist eine Schlangenart aus der Familie der Nattern.
Beschreibung[Bearbeiten]
Diese große und kräftige Natter erreicht eine Länge von bis zu 2,40 Metern. Der Körper ist zusammengedrückt, im Querschnitt höher als breit. Junge Exemplare sehen anders aus als die erwachsenen Tiere, sie sind auf einer grauen Grundfarbe mit dunklen Flecken von unterschiedlicher Form und Größe gezeichnet. Im Laufe des Wachstums geht die graue Färbung allmählich in braun über, und an Stelle des Fleckenmusters bilden sich zwei dunkle Längsstreifen auf jeder Körperseite aus. Bei der Östlichen Vierstreifennatter (Elaphe sauromates), die früher als Unterart angesehen wurde, wird die Fleckenzeichnung nicht zurückgebildet.
An den Seiten ist die Vierstreifennatter stets heller als auf dem Rücken. Von der Jugendfärbung bleibt lediglich ein schwarzer Streifen vom Auge bis zum Mundwinkel erhalten.
Bei der Paarung hält das Männchen das Weibchen mit den Zähnen fest. Die 6 bis 16 Eier werden im Juli abgelegt. Die jungen Nattern kommen im September zur Welt und ernähren sich anfangs hauptsächlich von Eidechsen.
Die Vierstreifennatter bevorzugt steiniges, mit Büschen oder lichten Wäldern bestandenes Gelände. Sie klettert gut und besteigt häufig Büsche und Bäume. Dort nimmt sie Vogelnester aus, aber auch Eichhörnchen fallen ihr zum Opfer. Ansonsten erbeutet sie besonders in der Dämmerung Mäuse, Ratten, Maulwürfe, Hermeline und Wildkaninchen, die nach dem Biss blitzschnell umschlungen und erdrosselt werden.
Vorkommen[Bearbeiten]
Sie bewohnt Italien von der Toskana und Umbrien an südlich bis Sizilien. Östlich der Adria lebt sie entlang des Westrands der Balkanhalbinsel in Slowenien, Kroatien, Bosnien und Herzegowina, Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und in der Westhälfte Griechenlands, zudem auf vielen griechischen Inseln und im Südwesten Bulgariens.<ref>Four-lined Snake - Elaphe quatuorlineata. In: iucnredlist.org. Abgerufen am 21. Juli 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
In Bayern fand man von 2021 bis 2026 15 Vierstreifennattern. 2026 kam eine im Unterboden eines Autos von Italien nach München.<ref>Bis zu zwei Meter lang – Experten beobachten immer mehr Schlangen in Deutschland. In: ubzzw.com. 20. Juli 2026, abgerufen am 21. Juli 2026.</ref>
Unterarten[Bearbeiten]
- E. q. muenteri (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Bedriaga, 1882) – Griechenland (Kykladen)
- E. q. parensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cattaneo, 1999 – Griechenland (Paros)
- E. q. quatuorlineata (Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Lacépède, 1789)
- E. q. scyrensis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Cattaneo, 1999 – Griechenland (Skyros)
Schutz[Bearbeiten]
Die Vierstreifennatter wird von der Europäischen Union in den Anhängen II und IV der FFH-Richtlinie geführt und gilt damit als streng zu schützende Art von gemeinschaftlichem Interesse, für deren Erhaltung von den Mitgliedsstaaten besondere Schutzgebiete ausgewiesen werden müssen.
Literatur[Bearbeiten]
- Heinz Schröder: Lurche und Kriechtiere in Farben. Otto Maier Verlag, Ravensburg 1973, ISBN 3-473-46116-4.
Weblinks[Bearbeiten]
- Elaphe quatuorlineata In: The Reptile Database
- [[[:Vorlage:IUCN/Weblink]] Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:IUCN“ ist nicht vorhanden.] in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.1. Eingestellt von: Jelka Crnobrnja Isailovic, Rastko Ajtic, Milan Vogrin, Claudia Corti, Valentin Pérez Mellado, Paulo Sá-Sousa, Marc Cheylan, Juan M. Pleguezuelos, Petros Lymberakis, Roberto Sindaco, Antonio Romano, Dušan Jelić, 2008. Abgerufen am Vorlage:FormatDateSimple.
- Fotos bei www.herp.it (mit Abbildungen von Jungtieren)
- Verbreitung in Europa (PDF, 238 KiB)
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />