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Vinzenz Strohmaier

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Vinzenz Strohmaier (* 25. Juni 1890 in Kaindorf an der Sulm;<ref name="Taufbuch">Taufbuch Leibnitz, tom. 1885–1891, fol. 234 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref> † 23. April 1961 in Ehrenhausen<ref name="Taufbuch"/>) war ein österreichischer Politiker der Christlichsozialen Partei (CSP).

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Vinzenz Strohmaier wurde am 25. Juni 1890 als Sohn des Schmieds Vinzenz Strohmaier (* 13. Juli 1857; † 2. Oktober 1925)<ref name="Sterbebuch, Vater">Sterbebuch Leibnitz, tom. XIII, fol. 30 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref> und dessen Ehefrau Antonia (geborene Wratschko; * 2. April 1856; † 4. Mai 1930)<ref>Sterbebuch Leibnitz, tom. XIII, fol. 214 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Aus Nah und Fern – Leibnitz. In: Grazer Volksblatt, 10. Mai 1930, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> geboren und am 26. Juni 1890 auf den Namen Vinzenz (Vincentius) getauft.<ref name="Taufbuch"/> Sein Vater wurde 1874 der schweren Körperverletzung angeklagt, nachdem er dem Weinzierl Holzapfel ein Taschenmesser in die Brust gerammt haben soll.<ref name="NWB, 16.10.1874">Freigesprochen.. In: Neuigkeits-Welt-Blatt / Neuigkeits-Welt-Blatt (Provinz-Ausgabe/Land-Ausgabe), 16. Oktober 1874, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nwb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Beim Prozess am 12. Oktober 1874 wurde er am Strafgerichtshof Graz freigesprochen.<ref name="NWB, 16.10.1874"/> Seine Eltern hatten am 18. September 1888 in Kaindorf geheiratet.<ref name="Sterbebuch, Vater"/><ref>Trauungsbuch Leibnitz, tom. X, fol. 190 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref>

Nach dem Besuch von fünf Klassen Volksschule in Leibnitz ging er an eine Gewerbeschule, wo er zum Schneider ausgebildet wurde und an die Obst- und Weinbauschule Silberberg. Er besuchte auch eine Hufbeschlageschule und im Jahr 1917 eine Flugschule in Szeged, wo er zum Piloten ausgebildet wurde. Im Juni 1923 schloss er die Meisterprüfung im Kleidergewerbe ab.<ref name="GRE, 06.07.1923">Steirische Meisterprüfungen.. In: Grazer Volksblatt, 6. Juli 1923, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Im Jahr zuvor war das mehrjährige Mitglied des Kaindorfer Gemeinderates zum Bürgermeister seiner Heimatgemeinde gewählt worden und wurde als solcher 1924 wiedergewählt.<ref>Nachrichten aus Steiermark. Kaindorf.. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 22. Juni 1924, S. 16 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Der Arbeiterwille berichtete im Jänner 1924 über angebliche Millionenunterschlagungen durch einen Gemeindesekretär in der christlichsozialen Gemeinde Kaindorf bei Leibnitz.<ref>Millionenunterschlagungen in einer christlichsozial verwalteten Gemeinde.. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 30. Jänner 1924, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> In zeitgenössischen Zeitungsberichten schien er sowohl 1926 als auch 1928 als amtierender Bürgermeister Kaindorfs auf.<ref>Sitzungsbericht. Die angebliche Mißhandlung von Arbeitslosen.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 11. Dezember 1926, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Aus Nah und Fern – Leibnitz.. In: Grazer Volksblatt, 2. Februar 1928, S. 6 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Zumindest 1931 war er noch immer Bürgermeister von Kaindorf.<ref>Lokal-Chronik – Für die durch Unwetter geschädigten Besitzer.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 11. Juli 1931, S. 15 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref>

1923 war Strohmaier in den Steiermärkischen Landtag gewählt worden und war als solcher bis zum Ende der 2. Periode (1923–1927) als Abgeordneter tätig. Dabei gehörte er unter anderem dem Straßen- und Brückenbauausschuss an und war Ersatzmann im Hauptausschuss, im Finanzausschuss und im Landeskulturausschuss.<ref name="Landtagsprotokolle 1923 – 1927, Register">Landtagsprotokolle 1923 – 1927 (Periode II) – Register – (N – Z), abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Am 20. September 1925 war Strohmaier in einen tödlichen Autounfall verwickelt, weshalb vom Landesgericht für Strafsachen eine strafrechtliche Verfolgung Strohmaiers wegen Vergehens gegen die Sicherheit des Lebens aufgenommen wurde, was mitunter in einem Auslieferungsbegehren auch im Landtag behandelt wurde.<ref name="Landtagsprotokolle 1923 – 1927, Register"/><ref>Stenographischer Bericht – 66. Sitzung des steiermärkischen Landtages. II. Periode. 23. Dezember 1926., abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Er selbst war beim Unfall, der mit einem Auto der Freiwilligen Feuerwehr Kaindorf passiert war, selbst nicht direkt beteiligt, musste sich jedoch als Feuerwehrhauptmann seiner Heimatgemeinde für den Unfall, bei dem eine Person starb sowie eine Person schwere und eine weitere Person leichte Verletzungen davontrug, gerichtlich verantworten.<ref name="GTB, 12.04.1927">Gerichtssaal. Ein tödlicher Autounfall.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 12. April 1927, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Ein schwerer Unfall bei Lebring. Der christlichsoziale Landtagsabgeordnete Strohmeier [Sic] mitschuldig.. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 25. April 1926, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Am 12. April 1927 wurde Strohmaier, der die Feuerwehr 1919 gegründet hatte,<ref>CHRONIK FEUERWEHR KAINDORF AN DER SULM, abgerufen am 1. Februar 2024</ref> vor einem Schöffensenat im vollen Umfang der Anklage freigesprochen.<ref>Gerichtssaal – Freigesprochen.. In: Grazer Volksblatt, 12. April 1927, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Im Laufe der vergangenen zwei Jahre gab es mehrere Klagen und Prozesse (zum Teil auch Zivilprozesse) zwischen der Witwe des tödlich Verunglückten und Strohmaier, der der Witwe nach dem Unfall Geldmittel und Knechte hatte zukommen lassen.<ref name="GTB, 12.04.1927"/> Als Grund der späten Strafverhandlung wurde angegeben, dass das Auslieferungsbegehren lange Zeit nicht im Landtag erledigt worden war, weshalb Strohmaiers Vergehen erst verhältnismäßig spät zur Anklage gebracht werden konnte.<ref name="GTB, 12.04.1927"/> Im Jahr 1927 wurde Strohmayer außerdem bezichtigt, Arbeitslosen aus Kaindorf befohlen und ihnen gedroht zu haben, Gemeindearbeiten zu verrichten, ihnen dafür jedoch keine Entschädigung außer die ihnen ohnehin zustehende Arbeitslosenunterstützung abgegolten zu haben.<ref name="AWI, 14.07.1927">Gewerkschaftsbewegung. Die Arbeitslosen von Kaindorf und ihr Bürgermeister.. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 14. Juli 1927, S. 10 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Den Arbeitslosen wurde daraufhin teilweise die Arbeitslosenunterstützung eingestellt bzw. mussten diese die zu Unrecht bezogenen Unterstützungsbeiträge zurückzahlen.<ref name="AWI, 14.07.1927"/>

In seiner Heimat gehörte Strohmaier auch dem Kameradschafts- und früheren Veteranenverein an; diesem stand er als Bezirksobmann vor.<ref>Aus den Alpenländern. Steiermark. Leibnitz.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 16. Jänner 1928, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Im Februar 1926 war er bei einer Vorsprechung der steirischen Stechviehhändler zur Gründung eines Stechviehhändlerverbandes für das Land Steiermark zugegen.<ref>Gewerbe – Gründung eines Stechviehhändlerverbandes.. In: Grazer Volksblatt, 4. März 1926, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Darüber hinaus trat er spätestens als Gau- bzw. Bezirksführer im Österreichischen Heimatschutz und in der sogenannten Heimwehr in Erscheinung.<ref>Heimatschutz – Heimwehrversammlung in St. Nikolai ob Draßling.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 30. Dezember 1928, S. 16 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Heimatschutz. Aufmarsch in Kaindorf.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 30. Mai 1929, S. 12 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> In der Bezirksvertretung Leibnitz schien Strohmaier etwa um das Jahr 1929 als stellvertretender Bezirksobmann auf.<ref>Aus den Alpenländern – Steiermark – Leibnitz.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 5. Jänner 1929, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Im Mai 1930 erfolgte Strohmaiers Wahl zum Vorsitzenden einer Genossenschaftsmitgliederversammlung der Volksbank in Liquidation in Leibnitz.<ref>Volksbankskandal und sein Ende.. In: Grazer Volksblatt, 31. Mai 1929, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Ebenfalls 1929 schien er als einer der Listenführer für die Bezirksbauernkammerwahlen auf.<ref>Die Bauernkammerkandidaten und Ersatzmänner des Katholischen Bauernbundes.. In: Grazer Volksblatt, 6. Oktober 1929, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Im November 1929 wurde Strohmaier, der hauptberuflich anfangs Schneidermeister<ref name="GRE, 06.07.1923"/> und spätestens ab Mitte der 1920er Schmiedemeister<ref>Aus den Alpenländern. Steiermark. Leibnitz.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 3. August 1926, S. 8 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> und Grundbesitzer war, Opfer eines Einbruchs in seine Werkstatt, wobei Werkzeuge gestohlen wurden, die wiederum für einen weiteren Einbruch verwendet wurden.<ref>Lokal-Chronik – Einbruch in eine Tabakverkaufshütte.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 17. November 1929, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Ende 1929 wurde er zum stellvertretenden Vorsteher der Schmiedeinnung gewählt.<ref>Aus den Alpenländern – Steiermark – Leibnitz.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 22. Dezember 1929, S. 20 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref>

Am 12. Oktober 1930 heiratete er in der Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariatrost die über 18 Jahre jüngere Schmiedmeisterstochter Hermine Kowatsch (auch Kovač geschrieben; * 25. November 1908 in Ehrenhausen; † 13. Oktober 1985 im LKH-Universitätsklinikum Graz)<ref>Taufbuch Ehrenhausen, tom. C 1873–1915, fol. 228 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref> aus Ehrenhausen.<ref>Tagesbericht – Trauungen.. In: Grazer Volksblatt, 15. Oktober 1930, S. 5 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Lokal-Chronik – Trauungen.. In: Grazer Tagblatt / Grazer Tagblatt. Organ der Deutschen Volkspartei für die Alpenländer / Neues Grazer Tagblatt / Neues Grazer Morgenblatt. Morgenausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / Neues Grazer Abendblatt. Abendausgabe des Neuen Grazer Tagblattes / (Süddeutsches) Tagblatt mit der Illustrierten Monatsschrift „Bergland“, 15. Oktober 1930, S. 13 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gtb, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Trauungsbuch Graz-Mariatrost, tom. VII, fol. 283 (Faksimile), abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Kurz nach seiner Heirat wurde er, in seinem Amt als Bürgermeister, von der sozialdemokratischen Zeitung Arbeiterwille mit einem durch die Heimwehr anordneten Amtsmissbrauch in Verbindung gebracht.<ref>Die Heimwehr verlangt den Amtsmißbrauch vom Bürgermeister von Kaindorf.. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 19. Oktober 1930, S. 3 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref>

Im November 1930 wurde Vinzenz Strohmaier, Gewerbetreibender und Landwirt, Bürgermeister von Kaindorf, Heimatschutzführer aus Kaindorf bei Leibnitz, als einer der neuen Mandatare der Christlichsozialen vorgestellt.<ref>Die neuen Mandatare der christlichsozialen Partei.. In: Grazer Volksblatt, 14. November 1930, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Noch im selben Monat wurde ihm bei einer Versammlung der Leibnitzer Kameradschaftsvereins die Tiroler Gedenkmedaille verliehen.<ref>Aus Nah und Fern – Leibnitz.. In: Grazer Volksblatt, 23. November 1930, S. 14 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/gre, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Von 2. Dezember 1930 bis 2. Mai 1934 war Strohmaier in der IV. Gesetzgebungsperiode als Mitglied der Christlichsozialen Partei Abgeordneter zum Nationalrat.

Während der Zeit des Nationalsozialismus verbüßte Vinzenz Strohmaier, der auch am Aufbau der Vaterländischen Front in der Südsteiermark beteiligt gewesen war, eine kurze Haftstrafe. Nach dem Zweiten Weltkrieg schien Strohmaier um das Jahr 1946 als Bürgermeister von Ehrenhausen auf.<ref>Ehrenhauserner Nachlese, Dezember 2014, S. 28, abgerufen am 31. Januar 2024</ref> Hier betrieb er auch eine Schmiede.<ref>Kleine Anzeigen – Offene Stellen. In: Grazer Volkszeitung / Grazer antifaschistische Volkszeitung / Neue steirische/Steirische Zeitung. Organ der demokratischen Einigung / Neue Steirische Zeitung, 28. Juni 1945, S. 4 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/nes, abgerufen am 31. Januar 2024</ref><ref>Kleine Anzeigen – Offene Stellen. In: Arbeiterwille. Sozialdemokratisches Organ der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes der Alpenländer / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark und Kärnten / Arbeiterwille. Organ des arbeitenden Volkes für Steiermark, Kärnten (und Krain) Neue Zeit. Organ der Sozialistischen Partei Steiermarks, 15. Juni 1947, S. 7 (online bei ANNO).Vorlage:ANNO/Wartung/awi, abgerufen am 31. Januar 2024</ref>

Am 23. April 1961 starb Strohmaier 70-jährig in Ehrenhausen. Seine Ehefrau überlebte ihn um über 24 Jahre und starb am 13. Oktober 1985 im Alter von 76 Jahren in Graz.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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