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Vipava

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Vipava
Wippach
Vipacco
Wappen von Vipava Karte von Slowenien, Position von Vipava hervorgehoben
Basisdaten
Staat Slowenien Slowenien
Historische Region Küstenland / Primorska
Statistische Region Goriška (Gorica)
Gemeinde Gemeinde VipavaVorlage:Infobox Ort in Slowenien/Wartung/Gemeinde verlinkt
Koordinaten Vorlage:Infobox Ort in Slowenien/Gemeinde zu ISO-Code_type:city(2101)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 45° 51′ N, 13° 58′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Slowenien/Gemeinde zu ISO-Code_type:city(2101) 45° 50′ 49″ N, 13° 57′ 42″ O
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Höhe Vorlage:Höhe/Fmt m. i. J.
Fläche 6,6 km²
Einwohner 2.101 (2023<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>)
Bevölkerungsdichte 318 Einwohner je km²
Postleitzahl 5271
Kfz-Kennzeichen GO
Struktur und Verwaltung
Sitz der Verwaltung Vipava
Website

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Die Stadt Vipava (deutsch Wippach, Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist der Hauptort und Verwaltungssitz der Gemeinde Vipava im Westen Sloweniens in der Nähe von Nova Gorica an der Quelle des gleichnamigen Flusses im Vipava-Tal (Vipavska dolina).<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Geschichte[Bearbeiten]

Im Mittelalter gehörte die Region nacheinander dem Herzogtum Friaul, den Grafen von Görz – während dieser Zeit wird der heutige Ort 1367 erstmals erwähnt –, den Patriarchen von Aquileia und kurzzeitig auch der Republik Venedig an. Im 16. Jahrhundert war die Stadt ein wichtiges Zentrum der Reformation in Slowenien. Schließlich kam Vipava ab 1535 zum Herzogtum Krain unter der Oberhoheit der Habsburger, und zwar bis 1918, als es von italienischen Truppen besetzt und dem Königreich Italien zugeschlagen wurde.

Zwischen 1922 und 1943 betrieben die italienischen Faschisten eine konsequente Italienisierung. Viele Bewohner schlossen sich einer antifaschistischen Bewegung an. Während des Zweiten Weltkriegs war hier ein wichtiges Zentrum des jugoslawischen Widerstands. 1945 wurde die Stadt von jugoslawischen Partisanen befreit und 1947 in die Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien eingegliedert. 1991 schließlich wurde sie Teil des unabhängigen Staates Slowenien und gehört nun zur Region Goriška. In Vipava wurden Massengräber aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs gefunden.


Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Quellen der Vipava und Podskala-Park[Bearbeiten]

Sie zählen zu den ständigen ergiebigen Karstquellen des weiten Karsthinterlands des Nanos und einen Teil des Postojna-Beckens.

Tabor-Festung[Bearbeiten]

1367 wurde Vipava als Markt erwähnt. An den Hauptquellen der Vipava sind zwei Rundtürme der Tabor-Festung erhalten. Im Innenhof der Festung steht ein markanter, stark umgebauter repräsentativer Bau aus dem 17. Jahrhundert.

Tabor-Brücke[Bearbeiten]

Nach dem Ursprung des Vipava-Flusses überspannt diesen nach einigen Dutzend Metern eine alte zweibögige Steinbrücke, Römerbrücke, die auch heute noch verwendet wird. Da sie gleich neben der Festung steht, trägt auch sie den Namen Tabor. Am Brückenkopf befindet sich ein alter Meilenstein mit der Inschrift „11 Meilen von Laibach“. Eine österreichische Postmeile hat exakt 7,585 935 360 Kilometer. Somit beträgt die Entfernung von Vipava nach Laibach 83,445 Kilometer.

Barockes Schloss der Lanthieri[Bearbeiten]

Das Schloss der Lanthieri am Hauptplatz wurde im Jahre 1762 vollendet. Vor dem barocken Gebäude mit ausgereifter Fassade erstreckt sich ein teilweise erhaltener Park, in dem Allegorien, Fontänen und Statuen aufgestellt sind. Die Rückseite des Komplexes wird von den stark sprudelnden Quellen des Vipava-Flusses umflossen. Die mit Stuck verzierten Innenräume wurden 1962 erneuert. Von 1726 bis 1727 lebte der venezianische Dichter und Dramatiker Carlo Goldoni in diesem Schloss.

Friedhof[Bearbeiten]

Zwei über 4.500 Jahre alte Sarkophage aus Porphyr, wovon es nur noch vier weitere in Europa gibt, erzählen schon seit 1845 die Geschichte von Anton Laurin, Honorarkonsul der Habsburgermonarchie am ägyptischen Hof: Der österreichische Generalkonsul in Ägypten und Ehrenritter Anton von Laurin (1789–1869) sandte im Jahre 1845 zwei altägyptische Sarkophage in seine Geburtsstadt Vipava. Die Sarkophage stammen aus den vierten und fünften Dynastien (das 25. und 26. Jahrhundert v. Chr.) und wurden in den Turmgräbern der zwei Höflinge am Fuß der Chephren-Pyramide in Gizeh entdeckt. Der linke Sarkophag gehörte dem Höfling Rawer und heute ist der minderjährige Sohn von Laurin, Albert Alexander, in diesem Sarkophag begraben. Der rechte Sarkophag gehörte dem Prinzen Iunmin, der wahrscheinlich Sohn des Königs Mykerinos war. Jetzt sind im Sarkophag Vater und Mutter von Laurin, Jernej und Jozefa, geborene Ursic, begraben.<ref>Branko Soban: The Egyptian Sarcophagi of Vipava. In: theslovenian.com, abgerufen am 1. September 2023.</ref>

Sankt Stephanuskirche[Bearbeiten]

Datei:Vipava Stefanskirche 15092007 52.jpg
Kirchturm der Stephanuskirche

Am Äußeren des Presbyteriums erkennt man den gotischen Stil des sakralen Bauwerks, das Mitte des 18. Jahrhunderts barockisiert wurde. Dominant tritt der Glockenturm mit seinem kostbaren steinernen Zierrat in Erscheinung. Die Fresken am Gewölbe des Presbyteriums stammen von F. Jelovsek aus dem Jahr 1752, jene in der Apsis des Altarraums von J. Wolf (1876–1877). Das Presbyterium entstand in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts.

Umgebung der Stadt Vipava[Bearbeiten]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Vorlage:MerianTopo
  • Wippach/Vipava. In: In Burg und Stadt: spätmittelalterlicher Adel in Krain und Untersteiermark. (= Veröffentlichungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung. Band 45). Oldenbourg, Wien 2006, ISBN 3-7029-0544-8, S. 294–297.

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Vipava – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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