Waldemar Rode
Waldemar Rode (* 6. August 1903 in Hamburg; † 26. Februar 1960 ebenda) war ein deutscher Pastor.
Leben[Bearbeiten]
Waldemar Rode wuchs als Sohn einer Kaufmanns- und Theologenfamilie in Hamburg auf. Er studierte zunächst Germanistik und Geschichte in Freiburg, danach Evangelische Theologie an der Philipps-Universität Marburg und der Georg-August-Universität Göttingen. Seit 1922 gehörte er der Marburger Burschenschaft Arminia an.<ref>Willy Nolte (Hrsg.): Burschenschafter-Stammrolle. Verzeichnis der Mitglieder der Deutschen Burschenschaft nach dem Stande vom Sommer-Semester 1934. Berlin 1934, S. 398.</ref> Ab 1929 war er als Gemeindepastor an der Heilandskirche in Hamburg-Uhlenhorst tätig.<ref name="Dietrich Wölfel">Dietrich Wölfel: Waldemar Rode. In: Wolfgang Herbst (Hg.): Wer ist wer im Gesangbuch? Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 259.</ref> 1937 schrieb Rode nach einer Adventspredigt das Gedicht „Tröstet, tröstet“, spricht der Herr, das in einer von Hans Friedrich Micheelsen, dem Leiter Kirchenmusikschule vertonten Fassung in das Evangelische Gesangbuch aufgenommen wurde (EG 15).<ref>Gerhard Engelsberger: Waldemar Rode (1903–1960). Auf Umwegen zur Trostgemeinschaft. In: Ders: Bilder vom Kommen Gottes. Dichter, Bilder und Botschaft der Adventslieder. Evangelischer Presseverband für Baden e.V., Karlsruhe 1992, S. 133–140.</ref>
Während des Zweiten Weltkriegs war Rode als Soldat eingesetzt. Nach seiner Rückkehr aus der Kriegsgefangenschaft setzte er sich für den Wiederaufbau der bei einem alliierten Bombenangriff 1944 schwer beschädigten Heilandskirche ein.<ref>Sabine Reyeros-Petsch, Gregor Rohmann (Bearb.): Archiv der Heilandskirche Uhlenhorst (= Veröffentlichungen des Archivs des Kirchenkreises Alt-Hamburg), herausgegeben von Gerhard Paasch, Bd. 32. Hamburg 2006.</ref> Für das Gustav-Adolf-Werk war Rode viel im Ausland unterwegs.<ref name="Dietrich Wölfel" />
Literatur[Bearbeiten]
- Gerhard Engelsberger: Waldemar Rode (1903–1960). Auf Umwegen zur Trostgemeinschaft. In: Ders: Bilder vom Kommen Gottes. Dichter, Bilder und Botschaft der Adventslieder. Evangelischer Presseverband für Baden e.V., Karlsruhe 1992, ISBN 3-87210-341-5, S. 133–140.
- Dietrich Wölfel: Waldemar Rode. In: Wolfgang Herbst (Hg.): Wer ist wer im Gesangbuch? Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2001, S. 259.
Fußnoten[Bearbeiten]
<references />
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Rode, Waldemar |
| KURZBESCHREIBUNG | deutscher Pastor |
| GEBURTSDATUM | 6. August 1903 |
| GEBURTSORT | Hamburg |
| STERBEDATUM | 26. Februar 1960 |
| STERBEORT | Hamburg |
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- Burschenschafter (20. Jahrhundert)
- Lutherischer Geistlicher (20. Jahrhundert)
- Person des Christentums (Hamburg)
- Kirchenlieddichter
- Deutscher
- Geboren 1903
- Gestorben 1960
- Mann
- Person (Gustav-Adolf-Werk)