Wallberg
| Skriptfehler: Ein solches Modul „WLink“ ist nicht vorhanden. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vom Tegernsee aus Blick auf den Wallberg (links) und Setzberg (rechts); im Vordergrund links das Rathaus von Tegernsee | ||||||
| Vom Tegernsee aus Blick auf den Wallberg (links) und Setzberg (rechts); im Vordergrund links das Rathaus von Tegernsee | ||||||
| Höhe | Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN | |||||
| Lage | Bayern, Deutschland | |||||
| Gebirge | Mangfallgebirge (Wallberggruppe) | |||||
| Dominanz | Vorlage:FormatNum km → Plankenstein | |||||
| Schartenhöhe | Vorlage:FormatNum m ↓ Sattel am Wallberghaus | |||||
| Koordinaten | 47° 39′ 59″ N, 11° 47′ 45″ O
{{#coordinates:47,666338888889|11,795775|primary
|
dim=5000 | globe= | name=Skriptfehler: Ein solches Modul „Coordinates/kml“ ist nicht vorhanden. | region=DE-BY | type=mountain
}} |
|
| ||||||
| Gestein | Plattenkalk und Hauptdolomit<ref>Geologische Karte von Bayern mit Erläuterungen (1:500.000). Bayerisches Geologisches Landesamt, 1998.</ref> | |||||
| Alter des Gesteins | Trias | |||||
| Normalweg | Rottach-Egern – Wallbergbahn – Wallberg | |||||
Der Wallberg ist ein Vorlage:Höhe/Fmt m ü. NHN hoher Berg, er liegt am Tegernsee im Mangfallgebirge in den Bayerischen Voralpen.
Allgemeines[Bearbeiten]
Der Wallberg ist im Sommer ein beliebter Berg für Bergwanderer und im Winter ein beliebter Berg für Rodler. Die Wallberg-Rodelbahn ist Deutschlands längste Winterrodelstrecke. Durch die Wallbergbahn ist der Berg auch für weniger Sportliche ein lohnendes Ziel und dient Gleitschirm- und Drachenfliegern als idealer Startpunkt. Als Ausgangspunkt großer Streckenflüge der Gleitschirm- und Drachenflieger hat der Wallberg Geschichte geschrieben.
Der Anstieg von der Wallbergbahn-Talstation bei Rottach-Egern führt über einen Sattel links vorbei am Setzberg (Vorlage:Höhe/Fmt m) zur Bergstation der Wallbergbahn. Das dortige Panoramarestaurant Wallberg liegt in Vorlage:Höhe/Fmt m Höhe. Nach weiteren 100 Höhenmetern erreicht man über einen Geröll- und Felspfad in etwa 20–30 Minuten den Gipfel mit dem Gipfelkreuz in Vorlage:Höhe/Fmt m Höhe.
Neben der Wallbergbahn-Bergstation befindet sich der Sender Wallberg des Bayerischen Rundfunks.
Wallberg-Panoramastraße[Bearbeiten]
Die asphaltierte Maut-Straße beginnt unmittelbar neben der Wallbergbahn-Talstation und führt auf 4 km Länge mit bis zu 12 % Steigung bis auf 1.117 Meter ü. NHN zur Wallbergmoos-Alm. Auf dem dortigen großen Parkplatz endet die Strecke. Der Verkehrs- und Verschönerungsverein Rottach-Egern begann 1935 mit dem Bau der Wallberg-Panoramastraße. Die Eröffnung konnte im Jahre 1937 gefeiert werden. Ab 1959 wurden auf der Strecke mit Rennwagen und Motorrädern die Wallbergrennen veranstaltet. 1988 fand das letzte internationale Wallbergrennen statt<ref>Peter Schroeder: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. ISBN 978-3-940324-06-1Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref><ref>Christopher Horn: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>.
Wallberg-Kirchlein[Bearbeiten]
Das Wallberg-Kirchlein geht auf eine Idee des Kooperator Joseph Stadler von Egern, des Gastwirts Lorenz Bachmair von Weißach und seines Kollegen Joseph Höß aus Egern zurück, die im Winter 1902 im Wallberghaus zusammensaßen. Im Februar 1903 gründeten sie den „Verein Wallbergkirchlein“, der 1905 bereits 700 Mitglieder aus dem Tegernseer Tal und München zählte. Die Wallberg-Almgenossenschaft schenkte den Bauplatz. Am 11. August 1907 legte der Münchener Domkapitular Sebastian Kirchberger, ein gebürtiger Tegernseer, den Grundstein. Der Münchner Architekt Hans Schurr entwarf den Plan und der Münchner Hofkupferschmied Franz Ragaller<ref>stadtgeschichte-muenchen.de: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref> übernahm die Bauführung. 1909 fand die Weihe des Kirchleins statt<ref>Annette Lehmeier: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar).Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.</ref>.
Verkehrsanbindung[Bearbeiten]
Außer mit der Wallbergbahn, zu Fuß oder mit einem Fahrrad kann man einen Teil des Wegs zum Gipfel über eine Mautstraße (Wallberg-Panoramastraße) mit dem Kraftfahrzeug zurücklegen. Anfang der 1930er-Jahre gab es Überlegungen, auf den Wallberg eine Seilbahn oder eine Autostraße zu bauen. Der Rottacher Verkehrsverein schlug dem Bayerischen Staatsministerium des Innern vor, die Wallbergstraße in die bereits projektierte Queralpenstraße einzubinden. Doch das Ministerium lehnte 1934 ab. Nach dem fehlgeschlagenen Putsch der Nationalsozialisten in Österreich im Jahr 1934 flüchteten zahlreiche SA-Männer nach Bayern. Etwa 600 dieser „Legionäre“ wurden zum Bau der Wallbergstraße eingesetzt. Der Rottacher Verkehrsverein als Bauherr zahlte einfachen Arbeitern 40 Pfennig pro Stunde. Die NSDAP sponserte wiederum den Verein. Von 1935 an wurde mit Hochdruck gearbeitet. 1937 konnte die Strecke bis zur Moosalm, dem heutigen Gasthaus Wallbergmoos, dem Verkehr übergeben werden. Ein weiterer Ausbau unterblieb aufgrund der weiteren politischen Entwicklung und des Kriegsausbruchs 1939. Im Winter ist die Straße für den Kraftfahrzeugverkehr gesperrt und in die Wallberg-Rodelstrecke einbezogen.
Literatur[Bearbeiten]
- Die Wallbergstraße mit dem Schweiß der Legionäre gepflastert. Tegernseer Tal-Heft Nr. 94, S. 34 ff, Tegernseer Tal Verlag (Archivregister des Tegernseer Tal Verlags)
- Schroeder, Peter: Wallberg-Rennen. 1959–1988. Miesbach: Maurus, 2012. ISBN 978-3-940324-06-1
Weblinks[Bearbeiten]
Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Drachen- und Gleitschirmflieger Club Tegernseer Tal e. V. ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar)Skriptfehler: Ein solches Modul „TemplatePar“ ist nicht vorhanden.
- Bergwanderung auf den Wallberg mit GPS-Route
- Wallberg-Wanderweg mit vielen Bildern
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />