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Wangersen

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Wangersen
Gemeinde Ahlerstedt
Wappen von Wangersen
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(607)&title=Wangersen 53° 22′ N, 9° 26′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(607) 53° 21′ 53″ N, 9° 25′ 47″ O
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Höhe: 37 m
Fläche: 8,99 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 607 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Wangersen, Gemeinde Ahlerstedt. In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 68 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 21702
Vorwahl: 04166
Wangersen (Niedersachsen)
Wangersen (Niedersachsen)
Lage von Wangersen in Niedersachsen
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Wangersen ist ein Ortsteil der Gemeinde Ahlerstedt im Landkreis Stade in Niedersachsen (Deutschland). Zu Wangersen gehören die beiden Ortsteile Klein Wangersen und Hohenhausen.

Geographie[Bearbeiten]

In der Nähe von Wangersen hat der Knüllbach seinen Ursprung.

Nachbarorte[Bearbeiten]

Ottendorf Bokel, Ahrenswohlde
Wense, Viehbrock Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt
Steddorf Sellhorn Klein Ippensen

Geschichte[Bearbeiten]

Der älteste Nachweis, dass Menschen in der Umgebung von Wangersen gelebt haben, sind 22 Hünengräber in der Feldmark, von denen jedoch nur eins erhalten ist.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde Wangersen am 11. November 1105 als Wagersen.

Im Ersten Weltkrieg sind 18 Soldaten aus Wagersen gefallen oder vermisst, im Zweiten Weltkrieg 33.<ref>Wangersen, Landkreis Stade, Niedersachsen. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 20. Juni 2012; abgerufen am 9. April 2018.</ref>

Regionale Zugehörigkeit[Bearbeiten]

Vor 1885 gehörte Wangersen zur Börde Ahlerstedt im Amt Harsefeld, nach 1885 zum Kreis Stade und seit 1932 zum heutigen Landkreis Stade.

Von 1. Januar 1971 bis zum 1. Juli 1972 war Wangersen eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Ahlerstedt, wurde aber im Zuge der Gemeindereform in Niedersachsen am 1. Juli 1972 nach Ahlerstedt eingemeindet.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr Einwohner
1824<ref>C. H. C. F. Jansen: Statistisches Handbuch des Königreichs Hannover. In Commission der Helwings̓chen Hofbuchhandlung, 1824, S. 636 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> 11 Feuerstellen
1848<ref>F. W. Harseim: Statistisches Handbuch für das Königreich Hannover. Schlüter, 1848, S. 134 (Textarchiv – Internet Archive).</ref> 194 Leute, 31 Häuser
1910<ref>Landkreis Stade. Gemeindeverzeichnis 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Uli Schubert, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 7. Mai 2023; abgerufen am 19. Februar 2026.</ref> 327

Kirche[Bearbeiten]

Wangersen ist evangelisch-lutherisch geprägt und gehört zum Kirchspiel der Kirche Ahlerstedt.

In Wangersen gab es eine neuapostolische Gemeinde mit eigener Kirche, die jedoch abgerissen ist.

Verkehr und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Vor Ort gibt es eine Bäckerei, einen Schlachter, zwei Gaststätten und eine Autowerkstatt, sowie zwei Zimmereien und eine Tischlerei.

Verkehr[Bearbeiten]

Wangersen liegt an der Landesstraße 124, die im Südosten nach Steddorf, Heeslingen und Zeven und im Nordosten nach Ahlerstedt, Harsefeld und Stade führt. Im Osten geht die L 127 von der L 124 ab, die nach Ahrenswohlde und Apensen führt. Kleinere Straßen führen nach Sellhorn und Ottendorf.

Kultur[Bearbeiten]

Baudenkmale[Bearbeiten]

In der Liste der Baudenkmale in Ahlerstedt sind für Wangersen drei Baudenkmale eingetragen:

  • Alte Schulstraße 5: Wohn-/Wirtschaftsgebäude (Liestmann’sches Haus, jetziges Dorfgemeinschaftshaus)
  • Turmstraße 4: Wohnhaus
  • Dorfstraße 11: Gasthof

Denkmäler[Bearbeiten]

Ein Denkmal für die Gefallenen aus beiden Weltkriegen steht auf dem Friedhof.

Kulturräume[Bearbeiten]

Dorfgemeinschaftshaus[Bearbeiten]

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Dorfgemeinschaftshaus Wangersen

Am 13. Juni 1992 wurde das Heimathaus, ein altes Hallenhaus in Zweiständerbauweise, eingeweiht. Das Liestmann’sche Haus wurde um 1817 an einem anderen Standort erbaut. In seiner über 150-jährigen Existenz zog es zweimal um, was zu früheren Zeiten nicht unüblich war, da Baumaterial sehr teuer war. Zuletzt gehörte es Familie Liestmann, die es 1960 erworben hatte. 1987 kam der damalige Bürgermeister Brunkhorst auf die Idee, das seit Jahren leerstehende Haus abzureißen und in der Alten Schulstraße in Wangersen wiederaufzubauen. Fünf Jahre später wurde es als Dorfgemeinschaftshaus eingeweiht. Es beherbergt eine große Küche und einige Ausstellungsstücke, die wie auf einer Galerie ausgestellt sind. Das Reetdachhaus bietet Platz für 200 Personen.<ref>Harsefeld … schön hier! In: Samtgemeinde Harsefeld (Hrsg.): Informationsbroschüre. Harsefeld, S. 40 f.</ref>

Sport[Bearbeiten]

Überregional bekannt ist der MTV Wangersen mit seiner Faustballabteilung. Er wurde 21 Mal Deutscher Meister in den Jugendklassen. Neben Faustball hat der Verein eine Fußballabteilung sowie verschiedene weitere Sportgruppen (Tischtennis, Turnen, Kinderturnen, Fahrrad)

Datei:Feuerwehrhaus-Wangersen.jpg
Feuerwehrhaus Wangersen

Vereine[Bearbeiten]

  • Akkordeongruppe Wangersen
  • DRK-Ortsverein Wangersen
  • Heimatverein Wangersen/Klein Wangersen/Hohenhausen
  • Sing- und Klönclub
  • Volkstanzgruppe Wangersen
  • Freiwillige Feuerwehr

Erzählungen[Bearbeiten]

Der letzte Bürgermeister-Ritt zu Wangersen[Bearbeiten]

Wenn heute ein Bürgermeister gewählt wird, ist das demokratisch. 1950 war dies aber noch ganz anders: Der Sohn des alten Bürgermeisters wurde neuer Bürgermeister. Die „neue Regierung“ wurde im Dorfkrug beschlossen. Es wurde gar ein Schimmel in die Gaststube geführt und der Bürgermeister musste an Ort und Stelle zum Hof des Altbürgermeisters reiten, wo seine Mutter dem 28-Jährigen ihren Segen geben musste. Mit diesem Alter war er der jüngste Bürgermeister des damaligen Regierungsbezirks Stade.<ref>Harsefeld … schön hier! In: Samtgemeinde Harsefeld (Hrsg.): Informationsbroschüre. Harsefeld, S. 41.</ref>

Literatur[Bearbeiten]

  • Ewald Albers: Wangersen: früher und heute, 1105–2005. Heimatvereen Wangersen, 2005

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende