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Bezirk Wasseramt

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Bezirk Wasseramt
Bezirk Wasseramt
Bezirk Wasseramt
Basisdaten
Staat: Vorlage:CHE2
Kanton: Kanton SolothurnDatei:Wappen Solothurn matt.svg Solothurn (SO)
Amtei: Bucheggberg-Wasseramt
Hauptort: Kriegstetten
BFS-Nr.: 1106
Fläche: Vorlage:Metadaten Fläche CH km²
Höhenbereich: Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH–Vorlage:Metadaten Höhenbereich CH m ü. M.
Einwohner: 56'147<ref>Bilanz der ständigen Wohnbevölkerung nach Bezirken und Gemeinden, 1991-2025. In: bfs.admin.ch. Bundesamt für Statistik, abgerufen am 22. August 2026 (bei späteren Gemeindefusionen Einwohnerzahlen aufgrund Stand 2025 zusammengefasst). </ref> (31. Dezember 2025)
Bevölkerungsdichte: Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“ Einw. pro km²
Karte
Karte von Bezirk Wasseramt
Karte von Bezirk Wasseramt

Der Bezirk Wasseramt im Kanton Solothurn umfasst ehemalige Industriestandorte sowie ländlichere Gemeinden und gehört zur Amtei Bucheggberg-Wasseramt.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Bezirk hiess lange Zeit offiziell Bezirk Kriegstetten. Das Gebiet entspricht der 1798 nach dem Einmarsch der französischen Revolutionstruppen in der Helvetik beseitigten Vogtei Kriegstetten.<ref>Vom Wasseramt. Die Gemeinden des Wasseramtes ehren ihre Gefallenen von 1798 bis 1799, abgerufen am 21. Oktober 2020</ref> Nach 1830 hiess die Region Amtei Kriegstetten. Bis 1875 befanden sich die demokratischen Nachfolge-Institutionen der Landvogtei, das Oberamt und die Amtschreiberei, im Hauptort Kriegstetten. Danach wurde die heutige Amtei, die auch den Bezirk Bucheggberg umfasst, ins Leben gerufen.<ref>Staatsarchiv: Verfassungsrevisionen im Kanton Solothurn im 19. Jahrhundert, Katalog einer Ausstellung in den 1980er Jahren</ref> Der Bezirk Kriegstetten war damit nur noch Wahlkreis. Der Name konnte sich aber im allgemeinen Sprachgebrauch nicht durchsetzen und wurde 1988 auch amtlich durch den bis dahin umgangssprachlich, später inoffiziell verwendeten Namen Bezirk Wasseramt ersetzt. Diese Bezeichnung leitet sich von den zahlreichen Gewässern in dieser Gegend her.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die über dem Kantons-Durchschnitt liegende Bevölkerungsdichte ergab sich durch die Entwicklung grosser Ortschaften in der Ebene an der Emme, die starke Industrialisierung seit dem 19. Jahrhundert und die Lage von Autobahnzufahrten im Bezirk. Einzelne Gemeinden (v. a. Gerlafingen, Biberist, Derendingen und Zuchwil) weisen einen überdurchschnittlich hohen Ausländeranteil auf.

Wappen[Bearbeiten]

fünfmal schräglinks geteilt von Rot und Silber

Seen und Flüsse[Bearbeiten]

Während der Burgäschisee zum grösseren Teil im Bezirksgebiet, also im Kanton Solothurn, liegt, liegt der Inkwilersee zum grösseren Teil auf Berner Kantonsgebiet. Der Bezirk wird von der Emme durchflossen.

Einwohnergemeinden[Bearbeiten]

Gegenüber den anderen Bezirken des Kantons hat das Wasseramt mit 17 die höchste Anzahl Gemeinden. Hingegen ist er kantonal gesehen bei der Anzahl Einwohner auf zweitem und bezüglich der Bezirksfläche nur auf fünftem Rang, der insgesamt zehn Bezirken.

Innerhalb des Bezirks weist Zuchwil die meisten Einwohner auf, Biberist erstreckt sich über die grösste Fläche und Gerlafingen hält die grösste Bevölkerungsdichte. Bei den tiefsten Werten fallen drei Punkte (Einwohneranzahl, Gemeindefläche und Bevölkerungsdichte) auf die Gemeinde Hüniken. Die jüngste Gemeinde ist Drei Höfe, welche 2013 aus einer Gemeindefusion entstanden ist.

Stand:1. Januar 2026

Wappen Name der Gemeinde Einwohner
(31. Dezember 2025)
Fläche
in km² <ref>Vorlage:Metadaten Fläche CH</ref>
Einwohner
pro km²
Aeschi SO Aeschi (SO) 1342 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Biberist Biberist 9531 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Bolken Bolken 579 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Deitingen Deitingen 2409 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Drei Höfe Drei Höfe 727 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Derendingen Derendingen 7219 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Etziken Etziken 1093 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Gerlafingen Gerlafingen 5859 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Horriwil Horriwil 940 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Hüniken Hüniken 160 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Kriegstetten 3167 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Lohn-Ammannsegg Lohn-Ammannsegg 2940 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Luterbach Luterbach 3756 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Obergerlafingen Obergerlafingen 1232 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Recherswil Recherswil 2260 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Subingen Subingen 3311 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Zuchwil Zuchwil 9622 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“
Total (17) 56'147 Vorlage:Metadaten Fläche CH Fehler im Ausdruck: Nicht erkanntes Satzzeichen „[“

Einteilung[Bearbeiten]

Der Bezirk wird in Inneres, Mittleres und Äusseres Wasseramt eingeteilt. Diese Einteilung ist jedoch nicht offiziell und andere Personen würden sie vielleicht etwas anders vornehmen. Grundsätzlich liegt das Innere Wasseramt nicht im Zentrum des Wasseramts, sondern in der Nähe der Stadt Solothurn. Lohn-Ammannsegg ähnelt zwar den Gemeinden des mittleren Wasseramtes, liegt aber an einem ganz anderen Ort und ist eher vom Bucheggberg beeinflusst.

Inneres Wasseramt: Umfasst die industriell geprägten südlichen Vororte von Solothurn; dazu gehören Biberist, Derendingen, Gerlafingen, Lohn-Ammannsegg, Luterbach und Zuchwil.

Mittleres Wasseramt: Die Gemeinden Deitingen, Halten, Kriegstetten, Obergerlafingen, Oekingen, Recherswil und Subingen befinden sich in der Übergangszone zwischen Agglomeration und ländlichem Gebiet.

Äusseres Wasseramt: Die Gemeinden Aeschi, Bolken, Etziken, Heinrichswil-Winistorf, Hersiwil, Horriwil, Hüniken und Steinhof sind typische Landgemeinden.

Veränderungen im Gemeindebestand[Bearbeiten]

  • 1939: Namensänderung von Niedergerlafingen → Gerlafingen

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Bezirk Wasseramt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende Vorlage:Hinweisbaustein