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Wattendorfer Mühle

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Wattendorfer Mühle
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Mühle nach Sanierung

Die Wattendorfer Mühle am Fuderbachsweg 5 im Bonner Ortsteil Heiderhof, früher zu Muffendorf gehörend, ist eine ehemalige Wassermühle. Das Objekt liegt am Godesberger Bach rund 100 Meter ostwärts der Pecher Straße (Landesstraße 158) und steht unter Denkmalschutz.<ref>Denkmalliste der Stadt Bonn. (PDF; 2,08 MB) In: bonn.de. 15. Januar 2021, S. 44, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 7. Juni 2021; abgerufen am 29. Dezember 2025. S. 21, Nummer A 3926</ref> An der Mühle mündet auch der von Osten zulaufende Hottesbach in den Godesberger Bach.<ref name="DE_DGK5">Deutsche Grundkarte 1:5000</ref> Die Mühle ist das einzige noch existierende Gebäude des mittelalterlichen Dorfes Wattendorf, welches sich wahrscheinlich auf der Ostseite des Baches zwischen dem im Norden liegenden Kloster Marienforst und der Mühle erstreckte.<ref>Edith Ennen und Werner Besch: Die Stadt in der europäischen Geschichte: Festschrift Edith Ennen, ISBN 978-3-7928-0331-8, Ludwig Röhrscheid Verlag, 1972, S. 284 (Snippet)</ref> Die Wattendorfer Mühle gehörte als Teil des Siegburger Hofs in Muffendorf<ref>Muffendorf, Verein für Heimatpflege und Heimatgeschichte Bad Godesberg</ref> bis zur Säkularisation nach Abschluss der Revolutionskriege zur Benediktinerabtei in Siegburg.<ref>Edith Ennen und Dietrich Höroldt, Vom Römerkastell zur Bundeshauptstadt: kleine Geschichte der Stadt Bonn, ISBN 978-3-08-614094-5, Stollfuss Verlag, 1985, S. 54 (Snippet)</ref> Für das Jahr 1696 sind die Eheleute Peter Kick († um 1724) und Elisabeth, geb. Schliebusch, als Pächter der Mühle verzeichnet.<ref>Dieter E. Kilian: Adenauers vergessener Retter – Major Fritz Schliebusch. BoD – Books on Demand, 2011, ISBN 978-3-937885-44-5, S. 112 f. (Digitalisat in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden. [abgerufen am 16. März 2017]).</ref> Mathias Schwingen erwarb im Rahmen der Säkularisation die Mühle, die bis dahin an seinen Schwiegervater, Anton Kick, verpachtet war. Angeblich soll er dazu seinen Sold aus Militärdiensten für Napoleon verwendet haben. Seine Nachkommen lebten in der Mühle bis 1900.<ref>Horst Heidermann: Die Seite Vorlage:Webarchiv/styles.css hat keinen Inhalt.Leben und Werk (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.muffendorf.net, Website der Peter-Schwingen-Gesellschaft Bonn -Bad Godesberg</ref> Nach einer langen Zeit im Besitz der Scheibler’schen Forstverwaltung ging das Anwesen im Jahr 2002 in das Eigentum der Deichmann’schen Forstverwaltung über. Im Vollständigen topographischen Wörterbuch des preußischen Staats aus dem Jahr 1821 wird eine Mühle Wattendorff mit elf Einwohnern angegeben.<ref>Johann Daniel Friedrich Rumpf und Heinrich Friedrich Rumpf, Vollständiges topographisches Wörterbuch des preußischen Staats, Band 3, Hayn, 1821, S. 274</ref> Seit den 1980er Jahren und bis zum Beginn der 2000er Jahre befand sich hier die Angelsportanlage Angelpark „Wattendorfer Mühle“ sowie eine Forellenzucht.

Siehe auch[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Weblinks[Bearbeiten]

Koordinaten: 50° 39′ 45,5″ N, 7° 8′ 0,1″ O

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