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Weinreben

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Weinreben
Datei:Illustration Vitis vinifera0.jpg

Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera), Illustration

Systematik
Eudikotyledonen
Kerneudikotyledonen
Rosiden
Ordnung: Weinrebenartige (Vitales)
Familie: Weinrebengewächse (Vitaceae)
Gattung: Weinreben
Wissenschaftlicher Name
Vitis
L.

Die Weinreben (Vitis) oder Reben sind eine Pflanzengattung in der Familie der Weinrebengewächse (Vitaceae). Die etwa 60 Arten besitzen eine weite natürliche Verbreitung auf der Welt. Die Edle Weinrebe (Vitis vinifera subsp. vinifera) wird in vielen unterschiedlichen Rebsorten zur Weinherstellung weltweit in passenden Klimagebieten (Weinbaugebiete) kultiviert.

Beschreibung[Bearbeiten]

Vegetative Merkmale[Bearbeiten]

Datei:Vitis labrusca BB-1913.png
Illustration der Fuchs-Rebe (Vitis labrusca)

Die Weinreben-Arten wachsen als immer- oder sommergrüne, kletternde Sträucher oder Lianen. Ihre Borke löst sich in Längsstreifen ab. Die meist zweigabeligen Rankenäste besitzen keine Haftscheiben und setzen gegenüber den Laubblättern an. Die wechselständig angeordneten Laubblätter sind gestielt. Die Blattspreiten sind einfach, gelappt oder manchmal handförmig zusammengesetzt. Die Nebenblätter fallen meist früh ab.

Generative Merkmale[Bearbeiten]

Die Weinreben-Arten sind zwittrig und monözisch oder getrenntgeschlechtlich-diözisch. Meist stehen viele Blüten in länglichen, rispigen oder thyrsenförmigen Blütenständen, botanisch falsch auch Trauben genannt, zusammen. Die Blüten sind radiärsymmetrisch und fünfzählig mit doppelter Blütenhülle. Die fünf Kelchblätter sind winzig und stehen napfförmig zusammen. Die fünf Kronblätter sind an der Spitze verwachsen und heben sich beim Aufblühen als Ganzes mützenartig (Kalyptra) ab. Es ist nur ein Kreis mit fünf Staubblättern vorhanden. Am Grund des Fruchtknotens ist ein Diskus vorhanden, der auffällig und fünflappig oder ringförmig ist. Der Fruchtknoten besitzt zwei Fächer mit je zwei Samenanlagen. Der kurze, schlanke, konische Griffel endet in einer etwas erweiterten Narbe.

Die Weinbeeren sind fleischige, kugelige Beeren, die zwei bis vier Samen enthalten. Die harten, verkehrt-eiförmigen, verkehrt-eiförmig-elliptischen bis birnförmigen Samen enthalten im Querschnitt M-förmiges Endosperm.

Datei:Vitis rotundifolia.jpg
Untergattung Muscadinia: Blätter und reife Fruchtstände von Vitis rotundifolia
Datei:Vitis arizonica 1.jpg
Untergattung Vitis: Habitus und Blätter von Vitis arizonica
Datei:Vitis californica with grapes.jpg
Untergattung Vitis: Blätter und reife Fruchtstände von Vitis californica
Datei:Wild Grapes.JPG
Untergattung Vitis: Blätter und reife Fruchtstände von Vitis labrusca
Datei:Vitis riparia (USDA).jpg
Untergattung Vitis: Blätter und Blütenstände von Vitis riparia
Datei:Detailaufnahme Reben im Herbst.jpg
Weinreben im Herbst in Sinzheim

Systematik und Verbreitung[Bearbeiten]

Die Erstveröffentlichung der Gattung Vitis erfolgte 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 202–203. Als Lectotypus wurde 1913 Vitis vinifera Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. durch N. L. Britton und A. Brown in Ill. Fl. N.U.S., 2. Auflage, 2, S. 505 festgelegt.<ref name="tropicos" /> Synonyme für Vitis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.L. sind Ampelovitis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Carrière, Muscadinia Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.(Planch.) Small, Spinovitis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Romanet du Caillaud und Spinovitis Die Seite Vorlage:Person/styles.css hat keinen Inhalt.Carrière nom. inval.<ref name="GRIN" />

Der Schwerpunkt der natürlichen Verbreitung liegt in den gemäßigten Regionen der Nordhalbkugel. Die Gattung kommt aber auch in den Tropen und Subtropen von Asien, Afrika und Polynesien vor. Zentren der Artenvielfalt sind China und das östliche Nordamerika. In China kommen 37 Arten vor, davon 30 nur dort.

Die Gattung Vitis wird in zwei Untergattungen gegliedert mit etwa 60 Arten:<ref name="GRIN" />

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Weinreben (Vitis) – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Weinreben – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Quellen[Bearbeiten]

  • Hui Ren, Jun Wen: Vitis, S. 210 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 12 – Hippocastanaceae through Theaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 19. November 2007, ISBN 978-1-930723-64-1. (Abschnitte Beschreibung, Verbreitung und Systematik)
  • S. Nazimuddin, M. Qaiser: Vitis in der Flora of Pakistan.
  • Siegmund Seybold (Hrsg.): Schmeil-Fitschen interaktiv (CD-Rom), Quelle & Meyer, Wiebelsheim 2001/2002, ISBN 3-494-01327-6. (für Merkmale)
  • Walter Hillebrand, Heinz Lott, Franz Pfaff: Taschenbuch der Rebsorten, 13. Auflage, Fachverlag Dr. Fraund GmbH, Mainz 2003, ISBN 3-921156-53-X. (für Systematik)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="tropicos"> Vitis bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="FoC"> Hui Ren, Jun Wen: Vitis Linnaeus., S. 210 – textgleich online wie gedrucktes Werk, In: Wu Zheng-yi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China, Volume 12 – Hippocastanaceae through Theaceae, Science Press und Missouri Botanical Garden Press, Beijing und St. Louis, 19. November 2007, ISBN 978-1-930723-64-1.</ref> </references>

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