Zum Inhalt springen

Weitsche

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Weitsche
Koordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(51)&title=Weitsche 53° 2′ N, 11° 8′ OKoordinaten: Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(51) 53° 1′ 38″ N, 11° 7′ 37″ O
 {{#coordinates:53,027296|11,126974|primary
dim=10000 globe= name=Weitsche region=DE-Vorlage:Deutsches Bundesland/Code type=city
  }}
Fläche: 5,09 km²<ref name="Gindex" />
Einwohner: ca. 51 (2011)<ref name="Gindex">Gemarkung Weitsche, Stadt Lüchow (Wendland). In: GEOindex. Abgerufen im September 2025.</ref>
Bevölkerungsdichte: 10 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Juli 1972
Postleitzahl: 29439
Vorwahl: 05841
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Weitsche (Landkreis Lüchow-Dannenberg)
Lage von Weitsche in Landkreis Lüchow-Dannenberg
[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]:
Weitsche (als Kugelpanorama anzeigen)

Weitsche ist ein Ortsteil der Stadt Lüchow (Wendland) im niedersächsischen Landkreis Lüchow-Dannenberg. Das Dorf liegt drei Kilometer nördlich vom Kernbereich von Lüchow.

Weitsche gehört zum Bröcking (auch Bröckling oder Bröking), einer Kleinlandschaft im Hannoverschen Wendland.

Geschichte[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1972 wurde Weitsche in die Kreisstadt Lüchow eingegliedert.<ref>Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 232.</ref>

In den Jahren 1994 bis 1996 und 2004 wurden bei Weitsche Teile einer Figur aus Bernstein gefunden, die etwa 14.000 Jahre alt sind. Die Bernsteinfigur wurde als eine Elchdarstellung („Bernsteinelch von Weitsche“) identifiziert und gilt als das älteste Kunstwerk Niedersachsens. Zusammen mit der Elchfigur wurde auch ein verzierter Anhänger aus Bernstein, aus der gleichen Zeitperiode gefunden. Die Fundstücke sind heute im Landesmuseum Hannover Abteilung „Menschenwelten“ zu sehen. 2025 wurden die Ausgrabungen an dem späteiszeitlichen Fundplatz, der als älteste bekannte Bernsteinwerkstatt gilt, fortgesetzt. Sie erfolgten durch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege in Zusammenarbeit mit der Universität Aarhus und dem Landesmuseum Hannover.<ref>Bernstein und Kunst der späten Eiszeit bei Niedersächsisches Landesamt für Denkmalpflege</ref>

Datei:Weitsche Nummer 06-07.jpg
Hallenhäuser von 1716 und 1841 im südlichen Rundlingsteil des Dorfes (und links ein Speicher)

Baudenkmale[Bearbeiten]

Als Baudenkmale sind ausgewiesen: fünf Hofanlagen, fünf Wohn- und Wirtschaftsgebäude, zwei Scheunen und ein Speicher Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Siehe auch“ ist nicht vorhanden.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Commons: Weitsche – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />

Vorlage:Klappleiste/Anfang

Vorlage:Klappleiste/Ende