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Wendelin Leonhardt

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Georg Wendelin Leonhardt (* 21. Oktober 1872 in Neustadt an der Haardt; † 24. September 1949 in Mannheim<ref>Standesamt Mannheim: Sterberegister. Nr. 1654/1949.</ref>) war ein deutscher Architekt.

Leben[Bearbeiten]

Datei:Katholische Kirche Beindersheim 02.jpg
Katholische Kirche Beindersheim

Leonhardt war ein Sohn des Möbelfabrikanten Wilhelm Leonhardt (1830–1881) und seiner Frau Margarethe, geb. Hoffmann (1838–1919), einer Tochter des Baumeisters und Bürgermeisters Joseph Hoffmann in Ludwigshafen am Rhein. Er war damit ein Neffe des Baumeisters und Bürgermeisters Wendelin Hoffmann und des Kommerzienrats Franz Hoffmann.

Nach dem Architekturstudium ließ er sich in Mannheim nieder, wo er „zu den geschätzten und vielbeschäftigten Architekten“ gehörte.<ref>Ferdinand Werner: Mannheimer Villen. Bürgerliche Architektur und Wohnkultur in den Quadraten und in der Oststadt. Worms 2009, S. 332.</ref> Erhalten sind von seinen Werken unter anderem das Geschäftshaus J 2,8 in der Mannheimer Innenstadt sowie das Zweifamilienhaus Kirchner in der Viktoriastraße 6, die Doppelvilla Kirchner in der Lameystraße 32/34 und (teilweise) die Doppelvilla Steiner an der Ecke Mollstraße/Viktoriastraße.<ref>Wilhelm Söhrer: Die Entwicklung des neueren Einfamilienhauses in Mannheim. In: Deutsche Bauzeitung 39 (1905), S. 577.</ref>

Er beteiligte sich auch an zahlreichen Wettbewerben, unter anderem für das Mannheimer Hansa-Haus, bei dem er den zweiten Preis erlangte.

Weitere Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Ferdinand Werner: Mannheimer Villen. Bürgerliche Architektur und Wohnkultur in den Quadraten und in der Oststadt. Worms 2009, S. 332 f.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

<references />