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Werner Geier

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Werner Geier (* 1962 in Mürzzuschlag; † 12. November 2007 in Wien) war ein österreichischer Radiojournalist, DJ, Musikproduzent und Mitbetreiber des Musiklabels Uptight.<ref>David Schuller: Uptight. Die Sammlung Werner Geier. In: Wien Museum. Museen der Stadt Wien, 2013, abgerufen am 10. April 2026.</ref><ref name="schachinger-1998-0">Gemütlich dahinwursteln. Abgerufen am 16. März 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Leben[Bearbeiten]

Werner Geier begann 1981 Beiträge im Rahmen der Ö3-Hörfunksendung Treffpunkt Ö3 für den ORF zu gestalten. Nach sieben Beiträgen zu „Städten, die für die musikalische Entwicklung der 1980er prägend waren“, holte ihn Wolfgang Kos 1982 ins Sendungsteam des Ö3-Radiomagazins Die Musicbox.<ref>Nora Frey: Ö3 – Die Story. Ueberreuter Verlag, Wien 1988, ISBN 3-8000-9035-X, S. 112.</ref> In den späten 1980er Jahren übernahm er gemeinsam mit Fritz Ostermayer die Sendungsleitung.

Erst 1990 bekam die Musicbox ein Format für elektronische Clubmusik: Rough Mix.<ref>Werner Geier: Rough Mix ist zehn! In: FM4. ORF, 15. November 2000, abgerufen am 10. Mai 2026.</ref> Im Rahmen von Rough Mix wurde etwa die von Katharina Weingartner und DJ DSL produzierte Hip-Hop-Radiosendung Tribe Vibes & Dope Beats ausgestrahlt. Werner Geier stieß zwei Jahre später zum Produktionsteam der Sendung.<ref>Jan Braula: „Wie der wöchentliche Gottesdienst“: Interview mit Katharina Weingartner. In: The Message. 20. Februar 2011, abgerufen am 10. Mai 2026.</ref> In den mittleren 1990er Jahren arbeitete er beim Aufbau des ORF-Jugendradiosenders FM4 mit.<ref name="schachinger-1998" />

Weiters wirkte Werner Geier unter dem Pseudonym Demon Flowers als Resident-DJ in den Wiener Clubs U4 und Meierei im Stadtpark. Gemeinsam mit Rodney Hunter betrieb er das Musiklabel Uptight, das 1995 in der Reverso Musikproduktionsgesellschaft aufging.<ref>Das Label Uptight auf discogs.com. Abgerufen am 23. November 2016.</ref>

Er baute die weltweit größte Sammlung an Quellenmaterial zum militärischen Nutzfahrzeug Raupenschlepper Ost der nationalsozialistischen deutschen Wehrmacht im Zweiten Weltkrieg auf.<ref>Martin Blumenau: Nachricht von Werner. In: SRA. Verein SR – Archiv österreichischer Popularmusik, 14. November 2007, abgerufen am 11. September 2026.</ref> Sie ging nach seinem Tod an das in London ansässige Archive of Modern Conflict.

Werner Geier starb nach langer Krankheit am 12. November 2007. 2012 ging sein Nachlass mit Arbeitsmaterial, Tonträgern, Flyern und Postern an das Wien Museum. 2013 wurde der Sammlung die Sonderausstellung Uptight – Die Sammlung Werner Geier gewidmet.<ref>Uptight – Die Sammlung Werner Geier, 5. Dezember 2013 – 23. März 2014. In: Wien Museum. Abgerufen am 1. November 2024.</ref>

Trivia[Bearbeiten]

Geiers Großonkel war der Schauspieler Werner Pochath.<ref name="schachinger-1998">Werner Geier im Interview mit Christian Schachinger: Gemütlich dahinwursteln. Der Standard, Album, 22. Mai 1998.</ref>

Werner Geiers Texte im Web[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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