Werthhoven
Werthhoven Gemeinde Wachtberg
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| Koordinaten: | Vorlage:Deutsches Bundesland/Code_type:city(1108)&title=Werthhoven 50° 37′ N, 7° 8′ O
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| Höhe: | 232 m ü. NHN | |||||
| Einwohner: | 1108 (2024)<ref name="Einwohner-Quelle">Ortschaften. Gemeinde Wachtberg, abgerufen am 23. Oktober 2025.</ref> | |||||
| Eingemeindung: | 1. August 1969 | |||||
| Postleitzahl: | 53343 | |||||
| Vorwahl: | 0228 | |||||
Lage von Werthhoven in Nordrhein-Westfalen
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Werthhoven ist eine Ortschaft der Gemeinde Wachtberg im nordrhein-westfälischen Rhein-Sieg-Kreis, südlich von Bonn, unmittelbar an der Landesgrenze zu Rheinland-Pfalz. Es gehört mit 12 weiteren Dörfern zum Drachenfelser Ländchen.
Bis zum Jahre 770 hieß der Ort Pisinhaim, was um 856 zu Piscenheim und um 898 zu Pissunhaim wurde. Der mittelfränkischen Dialektgruppe ist der spätere Name Pissenheim zu verdanken. 1934 wurde der Ort nach seiner ältesten Hofanlage, dem aus einem fränkischen Gutshof entstandenen „Werther Hof“, einst im Besitz des Klosters Nonnenwerth, in Werthhoven umbenannt. Der oft falsch verstandene, als anrüchig empfundene einstige Name Werthhovens spiegelt sich heute in der umgangssprachlichen Bezeichnung Pössem wider.
Am 1. August 1969 wurde die Gemeinde Werthhoven durch das Bonn-Gesetz mit den übrigen Gemeinden des Amtes Villip sowie den Gemeinden Adendorf, Arzdorf und Fritzdorf des Amtes Meckenheim zur neuen Gemeinde Wachtberg zusammengeschlossen<ref>Martin Bünermann: Die Gemeinden des ersten Neugliederungsprogramms in Nordrhein-Westfalen. Deutscher Gemeindeverlag, Köln 1970, S. 83.</ref>, die zusammen mit den übrigen Teilen des gleichzeitig aufgelösten Landkreises Bonn (soweit nicht nach Bonn oder Wesseling eingemeindet) in den Siegkreis eingegliedert wurde, der seitdem Rhein-Sieg-Kreis heißt.
Werthhoven hat 1.062 Einwohner<ref name="Einwohner-Quelle" /> und ist damit ein Ort mittlerer Größe der dreizehn Dörfer umfassenden Gemeinde Wachtberg.
In Werthhoven befindet sich mit der St.-Jakobus-Kapelle ein im 9. Jahrhundert erstmals erwähntes Kulturdenkmal. Mit Pietà aus dem 15. Jahrhundert und Barockaltar gilt sie als eine der ältesten im Rheinland. Innerhalb der Gemarkung des Ortes liegen zudem mit der Wachtberger Höhe (50° 36′ 13,9″ N, 7° 7′ 52,2″ O
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}}) der höchste Punkt der Umgebung mit 269 m ü. NHN und das Radom des Fraunhofer-Institut für Hochfrequenzphysik und Radartechnik (vormals FGAN), welches eine Großradaranlage zur Weltraumbeobachtung beherbergt (Radom Wachtberg).
Im Westen des Ortes, auf einer Höhe von 253 m ü. NHN, entspringt der Eichenackersbach, der nach mehreren Zuflüssen als Mehlemer Bach im Bad Godesberger Stadtbezirk Mehlem in den Rhein mündet.
Ortsausschuss[Bearbeiten]
Innerhalb der Gemeinde Wachtberg bilden die Ortschaften Ortsausschüsse. Der Ortsausschuss Werthhoven hat zehn Mitglieder. Vorsitzender ist Steffen Kömpel (CDU), sein Stellvertreter Siegfried Vogel (Unser Wachtberg).<ref>Ortsvertretung Werthhoven. Gemeinde Wachtberg, 23. Februar 2021, abgerufen am 15. Juni 2022.</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
Adendorf mit Klein Villip | Arzdorf | Berkum | Fritzdorf | Gimmersdorf | Holzem | Ließem | Niederbachem | Oberbachem mit Kürrighoven | Pech | Villip mit Villiprott | Werthhoven | Züllighoven
