Werwolf von Tarker Mills
| Produktionsland | USA |
|---|---|
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 1985 |
| Länge | 95 Minuten |
| Altersfreigabe |
</ref> |
| Stab | |
| Regie | Daniel Attias |
| Drehbuch | Stephen King |
| Produktion | Dino De Laurentiis Martha De Laurentiis |
| Musik | Jay Chattaway |
| Kamera | Armando Nannuzzi |
| Schnitt | Daniel Loewenthal |
| Besetzung | |
| |
| → Synchronisation | |
Werwolf von Tarker Mills ist ein US-amerikanischer Horrorfilm aus dem Jahr 1985. Er basiert auf der Kurzgeschichte Das Jahr des Werwolfs von Stephen King.
Handlung[Bearbeiten]
Die amerikanische Kleinstadt Tarker Mills im Bundesstaat Maine wird von einer unheimlichen und unerklärlichen Mordserie heimgesucht: Immer in Vollmondnächten werden grauenvoll zugerichtete Leichen aufgefunden – wobei der Mörder offensichtlich keine Unterschiede zwischen Jung und Alt, männlich oder weiblich macht. Lediglich der gelähmte, auf einen Rollstuhl angewiesene Marty vermutet früh, dass ein Werwolf in Tarker Mills sein Unwesen treiben könnte. Die Bevölkerung der Stadt ist in Panik versetzt und beschließt nachts, schwer bewaffnet, den Mörder selbst zu finden. Daran beteiligt sich auch der Besitzer einer Bar, der neben seiner Schusswaffe auch seinen stadtbekannten Baseballschläger mit der Aufschrift Peacemaker („Friedensstifter“) dabei hat.
Der Barbesitzer und zwei weitere Mitglieder der Bürgerwehr werden nachts getötet. Daraufhin sieht man den jungen Priester Reverend Lowe, der nachts Alpträume von Werwölfen hat. Nachdem die Stadt vor Angst wie gelähmt ist, fällt das jährlich stattfindende Feuerwerk aus. Marty fährt mit seinem getunten motorisierten Rollstuhl nachts auf eine Brücke, um selbst ein paar Feuerwerksraketen zu zünden. Der Werwolf greift Marty dabei an, dieser kann jedoch in letzter Sekunde eine Feuerwerksrakete auf ihn schießen. Diese brennt dem Werwolf das linke Auge aus. Marty kann fliehen und verbringt die restliche Nacht zitternd zu Hause. Am nächsten Tag bringt Martys Schwester dem Reverend leere Dosen und Pfandflaschen, die dieser in seiner Garage für wohltätige Zwecke sammelt.
Der Reverend trägt über dem linken Auge einen Verband. In der Garage hat Jane den Eindruck, den Gestank eines Tieres wahrzunehmen. Außerdem entdeckt sie zwischen den Wertstoffen den zersplitterten Baseballschläger des ermordeten Barbesitzers. Sie starrt den Reverend entsetzt an und geht nach Hause. Die Angst in Janes Augen bleibt auch dem Reverend nicht verborgen. Marty und seine Schwester beginnen, dem Reverend Drohbriefe zu schicken. Sie offenbaren ihre Aktionen gegenüber ihrem Onkel, der ihnen nicht glaubt und sie für verrückt hält. Reverend Lowe hat inzwischen Marty im Verdacht, für die Drohbriefe verantwortlich zu sein, und versucht, diesen mit seinem Auto zu ermorden. Er jagt ihn in eine überdachte Brücke und gesteht dort, dass er der Werwolf ist. Kurz bevor er Marty ermorden kann, taucht ein Farmer auf und der Reverend verschwindet. Der Onkel wendet sich an den Sheriff und erzählt diesem Martys Geschichte. Der Sheriff hält diese für verrückt, geht ihr aber dennoch nach.
Er betritt nachts die Garage des Reverends und entdeckt dort die Lackspuren, die von Martys Rollstuhl stammen. Als der Reverend plötzlich auftaucht, will der Sheriff diesen verhaften. Der Reverend schlägt ihm die Waffe aus der Hand und verwandelt sich vor den Augen des entsetzten Gesetzeshüters in einen Werwolf. Der Werwolf erschlägt den Sheriff dann mit dem Baseballschläger. Die Kinder bitten ihren Onkel um Hilfe. Der lässt bei einem alten Büchsenmacher eine silberne Kugel anfertigen. Beim finalen Angriff des Werwolfs auf Marty, seine Schwester und ihren Onkel gelingt es Marty, den Werwolf durch einen Schuss mit der Silberkugel zu töten. Nach seinem Tod verwandelt sich der Werwolf wieder in den Reverend zurück.
Synchronisation[Bearbeiten]
Die deutsche Synchronfassung entstand bei der Berliner Synchron. Andreas Pollak schrieb das Dialogbuch und führte Dialogregie.<ref>Der Werwolf von Tarker Mills. In: Deutsche Synchronkartei. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref><ref>Stephen King's Werwolf von Tarker Mills. In: synchrondatenbank.de. Abgerufen am 26. Januar 2026.</ref>
| Rolle | Darsteller | Synchronsprecher |
|---|---|---|
| Uncle Red | Gary Busey | Wolfgang Kühne |
| Marty Coslaw | Corey Haim | Timmo Niesner |
| Jane Coslaw | Megan Follows Tovah Feldshuh (älter) |
Natascha Rybakowski Katja Nottke (älter) |
| Reverend Lowe | Everett McGill | Norbert Gescher |
| Sheriff Joe Haller | Terry O’Quinn | Norbert Langer |
| Nan Coslaw | Robin Groves | Monica Bielenstein |
| Andy Fairton | Bill Smitrovich | Michael Christian |
| Owen Knopfler | Lawrence Tierney | Alexander Herzog |
| Milt Sturmfuller | James A. Baffico | Engelbert von Nordhausen |
| Maggie Andrews | Crystal Field | Christel Merian |
| Arnie Westrum | James Gammon | Manfred Hanner |
| Pete Sylvester | David Hart | Tobias Meister |
| Elmer Zinneman | Herb Harton | Lothar Köster |
| Billy McLaren | Lonnie Moore | Otto Czarski |
| Virgil Cuts | William Newman | Hans Nitschke |
| Stella Randolph | Wendy Walker | Ulrike Möckel |
| Brady Kincaid | Joe Wright | Jens Markgraf |
| Waffenschmied | N. N. | Siegfried Dornbusch |
| Radio-Sprecher | N. N. | Andreas Hanft |
| Davids Mutter | N. N. | Sabine Jaeger |
Kritik[Bearbeiten]
| Quelle | Bewertung |
|---|---|
| Rotten Tomatoes (Tomatometer) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="rotten tomatoes">Werwolf von Tarker Mills. In: Rotten Tomatoes. Fandango, abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Metacritic (Metascore) | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)<ref name="metacritic">Werwolf von Tarker Mills. In: Metacritic. Abgerufen Format invalid (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value), aggregiert aus Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 274: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Kritiken).</ref> |
| Roger Ebert | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Roger Ebert: Silver Bullet. In: RogerEbert.com. 15. Oktober 1985, abgerufen am 14. Juni 2016 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
| Cinema | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Stephen Kings Werwolf von Tarker Mills. In: Cinema. Abgerufen am 14. Juni 2026.</ref> |
| BBC | SternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbolSternsymbol<ref>Almar Haflidason: Silver Bullet DVD (1985). In: BBC. 23. Oktober 2001, abgerufen am 14. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> |
Roger Ebert schrieb, Silver Bullet sei entweder die schlechteste Stephen-King-Verfilmung oder die witzigste.<ref>Roger Ebert: Silver Bullet. In: RogerEbert.com. 15. Oktober 1985, abgerufen am 14. Juni 2026 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)): „Stephen King’s Silver Bullet is either the worst movie ever made from a Stephen King story, or the funniest.“</ref>
Das Lexikon des internationalen Films meinte: „Eine Mischung aus Thriller und Detektivstory, die die Zwischentöne des Werwolf-Mythos, den Konflikt zwischen der animalischen Natur des Menschen und der nur anerzogenen Zivilisation, verfehlt.“<ref>Werwolf von Tarker Mills. In: Lexikon des internationalen Films. Filmdienst, abgerufen am 2. März 2017.</ref>
Hintergrund[Bearbeiten]
Die Produktionskosten des Films betrugen 7 Millionen US-Dollar, er spielte weltweit 12,3 Millionen Dollar ein.<ref>Box Office Mojo: Silver Bullet boxofficemojo.com, abgerufen am 12. Februar 2025</ref>
Der Film wurde zwischen Oktober und Dezember 1984 gedreht, in der Gegend um Wilmington, North Carolina.<ref>IMDb: Filming locations. imdb.com, abgerufen am 12. Februar 2025</ref><ref>Blu-ray Review: Stephen King’s Silver Bullet Insidepulse.com, abgerufen am 12. Februar 2025</ref>
Im Original heißt die titelgebende Stadt Tarker’s Mills.
Weblinks[Bearbeiten]
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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