Wesley Prince
Clarence Wesley „Wes“ Prince (* 8. April 1907 in Pasadena, Los Angeles County; † 30. Oktober 1980 in Los Angeles<ref name="eagle">Bob L. Eagle, Eric S. LeBlanc: Blues: A Regional Experience, 2013, S. 408</ref>) war ein US-amerikanischer Jazz- und Rhythm-&-Blues-Musiker (Kontrabass).
Leben und Wirken[Bearbeiten]
Wesley Prince, dessen Vater Prediger war,<ref>Klaus Teubig; Straighten Up and Fly Right: A Chronology and Discography. 1994</ref> war ein Bruder des Jazzmusikers Henry Prince – der bei Les Hite spielte – und ein Cousin des R&B-Musikers Peppy Prince. 1938–41 spielte er im Trio des Pianisten und Sängers Nat King Cole mit Oscar Moore. Außerdem war er an Plattenaufnahmen von Louis Armstrong (1936) und King Perry (1946) beteiligt. Unter eigenem Namen spielte er mehrere Titel für Excelsior Records ein.<ref name="eagle"/> Im Bereich des Jazz war er zwischen 1936 und 1946 an 29 Aufnahmesessions beteiligt.<ref name="lord">Tom Lord: The Jazz Discography (online, abgerufen am 10. August 2015)</ref> Für Nate Cole schrieb er 1940 den Song Gone with the Draft, der auf den damals populären Hollywoodfilm Gone with the Wind anspielte als auch darauf, dass Cole aufgrund seiner Plattfüße der Einberufung zum Militärdienst entging. Im August 1942 wurde Wesley selbst zum Militärdienst eingezogen.<ref>Guido van Rijn: Roosevelt's Blues: African-American Blues and Gospel. 1995, Seite 147</ref> In späteren Jahren arbeitete er im Hauptberuf in der Flugzeugindustrie.<ref>JazzTimes Dez. 1994</ref>
Weblinks[Bearbeiten]
- Wesley Prince bei AllMusic (englisch)Vorlage:Abrufdatum
- Wesley Prince bei Discogs
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references/>
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Prince, Wesley |
| ALTERNATIVNAMEN | Prince, Wes |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Jazz-Musiker |
| GEBURTSDATUM | 8. April 1907 |
| GEBURTSORT | Pasadena (Kalifornien) |
| STERBEDATUM | 30. Oktober 1980 |
| STERBEORT | Los Angeles |