Westfalenpokal
| Westfalenpokal | |
|---|---|
| colspan="2" class="centered notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#Vorlage:Standardfarbe;"| Wettbewerbslogo | |
| Verband | FLVW |
| Erstaustragung | 1981 |
| Mannschaften | 64 |
| Spielmodus | K.-o.-System |
| Titelträger | SC Verl (4. Titel) |
| Rekordsieger | SC Paderborn 07 (9 Titel) |
| Aktuelle Saison | 2026/27 |
| Website | Westfalenpokal |
| Qualifikation für | DFB-Pokal |
Der Westfalenpokal (offizielle Bezeichnung: Krombacher Westfalenpokal) ist der Verbandspokalwettbewerb des Fußball- und Leichtathletik-Verbands Westfalen (FLVW). Der Wettbewerb wird seit 1981 ausgetragen. Amtierender Titelträger ist der SC Verl. Rekordsieger mit neun Titeln ist der SC Paderborn 07.
Modus[Bearbeiten]
Am Westfalenpokal der Männer nehmen 64 Mannschaften teil. Automatisch qualifiziert sind die westfälischen Mannschaften, die in der Vorsaison in der 3. Liga bzw. der Regionalliga gespielt haben. Die restlichen Mannschaften qualifizierten sich über die Kreispokalwettbewerbe. Jeder Kreisverband schickt je nach Größe eine bis vier Mannschaften in den Westfalenpokal. Als Messgrundlage wird die Anzahl der dem Kreisverband angehörigen Vereine herangezogen. Dortmund als größter Kreisverband hat ein Kontingent von vier Plätzen. Zweite Mannschaften sind seit 2007 nicht mehr teilnahmeberechtigt.
Zur Saison 2014/15 traten neue Qualifikationsregularien in Kraft. Das Teilnehmerfeld bleibt unverändert bei 64 Mannschaften, wobei die westfälischen Dritt- und Regionalligisten automatisch qualifiziert sind. Neu ist, dass die Mannschaften, die in der Oberliga Westfalen die Plätze eins bis sechs belegt haben, sowie die Meister der zwei Westfalenligastaffeln, der vier Landesligastaffeln und der zwölf Bezirksligastaffeln ebenfalls qualifiziert sind. Dazu kommen die 30 Kreispokalsieger. Die verbleibenden Plätze gehen in die Kreise, die die meisten Herrenmannschaften im Spielbetrieb der Kreisligen melden.<ref>Wolfgang Volmer: Westfalen wertet seinen Pokal auf. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. Funke Mediengruppe, 20. Dezember 2013, abgerufen am 22. Dezember 2013.</ref>
Der Westfalenpokal wird im K.-o.-System ausgetragen. In jeder Runde gibt es ein Spiel. Wenn es in einem Spiel nach 90 Minuten unentschieden steht, geht es direkt ins Elfmeterschießen. Eine Verlängerung gibt es nicht. Die Partien der ersten Runde werden ausgelost, der weitere Spielbetrieb erfolgt nach einer Setzliste.<ref>Krombacher Pokal. FLVW, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 11. Juli 2012; abgerufen am 26. Dezember 2014.</ref> Bei den Spielen auf Kreisebene und der ersten und zweiten Runde auf Verbandsebene hat die klassenniedrigere Mannschaft Heimrecht. In den weiteren Runden auf Verbandsebene haben lediglich die Kreisligamannschaften immer Heimrecht. Spielen zwei Mannschaften aus der gleichen Ligenebene gegeneinander, hat die zuerst gezogene Mannschaft ein Heimspiel. Ab dem Halbfinale werden die Spielorte durch den Verband bestimmt.
Geschichte[Bearbeiten]
Frühe Austragungen vor 1945[Bearbeiten]
Historische Pokalsieger
- 1908: Arminia Bielefeld<ref name="ARMINIA">Daten & Statistik. In: www.arminia-bielefeld.de. Arminia Bielefeld, 1. Mai 2015, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 13. Februar 2016.</ref>
- 1932: Arminia Bielefeld
(3:1 gegen VfL Osnabrück)<ref name="ARMINIA" /><ref name="GRÜNE229">Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1902/03 – 1932/33. 2009, DNB 997617357, S. 229.</ref><ref name="BI32">Arminia - westfälischer Pokalsieger. Großer Sport in Bielefeld. Die Pokalentscheidung: Der Weg in die Weite. Arminia kämpft den V.f.L. Onsabrück 3:1 (0:0) nieder. In: Westfälische Zeitung: Bielefelder Tageblatt (Beilage W.Z. Sportzeitung). 122. Jahrgang, Nr. 632. Bielefeld 8. Februar 1932, S. 1 (Digitalisat – Spielort: Melanchtonstraße, Bielefeld. Zuschauer: 7000).</ref> - 1933: Viktoria Recklinghausen
(4:1 gegen SC Münster 08)<ref name="GRÜNE256">Deutscher Sportclub für Fußball-Statistiken (Hrsg.): Fußball in Westdeutschland 1902/03 – 1932/33. 2009, DNB 997617357, S. 256.</ref><ref name="RE33">Arminia Westfalenmeister 1932-33. Kreuz und quer durch den Westfalenbezirk - Viktoria Reckinghausen Bezirks-Pokalsieger. In: Die Glocke (Beilage Turnen, Spiel, Sport). Nr. 60, 13. März 1933, S. 3. Beiblatt (Digitalisat).</ref> - 1943: FC Schalke 04
(6:0 gegen Wehrmacht SG Minden)<ref name="SCHALKE">Deutscher Pokal 1943. In: schalke04.de. FC Gelsenkirchen-Schalke 04 e.V., abgerufen am 28. Juli 2026.</ref><ref name="TSCHAMMER">Tschammerpokal. In: fussballarchiv.de.tl. Abgerufen am 28. Juli 2026.</ref><ref name="SCHALKE43">Schalke 04 - WSG Minden 6:0 (5:0). Vom heimischen Sport. In: Die Glocke. Nr. 197, 20. Juli 1934, S. 3 (Digitalisat – Endspielort: Jahnkampfbahn, Hamm. Zuschauer: 16.000).</ref> - 1944: FC Schalke 04
(4:1 gegen VfL Altenbögge)<ref name="TSCHAMMER" /><ref>FC Schalke 04 - VfL Altenbögge 4:1. In: Westfälisches Volksblatt. Nr. 171, 24. Juli 1944, S. 4 (Digitalisat – Endspielort Bochum. Zuschauer: 10.000. Tore für Schalke: Tibulski (3 Tore), Winkler (1 Tor)).</ref>
Für die Zeit vor 1945 finden sich in Vereinschroniken, Presseartikeln und in Sportalmanachen vereinzelt Berichte über Wettbewerbe zur Ermittlung eines westfälischen Pokalsiegers, der manchmal – wohl meist als ahistorische Zuschreibung – als „Westfalenpokalsieger“ bezeichnet wird. Organisator, Teilnehmerfeld, Modus, sportliche Bedeutung und Ergebnisse sind jedoch oft nur lückenhaft dokumentiert. Auch daher werden diese frühen Ausgaben in den Siegerlisten und Statistiken des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen nicht berücksichtigt.<ref name="FLVW">Gewinner Westfalenpokal seit 1982. (PDF) In: https://flvw.de/de/krombacher-westfalenpokal.htm. Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen, abgerufen am 28. Juli 2026.</ref>
Der früheste bekannte Sieger eines westfälischen „Vorgängerwettbewerbs“ war Arminia Bielefeld, die laut Vereinschronik 1908 und 1932 einen „westfälischen Pokal“ gewinnen konnten.<ref name="ARMINIA" /><ref name="BI32" /><ref name="GRÜNE229" /> 1933 war Viktoria Recklinghausen westfälischer Bezirkspokalsieger.<ref name="RE33" /><ref name="GRÜNE256" /> Die beiden letztgenannten Bezirkspokalwettbewerbe waren eigentlich bloß die regionalen Vorentscheide über die Teilnahme an der Endrunde am Westdeutschen Verbandspokal. Die Pokalsiege ermöglichten der Arminia bzw. der Viktoria die Teilnahme an der Endrunde des Westdeutschen Verbandspokals 1932 bzw. 1933.<ref name="BI32" /><ref name="RE33" /><ref>Westdeutscher Pokal. In: IfoSta - Information und Statistik. Jörg Thomas, abgerufen am 5. August 2026.</ref> Der Zuschnitt des damaligen Bezirks Westfalen entsprach jedoch nicht dem Gebiet der Provinz Westfalen, deren Zuschnitt in etwa dem heutigen Verbandsgebiet des westfälischen Fußballverbandes entspricht. Der Bezirk Westfalen umfasste damals auch Vereine aus Gebieten, die heute außerhalb Nordrhein-Westfalens liegen. Andererseits waren einige heute als westfälisch geltende Klubs in die Bezirke „Ruhrbezirk“ und „Südwestfalen“ mit eigenen Bezirkspokalspielen eingruppiert. So gelten nach heutigem Verständnis die Bezirkspokalsieger SV Rotthausen und SSV Hagen (Bezirkspokalsieger 1932 im Ruhrbezirk und in Südwestfalen) sowie SuS Hüsten 09 (Bezirkspokalsieger 1933 in Südwestfalen) als westfälische Klubs.
Die beiden letzten „westfälischen Pokalwettbewerbe“ 1943 und 1944 mit dem Pokalsieger FC Schalke 04 wurden eigentlich als „Gaupokal“ bezeichnet. Sie waren eigentlich bloß Qualifikationsturniere zur Ermittlung des Vertreters für den Fußballgau Westfalen im Tschammer-Pokal 1943 und 1944 auf Reichsebene.<ref name="SCHALKE" /><ref name="TSCHAMMER" /><ref name="SCHALKE43" />
Westdeutscher Pokal (1945 bis 1974)[Bearbeiten]
Vor Einführung des Westfalenpokals in seiner modernen Form waren die Qualifikationswege für den DFB-Pokal uneinheitlich. Eine „Art Vorgänger“, der jedoch nicht nur auf westfälische Mannschaften beschränkt war, war der Westdeutsche Pokal, der allerdings nur bis 1974 ausgetragen wurde und für westfälische Mannschaften zeitweise ebenfalls einen Qualifikationsweg für den DFB-Pokal eröffnete.<ref>Westdeutscher Pokal. In: fussballarchiv.de.tl. Abgerufen am 28. Juli 2026.</ref><ref>Regionalpokale. In: fussballarchiv.de.tl. Abgerufen am 28. Juli 2026.</ref>
Westfalenpokal seit 1981[Bearbeiten]
Der Westfalenpokal zählt nicht zu Verbandspokalen mit den längsten (fast) ununterbrochenen Traditionslinien. Der Badische Pokal, der Rheinlandpokal, der schleswig-holsteinische Verbandspokal, der Südbadische Pokal, der württembergische Pokal und auch der Hessenpokal sind beispielsweise deutlich ältere Landespokale. Einige Verbandspokale dienten bereits seit 1974 zur Ermittlung von Verbandsvertretern an der Hauptrunde des DFB-Pokals.<ref name="VP">Verbandspokale. In: fussballarchiv.de.tl. Abgerufen am 28. Juli 2026.</ref><ref name="DFBP">DFB-Pokal. In: fussballarchiv.de.tl. Abgerufen am 28. Juli 2026.</ref> Die erste Saison des vom Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen organisierten Westfalenpokals wurde 1982 ausgetragen. Im selben Jahr wurde der Mittelrheinpokal erstmals ausgetragen. Bereits ein Jahr zuvor startete der Niederrheinpokal. Im Gegensatz zu den beiden anderen nordrhein-westfälischen Verbandspokalwettbewerben wurde der Verbandspokalsieger in Westfalen aber seit 1982 ununterbrochen jedes Jahr ermittelt.
Bedeutung für den DFB-Pokal[Bearbeiten]
Anzahl der im Westfalenpokal
ermittelten DFB-Pokal-Teilnehmer:<ref name="VP" /><ref name="DFBP" />
- 1981/82 – 92/93: 3 Teilnehmer
- 1993/94: 2
- 1994/95 – 99/00: 1
- 2000/01 – 13/14: 2
- 2014/15 – heute: 1
Seit der ersten Austragung war der Pokalwettbewerb ununterbrochen ein Qualifikationsweg für westfälische Klubs an der Hauptrunde des DFB-Pokals.
Weil der Fußball- und Leichtathletik-Verband Westfalen zu den größten Landesverbänden im Deutschen Fußball-Bund zählte, ermittelte der westfälische Verband bis zur Pokalsaison 92/93 über den Westfalenpokalwettbewerb drei Teilnehmer für die Hauptrunde des DFB-Pokals. Meist waren dies der Pokalsieger, der unterlegene Finalist und ein unterlegener Halbfinalist. In der Pokalsaison 93/94 qualifizierten sich nur noch die beiden Finalisten für die 1. DFB-Pokalhauptrunde.<ref group="Anm.">Hintergrund war, dass die Anzahl der Teilnehmer an der Hauptrunde des DFB-Pokals von 76 in der Pokalsaison 1993/94 auf 64 in der Saison 1994/95 reduziert wurde und entsprechend weniger Mannschaften auf Landesebene ermittelt werden konnten. Westfalen durfte als großer Landesverband aber immerhin zwei Teilnehmer bestimmen.</ref> Bereits ab der folgenden Pokalsaison 94/95 und bis zur Pokalsaison 99/2000 qualifizierte sich über den Westfalenpokal nur noch der Westfalenpokalsieger für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals.<ref group="Anm.">Hintergrund war die Gründung der Regionalliga im Jahr 1994, deren vier Staffelmeister seit dem DFB-Pokal 1995/96 ein Startrecht erhielten und dadurch die Anzahl der in den regionalen Verbandspokalen zu ermittelnden übrigen Teilnehmer reduzierten.</ref> Ab 2000/01 konnte Westfalen als großer Landesverband wieder zwei DFB-Pokalplätze vergeben.<ref group="Anm.">Hintergrund war die erstmalige Austragung der Regionalliga 2000/01 in nur noch zwei Staffeln. Dadurch konnten mehr Teilnehmer über die regionalen Verbandspokale ermittelt werden.</ref> Zwischen 2000/01 und 2013/14 wurden die beiden westfälischen Teilnehmer am DFB-Pokal über den Westfalenpokalwettbewerb ermittelt. In der Regel waren dies beide Finalisten.
Die westfälische Pokalsaison 2006/07 war die letzte Saison, in der zweite Mannschaften infolge einer Änderung der Teilnahmebedingungen des DFB-Pokals am westfälischen Pokalwettbewerb teilnehmen durften.<ref group="Anm.">Hintergrund war, dass Reserveteams ab der DFB-Pokalsaison 2008/2009 im Zuge der Gründung der 3. Liga nicht mehr am DFB-Pokal teilnahmeberechtigt waren. Daher war ihre Teilnahme am Westfalenpokal seit der Westfalenpokalsaison 2007/08 unnötig, weil sie sich ohnehin nicht mehr für den DFB-Pokal hätten qualifizieren können.</ref>
Ab 2014/15 wurde der zweite Teilnehmer am DFB-Pokal nicht mehr über den westfälischen Pokalwettbewerb ermittelt. Es qualifizierte sich für die Hauptrunde des DFB-Pokals fortan in der Regel nur noch der Westfalenpokalsieger. Der zweite Teilnehmer wurde stattdessen nach wechselnden Bestimmungen über die Ober- und/oder Regionalliga ermittelt.<ref group="Anm.">2014/15: Oberligameister. Ab 2015/16 Sieger eines Entscheidungsspiels zwischen Oberligameister und bestem westfälischen Regionalligisten. Seit 2019/20 Oberligameister bzw. bester westfälischer Regionalligist im jährlichen Wechsel.</ref><ref name="VP" /><ref name="DFBP" />
Endspiele[Bearbeiten]
Rangliste[Bearbeiten]
Erster Rekordsieger war Rot-Weiß Lüdenscheid, die gleich die beiden ersten Ausgaben 1982 und 1983 gewinnen konnten. Eingeholt wurden die Lüdenscheider zunächst durch die SpVgg Erkenschwick (Sieger 1987 und 1993). TuS Paderborn-Neuhaus zog mit Siegen in den Jahren 1985 und 1994 mit den beiden Klubs gleich, um dann 1996 mit einem weiteren Cupsieg zum alleinigen Rekordsieger zu werden. Unter dem neuen Vereinsnamen SC Paderborn 07 baute der Klub seine Bilanz in den folgenden Jahren aus und ist mit mittlerweile neun Pokalsiegen Rekordpokalsieger.
Dreimal hintereinander konnten bisher nur der SC Paderborn 07 (2000 bis 2002) und Preußen Münster (2008, 2009, 2010) den Westfalenpokal gewinnen.
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Zuschauerrekorde[Bearbeiten]
Die drei bestbesuchten Partien:<ref>Landespokal Westfalen - Rekordspiele. Spiele mit den höchsten Zuschauerzahlen. In: transfermarkt.de. Transfermarkt, abgerufen am 19. August 2026.</ref>
- Finale 2024: 24.062 Besucher
(Arminia Bielefeld gegen SC Verl, Alm) - Finale 2025: 23.157
(Arminia Bielefeld gegen Sportfreunde Lotte, Alm) - Halbfinale 2024: 18.173
(Arminia Bielefeld gegen Preußen Münster, Alm)
Beim Pokalfinale 2012 wurde auf Bielefelder Alm zwischen den Rivalen Arminia Bielefeld und Preußen Münster mit 11.778 Besuchern ein Zuschauerrekord für diesen Wettbewerb aufgestellt.<ref>Arminia Bielefeld gewinnt Krombacher Pokal. FLVW, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 4. September 2014; abgerufen am 3. September 2014.</ref>
Der Rekord wurde erst 12 Jahre später gebrochen, als 18.173 Zuschauer auf der Alm im Halbfinale 2024 eine Neuauflage der Partie zwischen Arminia Bielefeld und Preußen Münster verfolgten.<ref>Fußball, Westfalenpokal: Bielefeld besiegt Münster und zieht ins Finale ein. Westdeutscher Rundfunk Köln, 23. März 2024, abgerufen am 24. März 2024.</ref> Bereits im Finale 2024 wurde dieser Rekord erneut gebrochen: 24.062 Besucher verfolgten das Spiel zwischen Arminia Bielefeld und dem SC Verl auf der Alm.<ref>Gelungener Klos-Abschied und Verler Doppel-Rot: Bielefeld gewinnt Westfalenpokal. Abgerufen am 26. Mai 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
Weitere Rekorde[Bearbeiten]
- Häufigster Endspielort:
- Kleinstes Finalstadion: Wegen der Coronapandemie wurde das Endspiel 2020 auf einem Sportplatz ohne nennenswerte Besucherkapazität im SportCentrum Kamen-Kaiserau auf „neutralem Boden“ ausgetragen. Zahlende Zuschauer waren nicht zugelassen. Kaiserau war neben Verl (Finale 2021), Witten (Finale 2005 im Wullenstadion) und Hamm (Finale 2023 im Westfalia-Sportpark) der einzige Austragungsort, der weder Heimatort noch Ort der gewöhnlichen Spielstätte in der Liga einer der beiden Finalteilnehmer war.
- Höchster Sieg: der 32:0-Auswärtssieg des FC Gütersloh gegen den 1. FC Kaan-Marienborn in der 1. Runde der Pokalsaison 2023/24<ref group="Anm." >Hinweis: für die Austragungen bis einschließlich 1986/87 sind die Ergebnisse nicht lückenlos dokumentiert. Zweithöchster Sieg: SV Dringenberg 0:22 SV Rödinghausen (1. Runde 2026/27)</ref>
- Torreichstes Elfmeterschießen: SV Schermbeck gegen TuS Hiltrup (2. Runde 2025/26, 14:13 n. E., 28 Elfmeterversuche, 25 verwandelte Elfmeter)<ref group="Anm." >Hinweis: für die Austragungen bis einschließlich 1986/87 sind die Ergebnisse nicht lückenlos dokumentiert.</ref><ref>SV Schermbeck - TuS Hiltrup, 10.09.2025 - Landespokal Westfalen - Spielbericht. In: transfermarkt.de. Transfermarkt, 10. September 2025, abgerufen am 19. August 2026.</ref>
- Längste Siegesserie: Preußen Münster (20 Siege)<ref group="Anm." >Münster konnte nach ihrer Halbfinalniederlage in der Pokalsaison 2006/07 bis zu ihrer Achtelfinalniederlage 2010/11 saisonübergreifend 20 Spiele gewinnen. Zweitlängste Serie mit 19 Siegen: SC Paderborn (nach der Finalniederlage 1999 bis zur Achtelfinalniederlage 2002/03; mitgezählt ist bei der Paderborner Siegesserie der „kampflose Sieg“ im Achtelfinale 2000).</ref>
- Klassenniedrigste Finalisten: Bisher konnten drei Sechstligisten ins Pokalfinale einziehen. Alle drei konnten das Endspiel aber nicht gewinnen.
- Klassenniedrigste Westfalenpokalsieger: Zwei Fünftligisten konnten bisher den Wettbewerb gewinnen.
- Finalteilnahme Westfalenpokal und DFB-Pokal in einer Saison:
- Arminia Bielefeld (2025)
- Die Schalker Amateure erreichten 2001 das Westfalenpokalfinale. Die Profis gewannen im selben Jahr den DFB-Pokal.
- Klassenniedrigster, über den Westfalenpokal qualifizierter, westfälischer Teilnehmer am DFB-Pokal: VfB Fichte Bielefeld (Teilnahme als siebtklassiger Landesligist, 2008/09)
- Bestes Abschneiden eines über den Westfalenpokal qualifizierten Klubs in der Hauptrunde des DFB-Pokals:
- Gewinner eines Doubles:
- Westfalenpokal und Drittligameister: Arminia Bielefeld (2025)
- Westfalenpokal und Oberligameister: SpVgg Erkenschwick (1987), TuS Paderborn-Neuhaus (1994), SC Paderborn (2000), SC Verl (2007), Preußen Münster (2008), FC Gütersloh (2023)
- Trainer mit den meisten Finalteilnahmen und Pokalsiegen: Günther Rybarczyk. Rybarczyk führte den TuS Paderborn-Neuhaus und später den SC Paderborn fünfmal ins Pokalfinale. Viermal gewannen seine Teams den Westfalenpokal.<ref group="Anm." name="RYBARCZYK">Finalteilnahmen von Günther Rybarczyk: 1994, 1996, 1999, 2000, 2001.</ref>
Sponsoring[Bearbeiten]
Seit der Pokalsaison 1994/95 wird der Wettbewerb von einem Hauptsponsor unterstützt. Offiziell trägt der Wettbewerb seitdem immer den Namen des Sponsors im Namen. Außer in der offiziellen Kommunikation des Fußball- und Leichtathletik-Verbandes Westfalen wird die offizielle Bezeichnung im allgemeinen Sprachgebrauch jedoch nur selten aufgegriffen und der Wettbewerb meist weiterhin einfach nur „Westfalenpokal“ ohne Sponsorenname genannt.
Von 1994 bis 1998 sponsorte die Dortmunder Stifts-Brauerei für vier Jahre den Wettbewerb. Von 1994 bis 1996 trug der Wettbewerb daher für zwei Jahre die offizielle Bezeichnung „Stiftspokal (Westfalenpokal)“ und von 1996 bis 1998 für zwei Jahre die offizielle Bezeichnung „Stifts-Pils-Pokal“. Ab der Saison 1998 übernahm die Kronen Privatbrauerei Dortmund das Sponsoring. Kronen war ohnehin bereits seit 1987 im Besitz der Stifts-Brauerei. Zwischen 1998 und 2002 war die Bezeichnung daher für vier Jahre „Kronen-Pilsener-Pokal (Westfalenpokal)“. In der Pokalsaison 2002/03 änderte sich die Bezeichnung in „Hasseröder-Pokal (Westfalenpokal)“, weil die Hasseröder Brauerei aus Sachsen-Anhalt das Sponsoring übernommen hatte. Nach nur einem Jahr übernahm mit der Krombacher Brauerei wieder eine westfälische Brauerei das Hauptsponsoring. Der Wettbewerb heißt seit der Pokalsaison 2003/04 daher ununterbrochen offiziell „Krombacher Westfalenpokal“.<ref>Jörg Thomas: Westfalenpokal. In: ifosta.de. 2026, abgerufen am 26. Juli 2026.</ref>
Anmerkungen[Bearbeiten]
<references group="Anm." />
Weblinks[Bearbeiten]
- Krombacher Westfalenpokal. Seite des FLVW.
- Ergebnisse der Pokalspiele. fussball.de
Einzelnachweise[Bearbeiten]
<references />
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